Beiträge von sara

    Zitat

    Dabei spielt es keine Rolle ob nun eine Gans oder ein Wildschwein. jedes tier verliert sein Leben, egal wie es vorher gelebt hat. Oder is der Tod schöner, nur weil ein Hühnchen freilauf hatte? nein! Tod is tod.

    Meiner Meinung nach spielt das eine entscheidende Rolle!

    Jedes Tier hat ein Recht auf ein artgerechtes Leben, sei es nun die Milchkuh, der Familienhund, oder die Weihnachtsgans.
    Sollte letztere dieses Recht verlieren, nur weil sie geschlachtet wird? :?

    Auch bin ich mir sicher, dass es einen Unterschied macht, wie ein Tier geschlachtet wird. Zwischen Schächten, der industriellen Schlachtmaschinerie und einer Schlachtung auf einem kleinen Hof bestehen Welten!

    LG, Caro

    Beneful? :?
    Und was genau bewegt Dich dazu, gerade dieses Futter zu bevorzugen?

    Hier mal die Zusammensetzung von "Rind&Karotte":

    Getreide (mind. 4% Mais), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (mind. 4% Rind und 1,5% frisches Fleisch total - mind. 4% frisches Fleisch in den saftig-fleischigen Brocken), pflanzliche Eiweißextrakte, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Öle und Fette, Zucker, Mineralstoffe, Hefen, Gemüse (mind. 0,5% grünes Gemüse und 0,5% Karotten total - mind. 4% grünes Gemüse in den grünen Kroketten und mind. 4% Karotten in den orangefarbenen Kroketten).
    Mit Antioxidantien, Farb- und Konservierungsstoffen (EG-Zusatzstoffe).

    Getreide unbekannter Art und Herkunft, 4 % Fleisch in den "saftig-fleischigen Brocken", woher das Orange und Grün in den "Gemüse"-Kroketten kommt, erklärt sich bei einem Blick auf die Zusatzstoffe, dazu Zucker, nicht näher benannte "Öle und Fette"...

    :?


    Nee, da gibt es wahrlich besseres. :^^:

    LG, Caro

    Nein, es geht um Krankheiten bei Rassehunden.
    Ich bin gerade bei Teil 3, und finde die Doku sehr interessant.

    Krasse Szenen, die zum Abschalten zwingen, konnte ich bisher nicht sehen, obwohl ich da ja eigentlich eher empfindlich bin. :?

    LG, Caro

    Kinners, lasst es doch einfach mal gut sein.
    Muss man denn immer noch eins draufsetzen? :?

    Bitte bleibt beim eigentlichen Thema, persönliche Anschuldigungen haben hier NICHTS zu suchen.

    LG, Caro

    Zitat

    Hier werden ein ganzer Haufen Leute in einen Topf geworfen. Nicht jeder, der Welpen produziert, ist in meinen Augen ein Verbrecher.

    Selbstverständlich müsste das Gesetz gerade in diesem Punkt differenzieren.

    In erster Linie geht es doch darum, dass überhaupt Regelungen bezüglich der Hundezucht bestehen. Derzeit kann wirklich Hinz und Kunz fleißig Welpen vermehren.


    Einen sehr interessanten Ansatz finde ich diese Eckpunkte:

    Zitat

    1. Hundezüchter und -händler müssen die notwendige Sachkunde (bei behördlich anerkannten Sachverständigen; kann auch an zuverlässige Verbände delegiert werden) und den Bedarf nachweisen.

    2. Die Zucht und der Handel müssen den zuständigen Stellen angezeigt werden.

    3. Alle weitergegebenen Tiere müssen gekennzeichnet und registriert sein. Es ist ein Zucht- und Handelsbuch zu führen.

    4. Eine kostenpflichtige Jahresuntersuchung der Unterbringungsmöglichkeiten der Tiere durch einen beamteten Tierarzt muss durchgeführt werden, da eine artgerechte Unterbringung und Prägung im Welpenalter das Wesen der Hunde entscheidend beeinflussen.

    5. Mit einem Tier darf nur gezüchtet werden, wenn ein Tierarzt bzw. ein behördlich anerkannter Sachverständiger (kann auch an zuverlässige Verbände delegiert werden) schriftlich bescheinigt hat, dass das Tier aufgrund seiner körperlichen und wesensmäßigen Vorraussetzungen dazu geeignet ist, gesunde und wesensfeste Nachkommen zu bekommen.

    6. Ausnahmen: Ungewollte Trächtigkeit und eine Weitergabe eines in privater Hand gehaltenen Hundes an Dritte müssen bei den zuständigen Stellen gemeldet werden. Bei vermehrtem Auftreten von ungewollten Trächtigkeiten oder Weitergaben an Dritte, welche den Schluss zulassen, dass es sich um Handel oder Zucht handelt, müssen die Anforderungen an Zucht und Handel erfüllt oder geeignete Maßnahmen (z.B. Halteverbot, Zwangskastration) ergriffen werden. Bei den Meldungen zur Weitergabe von Hunden an Dritte können zuverlässige Verbände und Tierschutzvereine integriert werden. Welpen aus ungewollten Trächtigkeiten müssen über zuverlässige Tierschutzvereine betreut und vermittelt werden.

