Beiträge von Dogs-with-Soul

    Mattilsynet

    Neuigkeiten, Kurzfassung:

    - die Empfehlung, den Kontakt zwischen Hunden einzuschränken wird aufgehoben

    - man vermutet multifaktorielle Ursache

    - Providencia alcalifaciens bei ca. 50 erkrankten Hunden festgestellt

    - bei bisher 14 Hunden wurde ein nahezu identischer Stamm von Providencia alcalifaciens festgestellt, man schließt daher auf dieselbe Infektionsquelle

    - Häufung der Fälle im zentralen Bereich des Østlandet

    - man forscht weiter an den zahlreichen eingesandten Proben, es wird weiterhin in verschiedene Richtungen geforscht

    - Zahl der Todesfälle nach Provinzen hinzugefügt

    Das ganze Update:

    Update Donnerstag, 26. September: Mattilsynet hebt die allgemeine Empfehlung auf, den Kontakt zwischen Hunden zu begrenzen. Mattilsynet und das Veterinärinstitut erhalten jetzt weniger Meldungen über Hunde mit blutigem Durchfall von den Tierärzten. Es ist auch klar, dass nicht alle Krankheitsfälle in einen Zusammenhang gebracht werden können.

    Viele der gemeldeten Erkrankungen stammen aus einigen Provinzen im Østlandet, wo die Hundedichte hoch ist. Das Veterinärinstitut und Mattilsynet denken, das aus diesem Gebiet mehr Hunde erkrankt wären, wenn die Krankheit von Hund zu Hund übertragen worden wäre. Dies gilt auch dann, wenn die Hundehalter die Hinweise von Mattilsynet bisher befolgt haben. Die Informationen, die wir erhalten haben, zeigen auch, dass in den meisten Fällen, in denen mehrere Hunde zusammenleben, nur einer der Hunde erkrankt ist.

    Das Veterinärinstitut ist der Ansicht, dass es unwahrscheinlich ist, dass es einen konkreten gemeinsamen Nenner zwischen all den registrierten Fällen von Hunden mit blutigem Durchfall gibt. Dies unterstreicht, dass die Entwicklung der Krankheit multifaktoriell ist. Das bedeutet, dass die Krankheitsentwicklung durch mehrere gemeinsam auftretende Faktoren verursacht wird. Einige er Fälle können auch andere Ursachen haben und kein Teil dessen sein, was wir als Ausbruch ansehen.

    Bisher wurde das Bakterium Providencia alcalifaciens bei ca. 50 der an blutigem Durchfall erkrankten Hunde festgestellt. Das Bakterium wurde ebenfalls bei einigen gesunden Hunden nachgewiesen, jedoch in geringerer Menge.

    Ein Teil der Proben der erkrankten Hunde wird weiter untersucht, um festzustellen, ob es eine Verwandtschaft unter den Bakterienstämmen gibt, auch wenn die Providencia-Bakterien nahezu identisch sind. Dies wird mit Hilfe einer Methode durchgeführt, die man Ganzgenomsequenzierung nennt.

    Bisher hat die Untersuchung bezüglich der Verwandtschaft der Bakterien 14 Fälle von erkrankten Hunden ergeben, die fast identische Bakterien aufwiesen. Die Untersuchungen zeigen auch, dass bei einigen der Hunde Bakterien nachgewiesen wurden, die nicht mit diesen 14 identisch sind. Dies unterstreicht, dass einige der Hunde mit blutigem Durchfall sich an derselben Infektionsquelle angesteckt haben, während andere kein Teil des Ausbruchs sind und sporadisch auftretende Fälle sein können.

    Die 14 sind aus dem zentralen Bereich des Østlandet, es wurden aber bisher nur wenige Proben aus dem Rest des Landes untersucht. Es werden weitere Untersuchungen durchgeführt, um zu sehen, ob weitere Hunde, von denen Proben genommen wurden, identische Bakterien aufweisen.

