Massa, mich würde mal interessieren, woher Du diese Erkenntnisse nimmst?
Denn die These, dass Hunde nie spielen, sondern gegenüber Artgenossen quasi nur Dominanzverhalten zeigen, und gegenüber Menschen sich nur manipulativ verhalten würden, erscheint mir doch ein wenig unbedacht.
Aufgrund der Beobachtung von wildlebenden Hunden zB ist bekannt, dass auch diese durchaus spielen, und teilweise sogar sehr häufig (siehe zB Blochs Tuscany Dog Project). Seien es nun Spiele mit oder ohne Objekten, gemeinsam mit Artgenossen oder alleine - das Spielverhalten der Hunde ist sehr vielfältig.
Des Weiteren hat das Spiel mit Artgenossen für soziale Tiere, wie den Haushund, einen wichtigen Stellenwert; das Spiel mit Herrchen oder Frauchen als sozialer Bezugsperson ebenso. Es kann die Bindung und das Gemeinschaftsgefühl stärken, dient der Entspannung von Konfliktsituationen, und ist für viele Hunde zu guter Letzt einfach Lebensqualität
- nicht umsonst wird auch "Spiel" als Belohnung beim Training eingesetzt!
Zudem verstehe ich nicht so ganz, wie sich Deine Aussage, dass Hunde "schauspielern" damit in Einklang zu bringen ist, dass Du ihnen doch "höhere" Denkleistungen absprichst. :?
In der Hoffnung auf eine Antwort ;),
Caro