Beiträge von lordbao2.0

    Ich glaube, dass man das Problem eher verschlimmert, wenn man immer nachgibt, weil der Hund dann ganz genau weiß (auch in anderen Situationen) wenn ich mich bockig stell, bekomme ich was ich will. Ich gehe grundsätzlich so wie ich will und den Hunden gefällt es immer, wäre es nicht so hätten sie Pech gehabt. Sie richten sich auch nicht immer nach meinen Befindlichkeiten.

    Wenn ich dem Hund folge, muss er ja gar nicht erst bockig sein. Ich finde, das ist eine der einfachsten Möglichkeiten, dem Hund zu zeigen, dass ich seine Sprache verstehe und seine Bedürfnisse ernst nehme.

    Hier dürfen auch die Hunde den Weg vorgeben. Vor allem Luna, weil Lise da einfach nicht so scharf drauf ist. Aber klar geht es auch mal anders.

    Meine beiden laufen hier in der Gegend neuerdings an der bösen Flexileine :p . Das gilt für die Straßen, kleinere Parks und was so zur Stadtrandlage gehört. Wenn überhaupt leine ich sie auf Wiesen ab, wenn sie groß und übersichtlich genug sind.

    Auf Feldern, Wiesen, im Wald usw. laufen sie zur Zeit an der Schlepp, weil wir üben, dass - abgesehen von expliziter Erlaubnis - nur auf den Wegen gelaufen wird.

    Ich muss ehrlich sagen,ich weiß gar nicht genau wie die gesetzliche Lage aussieht. In Berlin gibt es keinen generellen Leinenszwang bis auf gekennzeichnete Flächen und Menschenansammlungen, glaube ich. In Brandenburg gibt es den mW schon.

    Alles in allem versuche ich meinen Hunden so viel Freiheit wie möglich einzuräumen und dabei so wenige andere wie möglich zu belästigen. Ich habe das Gefühl, das gelingt mir mit Leine schlechter als ohne :D .

    Das kenne ich von meinem Terrier.Er ist ja eh ein Problemhund, was das Vertrauen zu Menschen angeht, und wir haben uns das hart erarbeitet.

    Irgendwann letztens im Hundeverein beim Training:
    In der Gruppe war ein Rüde, den mein Terrier nicht mag. Terrier pöbelte an der Leine, also raus aus der Gruppe, Hund wieder auf mich aufmerksam machen usw.
    Terrier pöbelte wieder.
    Da meinte der Trainer, er müsste dem Terrier mal ganz "old school" eine Lektion verpassen.
    Ergebnis: Trainer musste seine zerbissene Hand im KH behandeln lassen.
    Und der Terrier hat mich einige Tage ignoriert, denn ich hatte ihn in diese Situation gebracht und nicht beschützt.

    Hat er dich "nur" ignoriert oder hat er dich ignoriert UND Situationen selbst in die Hand genommen? Bei einem Terrier mit einer solchen Reaktion wäre nur zweiteres für mich ein Hinweis auf fehlendes Vertrauen.

    Andere Rüden mögen Digby nicht :muede: Sind auf dem Weg zur Hundeschulstunde attakiert worden :fear:

    Haaaaach... Ihr kennt doch bestimmt auch diesen Hundeschulstreber? Also Digby ist so einer, mit seine "Ach iiiiiich? niiiiemals!" Blicken :rollsmile:
    Und dann außerhalb der Schule ist Rambazamba angesagt :lol:

    Lise ist auch so. Und genau deshalb gehe ich nicht zur Hundeschule ;) . Jetzt mal abgesehen von Auslastung wie Agility und Obedience.

    Ich habe meine Hunde in der Stadt, an der Straße, in wildreichen Gebieten und an unübersichtlichen/unbekannten Stellen an der Leine, Einerseits aus Rücksicht auf andere (Mensch und Tier), andererseits zum Schutz meiner Hunde. Ich habe keine Probleme mit der Leine, weder ich noch meine Hunde empfinden sie als störend oder einschränkend.

    Noch dazu sind hier in der Umgebung viele Naturschutzgebiete, wo ich es eh als NoGo empfinde, dort seinen Hund ohne Leine laufen zu lassen.
    Wenn wir wandern gehen, sieht das zu 99% so aus:

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    In ganz seltenen Fällen laufen Picasso und Rhea währenddessen frei.

    Sorry, schon etwas länger her, aber: Gibt es da keinen Leinensalat? Ich war heute mit meinen beiden an der Flexi unterwegs und habe überlegt, das auch so zu machen... Deshalb passt das gerade ;)