    Quelle: http://www.menschen-tiere-werte.de/pages/gesetze/nrw/eckpunkte.pdf

    Über diesen - zugegebermaßen schon etwas älteren - Vorschlag kann man sicherlich streiten, aber ich finde den Ansatz schon mal nicht schlecht.


    LG, Caro

    Zitat

    @Sarah....ich weiss' ich werd' bestimmt gesteinigt, aber ich finde es klasse das ihr an einem Ort lebt an dem Kowalskie alleine seine Runden ziehen kann.....konnten unsere Familienhunde frueher auch :)

    Nein, dafür wirst Du nicht gesteinigt. =)
    Nur dafür, dass Du aus Kowalski einen Rüden machst. :D


    Da ich immer zu unterschiedlichen Zeiten aufstehe, bin auch ich froh über die Anpassungsfähigkeit meines Hundes. Die erste Runde gehen wir zwischen 7 und 11 Uhr.
    Meistens werde ich morgens geweckt, weil's Hundi Hunger hat - und nach dem Frühstück geht's schnurstracks zurück ins Körbchen. :^^:

    LG, Caro

    Hm, das höre ich eigentlich nicht raus. :?

    Sondern nur, dass der Teufelskreis nicht dadurch unterbrochen werden kann, dass man den Vermehrer auch noch durch den Kauf eines Welpen finanziell in seiner Tätigkeit unterstützt.

    Was die Hunde in der Massenproduktion erleiden müssen, ist schrecklich, und dagegen muss unbedingt etwas getan werden. Doch die Vermehrer auch noch direkt zu unterstützen, ist sicherlich der falsche Weg.

    LG, Caro

    Ich denke, man muss bei diesem Problem von mehreren Seiten ansetzen.

    Zum einen ist es absolut kontraproduktiv, einen Welpen vom Vermehrer zu kaufen, so leid einem die Hunde tun, doch damit unterstützt man direkt die Ausbeutung und das Leid weiterer Hunde.

    Zum anderen sollte endlich mal ein Gesetz über die Regelung der Haustierzucht erlassen werden. Es gab dazu mal einen Entwurf, der sicherlich nicht alle "Ach wie süß"-Würfe ausschließt, doch aber zumindest die professionellen Vermehrer-Stätten.

    Des Weiteren muss unbedingt der Import von Welpen aus Massenproduktionen aus dem Ausland gestoppt werden. Auch hier ist der Verbraucher gefragt - niemals sollte man einen Welpen von zweifelhafter Herkunft kaufen! Man sollte die Verkäufer immer auf Herz und Nieren prüfen, das gilt für VDH-Züchter, Ups-Würfe und ebenso für Tierschutzorgas!

    Wer - aus welchen Gründen auch immer - keinen Hund von einem verantwortungsvollen, einem seriösen Zuchtverein angeschlossenen Züchter kaufen möchte, der kann sich zB an Privatpersonen wenden, die ihren Hund abgeben müssen, oder aber an Tierheime und Tierschutzvereine.
    Zu diesem Thema möchte ich noch einen Satz sagen: Es gibt sicherlich Fälle, in denen Tierschutzvereine überzogene Vorstellungen an die neuen Besitzer für ihre Schützlinge haben - aber das sind wirklich Einzelfälle. Der Großteil der Vereine nimmt diese Aufgabe verantwortungsbewusst wahr und bleibt dabei auch realistisch. Es ist auf jeden Fall kein Argument, um sich für einen Vermehrerwelpen zu entscheiden. ;)

    LG, Caro

    Da ich gerade in Südwestfrankreich war, wo foie gras eine sehr beliebte Spezialität ist, habe ich mich ein wenig näher mit dem Thema Gänsestopfleber beschäftigt.

    Natürlich ist der Prozess des Stopfens für die Tiere mehr als unangenehm, ich möchte das auch gar nicht beschönigen.
    Des Weiteren werden die Tiere gestopft, bis sie nicht mehr aufstehen können. Ich persönlich finde das ziemlich abartig, ein Lebewesen solange zu mästen, bis es sich nicht mehr bewegen kann.

    Dennoch haben es die Gänse besser als das durchschnittliche deutsche Schlachtschwein, über die Grausamkeiten, die bei der Massentierhaltung Standard sind, und die jedes Schwein erleiden musste, bis es als anonymes Schnitzel auf der Supermarkt-Theke landet, brauche ich wohl nichts zu erzählen.
    Die Gänse leben in Freilandhaltung, auf kleinen Höfen, werden vor Ort geschlachtet - somit bleiben ihnen wenigstens ein Leben in winzigen Käfigen oder vollgestopften Gehegen, ein qualvoller Transport und die Grausamkeiten der Schlachtmaschinerie erspart.

    Das ist zumindest die Situation in Frankreich.
    Ich hätte mir gerne mal einen Betrieb angesehen, um mir ein eigenes Bild gerade vom Prozess des Stopfens zu machen, das ist dort auf vielen Höfen auch möglich, leider sind wir dazu nicht gekommen.


    In Osteuropa mag das wiederum ganz anders aussehen.


    Das zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, auf die Herkunft des Fleisches zu achten.
    Fleisch aus dem Supermarkt sollte sowieso ein NoGo sein, sei es nun Gans, Schwein oder Rind.

    LG, Caro