Beiträge von sara

    Hallo Tanja,

    es wurde ja schon mehrach angedeutet, bei solchen Problemen ist eine fachkundig durchgeführte Untersuchung und eine konkrete Diagnose sehr wichtig! Ohne diese kann man nur spekulieren und auf Verdacht behandeln, was langfristig nicht besonders viel Sinn macht.

    Da Du aus Frankfurt kommst, kann ich Dir diese TÄ sehr empfehlen: http://www.hauttierarzt.de

    Mein Hund ist Allergiker und bei ihr in Behandlung, sie ist auf dem Gebiet einfach top und hat uns schon sehr weitergeholfen!!

    LG, Caro

    Zitat

    Bevor ich also in meinem Arzneimittelschränkchen rumkrame, eventuell die Spritze falsch setze, spare ich mir die Zeit und transportiere meinen Hund auf dem schnellsten Wege zu einem Fachmann.

    Dem kann ich mich nur anschließen.

    Zudem sollte man mit dem Umgang von Spritzen gewohnt sein, und auch das Spritzen sich eingehend vom TA zeigen lassen, insbesondere wenn wirklich intramuskulär gespritzt werden soll!
    Ich habe meinem Hund regelmäßig Spritzen für die Hyposensibilisierung gegeben, und das nur subkutan, aber dennoch ist das nicht ohne!

    Im Notfall also lieber den Hund schnappen und ab zum nächsten TA - das ist mit Sicherheit weitaus effektiver als mit zittriger Hand womöglich noch falsch eine Spritze zu setzen, und somit noch mehr Schaden anzurichten oder zumindest wichtige Zeit zu verplempern.

    LG, Caro

    Danke für die Erklärung, Anette! :)

    Meines Wissens nach ist die im Sonnenblumenöl enthaltene Linolsäure aber durchaus auch wertvoll für den Körper, gerade für Haut und Fell. Außerdem enthält es sehr viel Vitamin E, was wiederum einen positiven Effekt gerade bei Hautproblemen hat.

    Übrigens ist auch in Hanf-, Kürbiskern- und Walnussöl eine recht hohe Menge an Linolsäure enthalten.

    Vermutlich gilt hier, wie so oft, die Menge macht's. ;)

    Sehr informativ zum Thema Öle finde ich auch folgenden Link:
    http://www.pahema.com/cms/abt/81/oel…95c4877677b5161


    @ Vanilla: Oh je, das ist natürlich schwierig, wenn sie auch keine Kartoffeln fressen darf. Reis geht auch nicht? Irgendeinen KH-Lieferanten braucht's ja im TroFu, und ein kaltgepresstes mit Banane kenne ich leider nicht.

    Was stört Dich denn daran, dass sie nur ein kleines Häufchen am Tag macht? Das zeigt doch eigentlich, dass das Futter gut verwertet wird.

    LG, Caro

    ... Pro und Contra – eine Entscheidungshilfe für den Hundehalter:


    Zu Anfang einer jeden Mensch-Hund-Beziehung stellt sich dem (Neu-)Hundehalter eine wichtige Frage: Welche Halsung ist für meinen Hund die richtige? Hat der HH schließlich eine Wahl getroffen, sieht er sich auf Spaziergängen und auf dem Hundeplatz ob seiner Entscheidung immer wieder kritisiert. „Was soll den das Geschirr an dem Hund? Sieht ja furchtbar aus.“, „Auf unserem Platz wird der Hund nur am Halsband oder an der Kette geführt. Sonst lernt er nichts.“ oder „Mit dem Halsband erwürgt sich Ihr Hund ja.“, „Der kann Ihnen da aber ganz schnell rausrutschen.“ Dies sind gängige Sätze, die sich HH häufig anhören muss.

    Spätestens jetzt wird deutlich, dass die Frage „Halsband oder Brustgeschirr“ in den letzten Jahren nachgerade zum Politikum mutiert ist.

    Ein objektiver Blick auf die (u. a. gesundheitlichen) Vor- und Nachteile der jeweiligen Halsung soll dazu beitragen, die Entscheidung leichter zu machen.


