Nein. Das Beißen fing mit dem vierten Monat an und war mit etwas über nem Jahr etwa ausgestanden. Dafür geriet er dann in eine Phase, wo er bei Frust das "Schreien" begann und nicht mehr ansprechbar war. Als er zwei wurde, wurde alles schon deutlich besser. Er hatte zwar immer noch vereinzelt ein paar Schwierigkeiten, mit Reizen umzugehen, aber es wurde merklich von Monat zu Monat besser.Ich wüsste auch nicht, wo es in der Sozialisierungsphase gehakt haben könnte. Ich bin da sehr penibel. Negative kontakte hatte er nicht und er war immer schon ein sehr selbstständiger, starker Typ. Er wurde jetzt auch nicht in eine reizarme Umgebung geboren und hat dort viel kennen gelernt.
Ich schiebe das eher auf die sehr unglückliche Verpaarung. Das ist so die Art Wesensschwäche, die ich bei vielen Aussies erlebe, die aus reinen Showlinien kommen. Die brauchen zum Teil ewig, um klar in der Birne zu werden. Arbeiter sind das meistens schon von Natur aus. Dazu kommt noch die Rasse an sich. Aussiewelpen,-und Junghunde können einfach echt der Horror sein, wenn man sehr starke, durchsetzungsfähige Exemplare erwischt.
Aber sollten nicht eigentlich gerade die Aussies aus Arbeitslinie durchsetzungsfähig sein?