Beiträge von sara

    Was ich nicht so ganz verstehe: Ansonsten ist man (zu Recht!) so erpicht darauf, dass Hunderassen möglichst gesund erhalten werden, dass nur mit gesunden Hunden gezüchtet werden darf, dass Erbkrankheiten möglichst vermieden werden sollen.
    Wieso züchtet man mit Nackthunden nicht einfach nur mit "gemischten" Eltern - das würde das Risiko an "Totgeburten" und fehlerhaften Gebissen doch erheblich minimieren.

    Ich finde es überdies sehr bedenklich, dass körperliche Defizite wie ein mangelhaftes Gebiss derart verharmlost werden.

    Und das Alter einer Hunderasse sagt meiner Meinung nach überhaupt nichts über ihre Einstufung als Qualzucht aus.
    Nur weil etwas jahrelang existiert, muss es nicht richtig sein (und das gilt übrigens nicht nur für das Thema Nackthunde ;)).

    Zu guter letzt bin ich der Auffassung, dass das Fell eines Hundes viele wichtige Aufgaben übernimmt, neben dem Schutz vor jeglichen Umwelteinflüssen ist es insbesondere ein wichtiges Kommunikationsmittel. Das kann auch die dickste Haut nicht ersetzen. ;)

    LG, Caro

    Manchmal ist "Wortklauberei", wie Du es so schön nennst ;), sehr wichtig, um kleine Details zu erfassen.

    Souveränität ist eine Charaktereigenschaft, wenn auch situativ.
    Dominanz ist die Beschreibung einer Beziehung in einer bestimmten Situation.

    Ein kleiner, aber dennoch feiner Unterschied. ;)


    Und dominieren kann man meiner Meinung nach durchaus auch "laut" - so lange der andere Teil sich subdominant verhält (der entscheidende Aspekt an der ganzen Sache!), und man selbst die für sich beanspruchten Rechte durchgesetzt hat, ist man in dem Moment der dominanten Part.

    Während lautes, unnötig aggressives Verhalten meist nicht von besonderer Souveränität zeugt.

    LG, Caro

    Ich glaube, man sollte nicht Vertrauen mit Zuwendung verwechseln.

    Natürlich wird sich ein Hund einer Person, die ihm regelmäßig Leckereien zusteckt, gerne zuwenden. :D
    Doch das hat nichts mit Vertrauen zu tun.

    Vertrauen des Hundes zu seinem Menschen entsteht durch konstantes Verhalten, durch Verlässlichkeit, durch Kompetenz und somit Beweis der Führungsfähigkeit.
    Es entsteht dadurch, dass man gemeinsam mit seinem Hund Situationen meistert, durch Teamwork und positive Erfahrungen.

    Ähnliches gilt auch für das Vertrauen des Halters zu seinem Hund. Durch gemeinsame Erfahrungen wächst unser Wissen über unseren Hund und somit auch das Vertrauen in ihn als Teampartner.
    Dieses Vertrauen muss aber nicht blind sein. ;) Denn wir als Hundehalter sollten auch die Weitsicht besitzen, die Grenzen unseres Hundes zu kennen - und zu wissen, in welchen Situationen wir in welchem Maße ihm vertrauen können, oder wo Kontrolle die bessere Alternative ist.

    Das Vertrauen zwischen Mensch und Hund auf reines Lernen bzw auf einen schlichten Konditionierungsprozess herunterzubrechen, wird meiner Meinung nach dieser komplexen Beziehung nicht gerecht.

    LG, Caro

    Sooo, die ersten Beiträge sind online!
    Zur Knowledge-Base geht's hier lang :)

    Wenn ihr Änderungs- oder Verbesserungsvorschläge für einzelne Beiträge habt, sind diese natürlich immer willkommen.

    Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Schreibern und Helferlein bedanken! :)
    Ich finde es echt klasse, dass sich so viele an der Umsetzung beteiligt, tolle Beiträge geschrieben und viele Links gesammelt und somit die Erweiterung der Knowledge-Base ermöglicht haben! :2thumbs:


    Derzeit sind noch einige wenige Themen offen, Züchterwahl, Vorstellung der Beschäftiguns-/Trainingsmöglichkeiten, Impfungen, Kastration/Sterilisation/Hormonbehandlung - doch gerade bei den beiden letzten stellt sich die Frage, ob man dies überhaupt umfassend und mit der dennoch geboteten Kürze abhandeln kann.
    Wer möchte, kann sich natürlich gerne hieran versuchen. =)

    LG, Caro

    Die Ursachen für Juckreiz und Hautprobleme sind sehr vielfältig, und eine Diagnose fällt angesichts dieser Tatsache oftmals ziemlich schwer. Doch nur, wenn man auch die Ursachen kennt, kann man dem Hund effizient und vor allem auch langfristig helfen.
    Es gibt ein Schema, das diese Suche erheblich vereinfacht und so ermöglicht, rasch eine individuell auf den Hund zugeschnittene Therapie auszuarbeiten, im Folgenden die wichtigsten Punkte:


    1. Zunächst sollte man einen möglichen Flohbefall ausschließen bzw. ggf. ein Flohmittel verwenden.

    2. Als weitere Ursache kommen Milben in Betracht. Dazu zählen z.B. Grasmilben. Es gibt aber auch welche, die man nicht ohne weiteres sieht, weil sie in der Haut sitzen (Sarcoptes, Demodex). Das kann nur ein TA herausfinden, mit Hilfe eines Hautgeschabsels / Gestanzels.

    3. Zudem können Infektionen Juckreiz und Hautprobleme verursachen, insbesondere Hefepilze und Bakterien. Auch dies kann nur ein TA mit einem entsprechenden Test herausfinden.

    4. Auch Schilddrüsenerkrankungen können zu Hautproblemen führen – hier ist eine spezielle Blutuntersuchung erforderlich.

    5. Schließlich können auch Schmerzen Ursache für vermehrtes Lecken sein, gerade an Gelenken, Pfoten etc.

    6. Erst, wenn all diese Ursachen geklärt und ggf. behandelt sind, kann man in Betracht ziehen, einen Allergietest machen zu lassen und evtl. auch eine Ausschlussdiät durchzuführen.


    Aufgrund der komplexen Diagnostik lässt man sich hierbei am besten von einem TA beraten, der sich auf Hautkrankheiten spezialisiert hat. Dieser kann anhand der Diagnose dann auch eine entsprechende Therapie entwickeln. Dermatologen findet man zB hier und hier.


    Zum Abschluss noch einige informative Links zum Thema Hautprobleme:
    http://www.hauttierarzt.de
    http://www.tierklinik-birkenfeld.de -> unter Dermatologie
    http://www.vetderm.evetsite.com/371930.html

    Longieren mit dem Hund.

    Das Longieren hilft beim Aufbau der Bindung und der Kontrolle auf Distanz.
    Durch Blickkontakt, Körpersprache und nonverbale Zeichensprache wird die Bindung zum HH aufgebaut, verbessert und gefestigt.
    Longieren bedeutet aber nicht nur stupides im Kreis laufen, sondern verlangt eine hohe Konzentration und ein enormes Laufpensum vom Hund. Ein sprintender Hund legt die ca. 60 Meter Laufstrecke in fünf bis sechs Sekunden zurück. Der Hund wird also vom Kopf und körperlich ausgelastet. Aber VORSICHT vor Erschöpfung und Überforderung des Hundes. Wir Menschen haben dieses Laufpensum ja nicht zu bewältigen. Darum ist es sehr wichtig, das Training nicht erst dann zu beenden, wenn der Hund schon anzeigt, dass er nicht mehr kann. Wie bei jedem anderen Training: Aufhören wenn es am „SCHÖNSTEN“ ist. So bleibt die Arbeitsfreude des Hundes erhalten. Es sollte auch nicht länger als 5-10 Minuten am Stück longiert werden.
    Die Größe und die Kondition des Hundes geben die Longierdauer vor, genau wie die Pausen zwischen den Übungseinheiten.

