Beiträge von sara

    Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschlossen, den Thread wieder einzustellen -
    selbstverständlich ohne den Beitrag, der zu der vorübergehenden Schließung geführt hat, und die jeweiligen Antworten hierauf.

    Viel Spaß bei der weiteren Diskussion - und immer schön sachlich bleiben, ne? ;)

    LG, Caro

    Zitat

    dürfen die Nachsuchehunde, wenn sie das Stück erfolgreich finden und dieses jedoch aufspringt und wieder losrennt, hetzen und fangen, nachdem sie geschnallt wurden....damit man das verletzte Tier möglichst schnell erwischt und sein Leiden beendet werden kann..

    Aber Fangen im Sinne von Stellen, nicht Töten, oder? :?
    Letzteres übernimmt dann hoffentlich der Jäger, nicht der Hund. Alles andere würde für das Wild ja möglicherweise unglaubliches Leid bedeuten, und für den Hund eine Gefahr, wenn das Tier noch wehrhaft ist.

    Und die Hetzjagd ist in Deutschland doch eigentlich verboten.

    LG, Caro

    Zitat


    Im Fressnapf gibt es tausend Hersteller, die nicht anderst sind, aber nicht hoch gelobt werden.

    Wenn Du mal genau hinschaust, wirst Du feststellen, dass es da durchaus Unterschiede gibt.
    Leider gibt es im Handel nur eine Handvoll wirklich guter Futtersorten - die werden aber auch hier empfohlen. ;)

    Meiner Meinung nach muss man auch nicht unbedingt den "Rolls Royce" unter der Futtersorten füttern - aber, ein paar Basics sollte man bei der Futterwahl schon beachten.

    Von Cleynes gibt es übrigens auch ein Futter ohne Weizen - Lamm und Reis. :) Ach ja, superneu ist das Futter nicht, die Firma existiert schon seit 15 Jahren. ;)
    Auch wenn ich den Hundefutter-Trend ein wenig kritisch sehe, gerade in Bezug auf immer extravagantere Zutaten, ich freue mich, dass sich so viele Hersteller Gedanken bezüglich einer gesunden Ernährung machen, und dass es inzwischen eine große Auswahl an wirklich hochwertigen Futtersorten gibt.

    LG, Caro

    Zitat

    Sonst glaubt mir ja hier kein Mensch, daß das funktioniert, oft sogar bei den Jagdhunden besser und schneller als alles andere.

    Hm, ich glaube nicht, dass bezweifelt wird, dass man mit Starkzwang in der Hundeausbildung erfolgreich sein kann.
    Die Frage ist nur, zu welchem Preis? ;)

    LG, Caro

    Zitat

    Was also sollte er tun? Er hat das einfachste gemacht und gesagt:"Diese Hunde sind ab sofort verboten." Schnell, einfach, pragmatisch, wenige belastend, vielen nutzend.

    Das spricht natürlich für die Richtigkeit einer Maßnahme. :roll:


    Wie auch immer die Situation "damals" war...... Es ist nun mal so, dass es inzwischen Forschungergebnisse gibt, die belegen, dass die derzeitigen Regelungen ihrem Zweck (Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden) nicht dienlich sind.
    Argumente wie ein möglicherweise erhöhter Verwaltungsaufwand, die Einfachheit der bisherigen Regelung, und die Gleichgültigkeit gegenüber des Aussterbens einer Rasse gehen völlig ins Leere - weil nämlich die Zielsetzung der jetzigen Regelungen durch diese überhaupt nicht erfüllt werden kann.

    LG, Caro

    Zitat

    Dann war der Starkzwang nicht richtig angewendet.
    Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 5.000 Hunde geprüft, die an Wild zuverlässig abrufbar sein müssen und auch sind.

    Stellen sich zwei Fragen:
    Wieviele Hunde wurden mit Hilfe von Starkzwang ausgebildet?
    Welche Auswirkungen hat die Starkzwangeinwirkung auf die Hunde?

    Denn die Zahl an sich ist relativ bedeutungslos. ;)

    LG, Caro

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    kann ich mir persönlich keine andere Einwirkungsweise als (wohl dosierten) Zwang in der Ausbildung vorstellen um den Hund in dieser Situation noch zu erreichen...ich lass mich aber gerne eines besseren belehren...

    Ich kann mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, dass ein wirklich jagdmotivierter Hund sich mit "wohl dosierter" (??) Zwangseinwirkung langfristig vom Jagen abhalten lässt.
    Da müsste man schon derart massiv einwirken, dass Meideverhalten und Vertrauensverlust vorprogrammiert sind.

    LG, Caro

    Ach, Grisou, wenn die Argumente ausgehen, reicht's wohl nur noch für Polemik? :?

    Es gibt einige Untersuchungen, die bestätigen, dass die Gefährlichkeit eines Hundes nur individuell feststellbar ist, und nicht pauschal anhand der Rasse festgemacht werden kann. Im Gegensatz zu Deinen Äußerungen sind diese Untersuchungen sachlich, fundiert und basieren auf wissenschaftlicher Forschungsarbeit.

    LG, Caro

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    Die Mehrheit der Bevölkerung will diese Hunde dagegen nicht, und das sollte man mit etwas demokratischem Verständnis akzeptieren können.

    Die Frage ist aber, auf welcher Grundlage der Großteil der Bevölkerung sich diese Meinung gebildet hat.
    Das Thema Kampfhunde wurde in den Medien derart hochgepusht und verzerrt, dass von einer objektiven Berichterstattung, aufgrund derer eine differenzierte Meinungsbildung stattfinden kann, kaum noch die Rede sein kann.

    Kurz nach schrecklichen Vorfällen von Kindesmisshandlung oä werden auch immer wieder Stimmen laut, die nach der Einführung der Todesstrafe verlangen. Soll diesem Ruf nun gefolgt werden, nur weil er von einer Vielzahl Menschen gefordert wird? Oder spielen bei der Gesetzesfindung nicht auch noch andere Kriterien eine Rolle?


    Zitat

    Die Vorfälle, die zu den entsprechenden Verordnungen geführt haben, haben seitdem drastisch abgenommen.

    Das wär mir nun ehrlich gesagt neu. Woher hast Du diese Info?

    Gerade hat in den Niederlanden eine gegensätzliche Einschätzung, nämlich dass die Vorfälle seit den Rasseverboten nicht abgenommen haben, zu einer Änderung der bisherigen Regelung betreffend der Sokas geführt.

    LG, Caro