    Das Veterinärinstitut hat in den letzten Wochen große Mengen von Probenmaterial erhalten. Sie werden dort nun in eine neue Phase übergehen, in der die nähere Analyse des Materials Priorität hat. Viele der Untersuchungen, zum Beispiel die Analyse der Verwandtschaft der Bakterien, sind enorm zeitraubend und es wird deshalb in der kommenden Zeit nicht täglich neue Resultate geben.

    Das Veterinärinstitut und Mattilsynet arbeiten weiter an der Untersuchung der krankheitsauslösenden Eigenschaften der Bakterien und suchen systematisch nach möglichen Quellen.

    Parallel dazu verfolgt und verarbeitet Mattilsynet die Informationen der laufenden Ermittlung, um zu sehen, ob es Gemeinsamkeiten in Bezug auf Alter, Rasse, Fütterung, Kontakt mit anderen Hunden, Gebieten u.Ä. gibt.

    Viele der Hundehalter mit erkrankten oder gestorbenen Hunden haben Proben dessen aufbewahrt, was der Hund in den letzten 14 Tagen gefressen hat. Diese kann man weiterhin aufbewahren, so dass man, wenn nötig, Proben davon nehmen kann. Das Futter ist eine von vielen Möglichkeiten, die weiterhin untersucht werden.

    [Teile, die keine neue Informtionen enthalten wurden ausgelassen, die Infos sind in den vorherigen Texten einsehbar.]

    Die Verteilung nach Provinzen (aktualisiert am Freitag, den 20. September)

    [Verteilung der Erkrankungsfälle auf Provinzen ausgelassen, hier gibt es keine Aktualisierung, man findet die Zahlen in den vorherigen Texten.]

    Anzahl verstorbener Hunde:

    (Bitte beachten Sie, dass es in dieser Übersicht in einer Provinz mehr verstorbene Hunde als berichtete Erkrankungen geben kann. Die Erkrankungsfälle werden über die Fragebögen gemeldet, hierfür benötigen die Tierärzte oft einige Tage. In dieser Übersicht sind verstorbene Hunde aufgeführt, die direkt an Mattilsynet gemeldet wurden, die jedoch noch nicht über die Fragebögen eingegangen sind.)

    Rogaland 2, Akershus 7, Møre og Romsdal 2, Aust-Agder 3, Troms 1, Vestfold 7, Buskerud 3, Nordland 1, Sogn og Fjordane 3, Oslo 9, Hordaland 1, Hadmark 3. Zusätzlich ein verstorbener Hund, der in Schweden gelebt hat.

    K. Kämpfe / Nordlicht Übersetzungen

    Quelle: https://www.mattilsynet.no/dyr_og_dyrehol…brudd_hos_hund/

    Wir waren anfangs auch auf Hundewiesen... Baxter wurde leider dort ja um die 5x attackiert und sich TK reif gebissen. Ja, ich hätte einfach schon viel früher diese Wiesen meiden sollen... Alleine diese Rudelbildung der Menschen... Schüttelt mich...

    Wir meiden also diese Wiesen seit Mitte oder Ende 2017. Und uns fehlt es keineswegs.

    Dann hätte der TE es aber sagen können, wenn er unzufrieden ist mit der Diagnose und noch mehr Geld investieren können, um weitere Untersuchungen direkt machen zu lassen. ?

    Aber Kamillentee hätte ja womöglich gereicht..

    Vielleicht denkt man so wenn man nie die Erfahrung gemacht hat wenn man zu spät zum Tierarzt gegangen ist. Oder wenn das eigene Tier noch nie so krank war.

    Aber glaub mir das Gefühl wäre schlechtern wenn wirklich etwas schlimmere gewesen wäre und man nicht zum Tierarzt gegangen wäre.

    Sorry, ich lese dein Beitrag zum dritten Mal und muss gestehen, ich verstehe nichts was du damit sagen möchtest ?