    Was brauche ich zum Longieren?
    Einen Platz auf dem man einen Kreis von min. 10 Meter im Durchmesser abstecken kann. Plastik-Zelt-Heringe und Absperrband. Um einen möglichst gleichmäßigen Kreis abzustecken, nimmt man einen Zelthering, bindet eine 5 Meter lange Schnur dran und steckt den Hering in den Boden. Dann geht man an der gespannten Schnur im Kreis und setzt in gleichmäßigen Abständen die anderen Heringe; um die Heringe zieht man das Absperrband. Die Höhe ergibt sich aus der Größe des Hundes. Für kleine Hunde sollte das Band ca. 20 cm hoch sein, für einen großen Hund ca. 40 cm.
    Das Absperrband ist eine optische Grenze für unsere Hunde, die sie nicht überschreiten dürfen.

    Wie baue ich das Training auf?
    Der Hund kommt an die normale Leine und bleibt außerhalb des Kreises. Der Hundehalter läuft innen.
    Hunde die das Laufen auf der linken Seite des HH schon kennen, sollten auch bei den ersten Übungen im Uhrzeigersinn geführt werden. Die Leine hat man dann in der linken Hand und sie sollte locker durchhängen. Schaut der Hund zum HH bekommte er ein Kommando. Aber nicht das schon bekannte „Fuß“ sondern ein anderes, neues Wort, z.B. „GO“. Gleichzeitig wird mit dem rechten Arm die Richtung angezeigt, dann läuft man los und achtet darauf ob und wann der Hund zu einem aufschaut. Schon der kürzeste Blick des Hundes wird verbal vom Hundeführer bestätigt und dann erst geht der Griff in die Tasche und das Leckerchen wird hervor geholt.
    Wir bleiben die ganze Zeit über in Bewegung, bleiben auf keinen Fall stehen, auch nicht beim Füttern des Leckerchen.
    In der ersten Zeit ist es für viele HH eine echte Herausforderung, das Handling gut hinzubekommen. Aber man lernt es!!!
    Versucht der Hund in den Kreis zukommen, wird er mit einem NEIN oder RAUS daran gehindert in den Kreis zu kommen. Reicht es sprachlich nicht aus, dann drückt man den Hund sachte, aber bestimmt mit dem Bein oder bei großen Hunden auch mit dem Körper nach außen. Der Hund wird auf keinen Fall mit lauter Stimme, oder massiv körperlich reglementiert. Der kleinste Blickkontakt wird immer sofort durch Lob und Leckerchen belohnt.
    Fängt der Hund an zu schnüffeln, bleibt zurück oder läuft vor, wird er mit sanfter, möglichst gleich klingender Stimme oder ruckeln an der Leine korrigiert. Der Hund bekommt aber nie das Hörzeichen „Fuß“.
    Es wird nicht an der Leine gezogen, sondern nur geruckelt oder es wird eine Wendung gemacht.

    Es gibt Hunde die Runde um Runde partout nicht zum HH schauen wollen und einfach mit trotteln. Aber auch diese Hunde werden irgendwann ihren Hundeführer anschauen und sich fragen, was ist denn bloß mit Herrchen oder Frauchen los? Schaut der Hund, ist natürlich Party angesagt und es wird gelobt, was das Zeug hält und es darf dann auch schon mal ein Leckerchen mehr sein. Gelobt wird immer nur dann, wenn der Hund sich außerhalb des Kreises befindet. Die Übungseinheit wird immer dann beendet, wenn der Hund einen angeschaut hat. Es wird noch einmal am Absperrband gelobt (Hund außen, HH im Kreis), dann verlässt der HH wortlos den Kreis und der Hund wird außerhalb des Kreises nicht mehr gelobt. Um es noch mal deutlich zumachen, Lob gibt es nur wenn der HH im Kreis steht und der Hund sich außerhalb des Kreises befindet.

    Ziel der ersten Übungen sollte sein:
    Hund versucht immer seltener in den Kreis zukommen.
    Hund läuft immer aufmerksamer auf der Außenseite des Kreises mit.
    Blickkontakt wird vom Hund immer öfter und länger angeboten.
    Schrittgeschwindigkeit wird variiert, ohne dass der Hund es durchschauen kann.

    Haben Hund und HH es geschafft ein oder gar zwei Runden mit Sichtkontakt zulaufen, dann fängt man an kleine Grundkommandos wie z.B. Sitz, Platz oder Steh mit einzubauen. Es sollen auch Kehrtwendungen geübt werden, immer dann wenn der Hund unaufmerksam ist, läuft der HH in die andere Richtung.