    Brustgeschirr


    Vorteile des Brustgeschirrs:

    - Durch das Tragen eines gut sitzenden Brustgeschirrs (BG) entfällt der Druck auf Kehlkopf und Luftröhre. Der Druckpunkt verteilt sich beim BG über den Brustkorb des Hundes. Des Weiteren wird die Halswirbelsäule (HWS) entlastet. Es liegen Ergebnisse klinischer Studien vor, die nachweisen, dass Verspannungen der HWS beim Hund zu denselben Symptomen führen können wie beim Menschen, also zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen sowie Schmerzen in der HWS etc. Hunde können uns über ihre Schmerzen keine Auskunft geben - zumindest nicht mit Worten. Nachgewiesen ist jedoch auch, dass Schmerz - und natürlich ganz besonders Dauerschmerz - u.a. zu aggressivem Verhalten führen kann.
    Speziell bei Hunden mit Gelenks- und/oder Wirbelsäulenproblemen (HD, Spondylose etc.) oder bei Hunden mit langer Wirbelsäule (Dackel, Bassett usw.) sollte die Wirbelsäule entlastet werden.

    - BGs wie z. B. die Geschirre von TOGETHER (Abb.1) oder die Julius K9-Geschirre (Abb.2) bieten durch den Rückensteg bzw. den Sattel mit Halteschlaufe eine erhöhte Verkehrssicherheit, wenn der Hund einmal rasch festgehalten werden muss. Dabei kann es weder zu Verletzungen an der Hand des Hundeführers kommen, wie es beim Halsband der Fall ist, wenn der Hund sich winden sollte. Zudem ist das Gehaltenwerden am Rückensteg bzw. Sattel deutlich angenehmer. Es wird kein Druck auf die empfindliche Halspartie ausgeübt.
    Sollte der Hund z. B. an einem Flussufer abrutschen, kann er sicher am Rückensteg aus der Gefahrenzone gehoben werden, ohne ihn dabei zu würgen und so noch zusätzlich zu ängstigen.


    Abb.1


    Abb.2

    - Angsthunde sind mit dem BG deutlich besser gesichert, da sie sich aus diesem nicht so schnell befreien können. Doch auch unter Hunden gibt es die berühmten „Houdinis“. In diesen Fällen ist es bis zur erfolgreichen Therapie angebracht, den Hund zusätzlich zum Brustgeschirr mit einem Halsband zu sichern und entsprechend an zwei Leinen zu führen.


    Nachteile des Brustgeschirrs:

    - Einige Halter von Hunden mit langem Fell berichten über das Abbrechen der Haare, wenn der Hund ein Geschirr trägt. Dem kann in den meisten Fällen schon dadurch begegnet werden, dass der Hund das Geschirr nicht über viele Stunden trägt, sondern lediglich zu den Spaziergängen. Auch auf das Material, aus dem das BG gefertigt ist, sollte geachtet werden.

    - Ein amputierter Vorderlauf kann einen Grund dafür darstellen, den Hund nicht am BG zu führen. Es gibt allerdings das Dreibein-Geschirr von Camiro (Abb.3), das über einen zweiten Bauchgurt verfügt und gut angepasst werden kann. In seltenen Fällen – je nach Körperbau des Hundes – kann es jedoch vorteilhafter sein, ihn am Halsband zu führen.


    Abb.3

    - Chronische Hauterkrankungen oder aktuelle Verletzungen im Bereich der Auflagestellen sind ebenfalls ein Ausschlusskriterium für die Verwendung eines Geschirrs.

    - Beim Spiel unter Hunden besteht eine geringfügig höhere Verletzungsgefahr dadurch, dass der Spielpartner während des Balgens z. B. mit einer Pfote unter eines der Bänder rutschen und sich verhaken kann.

    - Schließlich sollte man beachten, dass Hunde, die ständig unter Zug im Geschirr laufen, dazu neigen können, den Rücken aufzuwölben. Dies kann zu Schäden der Wirbelsäule führen.


    Die Auswahl des richtigen Geschirrs:

    - Es sollte ein leichtes, anschmiegsames Material gewählt werden, das auch der Waschmaschine standhält. Zudem ist auf die Nähte zu achten. Weder Material noch Nähte sollten am Körper des Hundes scheuern. Geschirre von schlechter Qualität werden nach mehreren Waschgängen hart, die Nähte scharf. Aus diesem Grund ist „Billigware“ meist abzulehnen.
    Gepolsterte Geschirre haben – je nach Material - den Nachteil, dass sie sich bei Regen vollsaugen.

    - Die Verschlüsse sollten gerundet sein, damit sich das BG der Körperform des Hundes optimal anpassen kann.

    - Vorteilhaft sind bei BG solche, die beidseitig zu öffnen sind. So genannte „Step-in“-Geschirre, in die der Hund mit einer oder beiden Pfoten einsteigen muss, sind für viele Hunde unangenehm beim Anlegen.

