Beiträge von sara

    Ich unterbreche euch ja nur ungern ;),

    aber ich fände es wirklich nett, wenn der Thread sich - auch auf Seite 47 - wieder zum ursprünglichen Thema zurückbesinnen würde, schon allein aus Respekt gegenüber der Threadstarterin.

    Von wem auch immer nun welche Unterstellungen ausgehen - ich gestehe, ich komme da überhaupt nicht mehr mit - das Thema ist definitiv nicht "undercovers Erziehungsmethoden". Sollte diesbezüglich noch Diskussionsbedarf bestehen, so dürft ihr euch gerne in einem eigenen Thread austoben, aber ganz sachlich natürlich. ;)

    Zu guter Letzt @ undercover: Deine Provokationen sind absolut unangebracht und ich bitte Dich dringendst, Deine Umgangsformen ein wenig zu überdenken.

    LG, Caro

    @ Kitara: Das hast Du natürlich recht, das "Draußen" kann man nicht ersetzen. Allerdings müssen doch auch Wohnungskatzen ihr Bewegungsbedürfnis ausleben können. Sicherlich gibt es auch da Exemplare, die zufrieden sind, wenn sie einfach faul rumliegen können. Aber was macht eine aktive Katze, die ihren Bewegungsdrang nicht auf 40 qm stillen kann?

    Auch wenn Mensch und Katze als Sozialpartner zusammenleben, so sind die Bedürfnisse eines Hundes doch völlig andere. Insofern hinkt der Vergleich meiner Meinung nach schon ein wenig.

    LG, Caro

    Na, ein Hund ist halt keine Katze. :D
    Bedarf das tatsächlich einer näheren Erläuterung? ;)

    Wir hatten bisher immer nur Freigängerkatzen. Doch ist es nicht auch so, dass Wohnungskatzen eine "Ersatzbeschäftigung" brauchen? Sind Katzen wirklich zufrieden, wenn sie nur in der Wohnung "rumhängen" dürfen? :?

    LG, Caro

    Hm, ich finde auch, dass der Vergleich Hund - Katze ein wenig fehl geht.

    Hunde sind seit jeher ganz besonders auf uns Menschen geprägt, wir sind ihre Sozialpartner, auch wenn sie im Rudel leben, und die Beziehung zum Menschen, ursprünglich die gemeinsame Arbeit, ist ein essenzieller Teil ihres Daseins.

    Ich möchte gar nicht abstreiten, dass ein Hund, der kein besonderes Arbeitsbedürfnis hat, auch auf einem großen Grundstück glücklich sein kann, wenn er hier genug Auslauf und auch ausreichend Kontakt zu seinen Menschen hat. Aber diese Gegebenheiten sind doch eher ein Spezialfall, aus dem man keine allgemeingültigen Schlüsse ziehen kann.

    LG, Caro

    Sehr interessantes Thema! :)
    Allerdings kann ich mich Dir, Björn, nicht ganz anschließen. ;)

    Ich bin der Meinung, dass der regelmäßige Spaziergang, also körperliche Auslastung, ein Grundbedürfnis unserer Hunde ist. Damit meine ich natürlich nicht 5-Stunden-Gewaltmärsche mit ununterbrochener Dauerbespaßung. Doch einem Hund beinahe jegliches Bewegungsbedürfnis abzusprechen? :?

    Unsere Hunde werden von uns versorgt, und zwar von vorne bis hinten, so dass wir ihnen den Grund abnehmen, sich bewegen zu müssen. Doch das Bedürfnis bleibt, zumindest bei den allermeisten Hunden.

    Zudem fördert der gemeinsame Spaziergang, das gemeinsame Erleben, Vertrauen und Bindung, die Beziehung zwischen Hund und Halter.


    Ganz bestimmt aber beeinflussen wir über das von uns "verordnete" Laufpensum in erheblichem Maße den Umfang des Bewegungsbedürfnisses unserer Hunde. Der jeweilige tatsächliche Bewegungsbedarf eines Hundes kann sicherlich nicht pauschal betrachtet werden, sondern hängt von der jeweiligen Rasse und dem individuellen Charakter des Hundes ab. Das erfordert eine gewisse Sensibilität des Halters, diesen Bedarf zu erkennen, der aber in den meisten Fällen sicherlich über das bloße Erledigen der nötigsten Geschäfte hinausgeht.
    Doch auch wenn ich bemüht bin, möglichst auf die Bedürfnisse meines Hundes einzugehen, hat sich mein Hund, und da bin ich ganz ehrlich, auch ein klein wenig mir und meinem Laufbedürfnis anzupassen. ;)


    Übrigens verschläft auch mein Hund mindestens 18 Stunden am Tag, und hat dennoch ein dringendes Bedürfnis, zumindest einmal am Tag für mehr als ein paar Minuten so richtig die Beine strecken zu können. ;)

    LG, Caro

    Meine wichtigsten Kriterien bei der Wohnungssuche, nach einigen Erlebnissen in WG, Altbau & Co:


    1. Fachmännisch verlegte Leitungen und Rohre - nichts ist nerviger als ständige Probleme mit Strom & Abwasser aufgrund dilettantischer Billigverarbeitung.