    NIE vergessen, bei jeder Blickkontaktaufnahme des Hundes kommt SOFORT Lob und Leckerchen. Gleichzeitig sollte man die verbalen Kommandos durch Sichtzeichen ersetzen.

    Nun kommt der Hund an die lange Leine, die sollte nicht dicker als eine Wäscheleine sein und der Karabiner so klein und leicht wie möglich. Der Distanzaufbau zwischen Hund und Mensch wird nur langsam erhöht. Dazu fängt man an in Bogen/Wellen zu laufen, die ersten Bogen/Wellen sollen nicht weiter als ca. 0.50 m vom Hund entfernt sein. Versucht der Hund dann wieder in Kreis zu kommen, verringert man den Abstand und man drängt den Hund immer wieder aus dem Kreis.

    Wenn man es geschafft hat, dass der Hund auch aufmerksam an der 5 Meter Leine mitläuft, das heißt der HH steht in der Mitte des Kreises und der Hund läuft außen mit, ohne in den Kreis zu kommen, dann kann man anfangen alle Übungen ohne Leine zu trainieren. Der Hund wird dann über Sichtzeichen und Körpersprache des HH geführt. Hat man es geschafft, dass der Hund Runde um Runde mit Blickkontakt zum HH mitläuft, kann man anfangen seine Phantasie spielen zu lassen und auf der Außenbahn, z.B. Hürden aufstellen oder einen Tunnel legen usw. Oder man fängt an das Absperrband Stück für Stück abzubauen, so dass der Hund dann ohne „Kreis“ longiert. Ich habe einen Malirüden gesehen, der dass perfekt beherrscht und da kam schon ein klein wenig Neid bei mir auf, dieser Mali hat soviel Ausgeglichenheit, Spaß und Freude gezeigt, wie ich es selten bei einem Mali gesehen habe.

    Wir longieren immer mit 3-4 Hunden gleichzeitig. Das ist auch überhaupt kein Problem, weil alle Hunde sich so auf ihren HH konzentrieren und nur auf ihn schauen und sich nicht oder nur sehr selten durch die anderen Hunde ablenken lassen. Erstaunlicherweise wird diese Aufmerksamkeit zum HH nach wenigen Trainingseinheiten (3-5 Mal longieren) erreicht. Die Hunde, die schon ohne Longierleine laufen, werden durch Handzeichen an den Hunden die an der Leine laufen vorbei geschickt, entweder durch überholen oder auch den anderen Hunden entgegen laufen und im kleinen Bogen an den anderen Hunden vorbei und es passiert sehr selten, dass die Hunde, die an der Leine laufen sich mal von ihrem HH abwenden und gucken, wer oder was hinter ihnen vorbei flitzt oder ihnen entgegen kommt.

    So das ist erstmal in groben Zügen „Longieren mit dem Hund“.


    Geschrieben von FLUFFY

    Für mich wichtige Kriterien bei der Auswahl des Urlaubsortes:

    Planung:
    Bei der Auswahl des Urlaubsortes sollten hundefreundliche Orte bevorzugt werden.

    Diese Informationen bekommt man in der Regel beim zuständigen Fremdenverkehrsverband/Tourismunszentrum.

    Es macht einen großen Unterschied, ob die Hunde lediglich geduldet oder willkommen sind.

    Ein hundeunfreundlicher Urlaubsort ist weder für Mensch noch für Hund empfehlenswert.

    Hundefreundlichkeit zeichnet sich durch großzügige Auslaufgebiete aus.
    Leinenzwang gibt es außerhalb bebauter Flächen nicht oder nur eingeschränkt.


    Bei Urlaub an Nord- oder Ostsee:
    Gibt es Hundestrände, an denen die Hunde ohne Leine laufen dürfen?

    Bei Urlaub im Ausland sind die Einreisebestimmungen abzuklären. Es gibt unterschiedliche Bestimmungen in Bezug auf Impfschutz, Entwurmung etc.

    Ferienwohnung:
    Vorher dringend abzuklären, ob Hundehaltung in der Wohnung erlaubt ist.
    Das Gleiche gilt natürlich für Hotels/Pensionen.