    - Bei einem wie oben dargestellt geschnittenen BG muss der Rückensteg fest vernäht sein, da er sonst während des Laufens hin und her rutscht.

    - Zudem sollte das Geschirr nach allen Richtungen verstellbar sein, um eine optimale Körperanpassung zu gewährleisten. Beim Welpen sollte zwischen Bauchgurt und Achselhöhle 2-3 Finger breit Platz sein, beim erwachsenen Hund eine Handbreite. Der Metallring am Brustkorb darf nicht auf dem Brustknochen aufliegen. Bei linearen Typen (z.B. Windhunde, Schnauzer etc.) sollte er über dem Brustknochen, allerdings nicht zu hoch am Hals liegen), bei lateralen Typen (Molosser etc.) unterhalb des Brustknochens.

    - Geschirre mit Quergurt über der Brust sollten durch Klettverschlüsse optimal anzupassen sein (siehe K9).


    Halsband


    Vorteile des Halsbands:

    - Ein Vorteil von Halsbändern (HB) liegt in der Handhabung für den Halter. Es ist leicht überzustreifen oder umzulegen und kann im Regelfall 24 Std. getragen werden. Nur wenige Hunde reagieren bei einem gut sitzenden, also nicht zu eng anliegenden, Halsband mit Haarbruch und dergleichen.

    - Gerade bei Hunden, die gerne schwimmen, ist ein Halsband eine gute Lösung, weil es sich deutlich schneller abnehmen und nach dem Bad wieder anlegen lässt.

    - Unter Umständen kann man auch die Optik als einen Vorteil des Halsbandes bezeichnen. Z.B. bei Windhunden, die gerne mit speziellen Windhundhalsbändern geführt werden. Der Vorteil dieser Halsbänder ergibt sich jedoch allein schon durch ihre Breite und den im Regelfall guten Tragekomfort.


    Abb.4


    Nachteile von Halsbändern:

    - Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass sich bei Hunden, die massiv am HB ziehen, kurzfristig stark der intraokuläre Druck (Augeninnendruck) erhöht. Besonders gefährlich ist dies für Hunde, die aufgrund ihrer Rasse oder Anatomie zum Glaukom neigen.

    Quelle: Amy M. Pauli, Ellison Bentley, Kathryn A. Diehl, Paul E. Miller (2006): Effects of the Application of Neck Pressure by a Collar or Harness on Intraocular Pressure in Dogs. In: Journal of the American Animal Hospital Association 42:207-211 (2006)

    - Weitere Nachteile ergeben sich aus den o. g. Punkten die für das BG sprechen


    Die Auswahl des richtigen Halsbandes:

    Es spricht nichts dagegen, einen absolut leinenführigen Hund am HB zu führen – wenn man von Notsituationen, die immer eintreten können, einmal absieht.
    In diesem Fall ist jedoch zum Wohl des Hundes darauf zu achten, dass das Halsband aus einem weichen Material besteht (Stoff oder Leder) und breiter ist als die Breite eines Halswirbels des Hundes, um HWS-Schäden vorzubeugen.

    Ketten, rundgenähte Lederhalsbänder, Moxon-/Retriever-Leinen u.ä. bergen eine deutlich höhere Verletzungsgefahr.


    Zum Weiterlesen:
    Anders Hallgren: „Rückenprobleme beim Hund“, animal learn Verlag

    Amy M. Pauli, Ellison Bentley, Kathryn A. Diehl, Paul E. Miller (2006): “Effects of the Application of Neck Pressure by a Collar or Harness on Intraocular Pressure in Dogs” In: Journal of the American Animal Hospital Association 42:207-211 (2006)


    Bildmaterial:
    Alle Abbildungen mit freundlicher Genehmigung

    Abb.1: Brustgeschirr TOGETHER
    Abb.2: Brustgeschirr Julius K9
    Abb.3: Dreibeingeschirr Camiro
    Abb.4: Windhundhalsband aus der Kollektion Michaela Koch


    Vielen Dank an cazcarra für das Erstellen dieses Beitrags!

    Zitat

    Wäre wichtig zu wissen, um was was sich bei pflanzlichen Nebenerzeugnissen handelt.

    Steh doch da: Kartoffelwalzmehl. :)

    Was spricht eigentlich gegen kaltgepresstes Sonnenblumenöl? :? Ich dachte immer, nur die chemisch behandelten Öle wären kritisch.


    Yomis ist übrigens auch ohne Getreide.