    2. Eine gute Isolation, insbesondere der Außenwände - sonst ist's im Sommer :hot: und im Winter :cold: und die Heizkosten hoooooch!

    3. Eine Pipi-Wiese in unmittelbarer Nähe - falls es für Hundi mal dringend ist. ;)

    4. Ein Auslaufgebiet in nicht allzu weiter Ferne - damit man stressfrei schöne weite Gassi-Runden laufen kann.

    5. Ruhige Nachbarn! - da Dauerbeschallung mit der neuesten Aggro Berlin-CD, Kindergeschrei und Operngesang einen in den Wahnsinn treiben kann.

    6. Balkon oder Terrasse - weil draußen frühstücken einfach am schönsten ist. :)

    Anspruchslos :D, Caro

    Zitat

    Aber bei meiner Meinung bleibe ich eigentlich: Wenn der Hund irgendeine Erkrankung hat und deswegen etwas kälteempfindlich ist...dann kann ich einen Mantel nachvollziehen...aber ansonsten echt gar nicht.

    Mit einer kleinen Abweichung kann ich Dir da zustimmen... Wenn es irgendeinen Grund dafür gibt, dass der Hund kälteempfindlich ist, dann ist ein Mantel gerechtfertigt. =)
    Mit Kleidchen im Prinzessinnen-Look werde ich mich allerdings auch nie anfreunden können. ;)

    Ich denke auch, dass Mäntel nicht mehr ganz so verpönt und als Accessoire für verwöhnte "Taschenwölfe" verschrien sind, wie noch vor einigen Jahren. Dass die Menschen sich immer mehr Gedanken um ihre Hunde machen und Heimtiere einen immer höheren Stellenwert in unserem Leben einnehmen, ist nun mal ein zweischneidiges Schwert, und das betrifft nicht nur die Mäntelchen.

    Doch im Prinzip gehe ich davon aus, dass - bis auf wenige Ausnahmen - die meisten schon vernünftig mit dem Thema Hundebekleidung umgehen.

    LG, Caro

    Zitat

    Mir wird es für immer schleierhaft bleiben warum Hunde ein Mäntelchen brauchen!
    Wie haben sie denn die letzten 10 - 15 000 Jahre überlebt?
    Bei kurzfristigen Erkrankungen wie im Moment bei Silkes Akita kann ichs ja noch nachvollziehen...aber ansonsten...habt ihr denn alle so bemitleidenswerte Geschöpfe, denen die Unterwolle weggezüchtet wurde?

    Björn, diese Aussage finde ich ein wenig vermessen.
    Denn es kann durchaus Hunde geben, die aus verschiedenen Gründen in manchen Situationen einen zusätzlichen Schutz in Form eines Mantels oä brauchen.

    Sei froh, dass Du gesunde Hunde mit ausreichendem Fell hast - aber bedenke, dass nicht alle das Glück haben.

    LG, Caro

    Und dieser Fall zeigt jetzt, dass der Tierschutzverein den Hund mitnehmen durfte? :?
    Es ist ja wohl unbestritten, dass dies nicht rechtens war, die Familie hat den Hund ja sogar wieder bekommen.
    Zudem ging es auch gar nicht um eine Kastration, sondern um eine nicht artgerechte Haltung - bei der meiner Meinung nach ein Zurückverlanges des Tieres durchaus gerechtfertigt ist.

    Übrigens darf auch der Eigentümer mit seinem Eigentum "Hund" nicht nach Belieben verfahren, denn da sind zB die Vorschriften des Tierschutzgesetzes zu beachten, unter anderem auch der § 6 I TSchG.
    Und ist eine Klausel eines Vertrags nichtig, kann der Hund auch nicht wegen Verstoßes hiergegen wieder zurückverlangt werden.

    Schöne Grüße, Caro

    Bei uns gibt es beides. :)
    Meist morgens TroFu (CanisAlpha Pur, Grau...) und abends NaFu bzw Reinfleischdosen mit Gemüse-Mix (Cleynes, Boos, Herrmanns, Terra Canis, Terra Pura...).

    Mein Hund verschmäht sein TroFu nicht, im Gegenteil. Ich denke, einen Mäkler erzieht man sich ganz anders. ;)
    Zumal so manches DoFu auch nicht gerade das ist, was man sich unter einem artgerechten Hundefutter vorstellt. =)

    LG, Caro