    Während der Fahrt im Auto:
    gute Sicherung mittels einer Transportbox oder eines Hundehaltegurtes.

    Trinkwasser für den Hund sollte in ausreichender Menge mitgenommen werden.
    Es sollte ca alle 2 Stunden eine längere Pause gemacht werden, damit sich Hund und Herrchen/Frauchen etwas Bewegung verschaffen können.

    Mitzunehmen:
    Reiseapotheke für Hund:
    Mittel gegen Durchfall, Verletzungen und Schmerzen.Verbandsmaterial.
    Bürste.
    Hundefutter,
    Spielzeug,
    Hundedecken,
    Näpfe.

    Am Anreisetag sollte man den Hund nicht allein in der neuen Umgebung lassen und ihn, gleich wohin, immer mitnehmen.
    Danach kann man ihn an das Alleinsein in der Wohnung/Hotel langsam gewöhnen.

    Manche Hunde brauchen etwas länger, sich an die neue Umgebung mit Geräuschen zu gewöhnen.


    Die Einreisebestimmungen für Anlagehunde (Pitbull, Bullterrierer, Staffs, die große Gruppe der Molosser etc.) sind auch innerhalb der EU von Land zu Land unterschiedlich.

    Frankreich ist sehr streng und lässt diese Hunde gar nicht einreisen. Es kann dazu kommen, dass die Hunde an der Grenze beschlagnahmt werden.

    Ebenso Dänemark, das sonst als sehr hundefreundlich gilt, lässt Pibulls oder ähnliche Rassen nicht einreisen.

    In Belgien gibt es zwar keine Rasselisten, jedoch sind einige Gemeinden an der Nordsee nicht erfreut, diese Rassen zu sehen. Es kommt nicht zu einer Beschlagnahme, jedoch kann es passieren, dass man aufgefordert wird, die Gemeinde zu verlassen.

    In Holland wurde das alte Hundegesetz ausgesetzt und Pitbulls und Co sind wieder willkommen.

    Jedoch sollte man sich vor Urlaubsantritt bei den zuständigen Behörden über die Einreisebedingungen informieren.


    Verfasst von Joco und Co

    Das Click wird als konditionierte Bestärkung eingesetzt und kündigt somit eine Belohnung z.B. in Form von Leckerchen an.

    Es eignet sich gut, weil das Geräusch immer gleich klingt, was bei unserer Stimme nicht der Fall ist.
    Der Hund nimmt das Click auch auf weiterer Entferung gut wahr.

    Man beginnt folgendermaßen:

    Bewaffnet mit einem Superleckerchen (z.B. Hühnchen klein geschnitten und nicht größer als eine Erbse),
    einem Clicker und guter Laune setzt man sich an einen Tisch und ruft den Hund zu sich.

    Die Leckerchen liegen auf einem Teller (man hat sie nicht in der Hand).

    Es folgt ein Click und direkt greift man zu dem Leckerchen und gibt es dem Hund.

    Dieses Click und Leckerchen macht man anfangs ca. 10 min.

    Innerhalb weniger Tage verknüpft der Hund es.

    Du kannst leicht testen, ob der Hund den Sinn des Clickers verstanden hat.
    Wenn der Hund in eine andere Richtung guckt, kannst Du mal clickern.
    Sieht der Hund Dich dann erwartungsvoll an, weißt Du, dass er den Sinn verstanden hat.

    Dann kannst Du mit dem eigentlichen Programm beginnen.
    Der Hund bekommt anfangs keine Kommandos, sondern soll sich sein Click und Leckerchen erarbeiten.

    Du legst bspw. einen Handschuh auf die Erde und wartest.
    Der erste Blick des Hundes in Richtung Handschuh wird bestätigt mit Click und Leckerchen.

    So werden die weiteren Schritte aufgebaut.
    Beim nächsten Mal wird erst geclickt, wenn der Hund einen Schritt in Richtung Handschuh macht.

    Dann, wenn er den Handschuh mit seiner Nase berührt etc.

    So kannst Du den Hund in kleinen Schritten dazu führen, dass zu machen, was Du willst.


    Verfasst von Joco und Co