    Grüßli, Caro

    Beide Rassen sind passionierte Jäger, der Hauptunterschied liegt aber im Wie.
    Galgos sind reine Sichtjäger, Podencos hingegen jagen mit allen Sinnen.

    Beide Rassen sind sehr sensibel und eigenständig, manche würden sagen, dickköpfig oder gar schwierig ;) - aber das macht sie ja gerade so sympathisch. :) Ich schätze ihre freundliche, ruhige Art sehr.

    Eine sehr schöne Rassebeschreibung findest Du zB hier zum Galgo und zum Podenco.

    Ich kenne sowohl Galgos als auch Podencos, die einen extrem ausgeprägten Jagdtrieb haben. Genauso kenne ich Exemplare, die problemlos ohne Leine laufen können. Wenn man sich für einen Hund dieser Rassen entscheidet, sollte man sich dessen bewusst sein, dass man sich einen hochspezialisierten Jäger ins Haus holt und somit immer damit rechnen, dass es einiges an Arbeit erfordern kann, um den Jagdtrieb einigermaßen in den Griff zu bekommen.
    Beim Podenco bietet sich Dummytraining an, da er in Spanien ja für die Hetzjagd inklusive Lebenapport eingesetzt wird. Schau Dir mal ein Video von Podencos auf der Jagd an, dann sieht man die Sanftpfoten mit ganz anderen Augen. ;)
    Aber auch der Galgo braucht neben der Möglichkeit, mal richtig die Beine strecken zu können, auch geistige Auslastung, zB Suchspiele.

    Bei beiden Rassen finde ich die Bindung zum Halter und eine solide Vertrauensbasis immens wichtig, da sie doch auch gerne mal Kommandos hinterfragen und ihren eigenen Kopf haben und man mit herkömmlichen Methoden à la Schäferhundeplatz nicht weit kommt.

    Doch auch wenn man es schafft, den Jagdtrieb einigermaßen in Griff zu bekommen - entspannte Gassi-Runden sind mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit vorbei. ;) Man muss immer wachsam sein, damit Hundi nicht auf die Idee kommt, mal ne Runde auf eigene Faust jagen zu gehen.
    Hier ist der Galgo meiner Meinung nach ein wenig "einfacher", man muss den Hasen einfach nur vor ihm entdecken. ;)
    Der Podenco ist uns mit seinen Sinnen allerdings haushoch überlegen, doch wenn man gelernt hat, seinen Hund zu lesen, kann man ihn abrufen, bevor er zur Jagd ansetzt.

    Auf jeden Fall sehr faszinierende Hunde, für mich neben dem Greyhound die absoluten Favoriten.

    LG, Caro

    Zitat

    Die grundsätzliche Frage bleibt natürlich bestehen, ob Hunde wirklich Seelachsfilet, die teuersten Öle, Hirschmuskelfleisch, Amaranth etc. brauchen.

    Leider gibt es heutzutage sehr viele Hunde mit Allergien, so dass man auf exotische Futtermittel wie Amaranth, Fisch oder Hirsch angewiesen ist - ohne zwangsweise dekadent zu sein. ;)
    Klar, nur reinstes Muskelfleisch und Filet muss nun nicht sein, aber im Ernst, das sind doch extreme Ausnahmen.

    Auch kann der Zusatz von teuren Ölen erforderlich sein, mein Hund bekommt zB Nachtkerzen- oder Hanföl, beide ziemlich teuer, aber für die ausreichende Versorgung mit essentiellen Fettsäuren bei atopischer Dermatitis einfach unschlagbar.


    Was ich viel kritischer als nett aufgemachte Barf-Menüs sehe, sind die "getunten" Fertigfutter-Deklarationen, zwar schwammig und strotzend von überflüssigen Zutaten, aber eben schick und ansprechend für's Herrchen bzw Frauchen. Vor lauter Yucca-Palm-Extrakt, gedünsteten Rotkartoffeln und bestem Neuseelandlammfleisch geblendet, geht ganz schnell der Blick für's Wesentliche verloren. ;)


    LG, Caro,

    deren Hund heute folgendes Menü genießen durfte: Als Hauptgericht Knusperkroketten vom Lammrisotto an Joghurt-Kräuter-Crème, verfeinert mit einem Hauch kaltgepresstem Bio-Hanföl, zur Nachspeise ein luftgetrocknetes Milchkalbsstängchen (= Grau Lamm&Reis-TroFu mit Joghurt und krankheitsbedingt erforderlichen Nahrungszusätzen und nen Kalbsziemer) ;) ;)