Beiträge von Chuckychuck2000

    wow... Du meinst doch wohl nicht ernsthaft mit ein wenig Flusswasser und ein paar Erdkrümeln am Gemüse bekommst du deinen B12 Bedarf dauerhaft gedeckt... :lachtot:


    Nach kurz vorm Aussterben stehenden Pandas, als veganen Vorkämpfern, vegan ernährten Hunden während und nach dem 2. WK (die landeten damals selbst im Kochtopf) nun noch Dreck obendrauf. Auf dein Darmflora-B12 kannst du nicht zugreifen, außer du isst, was hinten raus kommt, wie z. B. Gorillas oder Mehrschweinchen es tun. Sauerkraut oder Algen sind auch keine zuverlässigen Lieferanten, fallen somit raus.


    Wenn die Lösung so einfach wäre, hätte sie sich in der recht überschaulichen Veganergemeinde schon wie ein Lauffeuer verbreitet. Tatsächlich wird ganz ernsthaft zum Supplementieren (mit eigenen Anleitungen und nötigen, selbst zu zahlenden Vorsorgeuntersuchungen) aufgerufen und man lebt lieber (meist vorübergehend, bis wieder auf vegetarisch oder Vollkost umgestiegen wird) mit dem Konflikt, weil ein B12 Mangel alles andere als spaßig ist und sogar schon Menschenleben gekostet hat.

    B12 muss schon bei Menschen, die sich vegan ernähren künstlich zugeführt werden. Biologisch aktives B12 kommt nur in tierischer Nahrung vor.

    Das ist nicht korrekt. Aktives B12 wird von Mikroorganismen, hauptsächlich Bakterien und primitven Algen (cyanobakterien) produziert. Es findet sich reichlich im Boden, Oberflächengewässer und der Darmflora. Tiere selbst können kein B12produzieren.

    Würden Menschen Oberflächenwasser trinken und Gemüse mit Erdanhaftungen konsumieren, wäre der Bedarf gedeckt. Da das eher unüblich in westlicher Zivilisation ist, muss man eben supplementieren.

    Es hat schon gute Gründe, warum man Obst und Gemüse vor dem Verzehr wäscht und unser Trinkwasser sehr aufwändig gesäubert wird. Theoretisch könnten Menschen ihren Bedarf an B12 auch ohne Umwege über Fäkalien decken.

    B12 muss schon bei Menschen, die sich vegan ernähren künstlich zugeführt werden. Biologisch aktives B12 kommt nur in tierischer Nahrung vor. Die Analoga, die über Pflanzen bezogen werden nützen einem nichts, sie blockieren sogar die Aufnahme des biologisch aktiven B12 und verschleiern einen B12 Mangel im Standardtestverfahren.


    Somit kann man schon bei Menschen, die sich vegan ernähren, nicht von ausgewogener, bedarfsdeckender Ernährung sprechen. Man gaukelt sich selbst etwas vor, was einfach nicht möglich ist.


    Mein Hund würde mir die Mittelkralle zeigen bei rein veganer Ernährung. Dann geht sie eben Muscheln fischen, oder fängt wirklich an ernsthaft zu Jagen und nach Aas/Kot zu suchen. Mir wäre es lieber, sie würde mehr pflanzliche Sachen von sich aus fressen. Aber ohne ihr die unterzujubeln nimmt sie höchstens noch rohen Kohlrabi und Melone.

    Wenn die beiden viel schafen, trotzdem fressen und saufen, ist es okay. Der Körper braucht seine Zeit, um Krankheiten zu bekämpfen. Auch gesunde Hunde zucken im Schlaf, nur eben nicht wenn sie wach sind.


    Was sagt der TA dazu? Daran und am Bauchgefühl würde ich meine Entscheidung ausrichten.

    Hoffentlich ist das kein neuer Stamm des Parvovirus. Die offiziellen Empfehlungen schließen solch ein Szenario durchaus mit ein. Die Symptome sind sehr ähnlich, auch der schnelle Krankheitsverlauf.


    Bisher weiß man fast nichts. Völlig verständlich, dass sich HH Sorgen machen und einige auch die Nachbarländer meiden. Damit bleibt man zumindest auf der sicheren Seite.

    Sieht das "Zittern" bei Sansa so aus? https://www.youtube.com/watch?v=rv_jb60n6dk So sehen die Krämpfe bei Nervenstaupe aus. Sehr viele Hunde überleben diese Form nicht, bzw. müssen eingeschläfert werden.


    Auch bei Theon, das sind Symptome, die bei Staupe vorkommen. Der Verlauf kann völlig unterschiedlich aussehen und wird trotzdem vom selben Virus verursacht. Die Pilzinfektion könnte man bekämpfen, der Abmagerung könnte man entgegenwirken, doch das Virus kriegt man nicht tot. Dagegen kann nur noch der Körper selbst Antikörper bilden.


    Gegen Bakterien gibt es Antibiotika, gegen Viren bieten nur vorbeugende Impfungen wirksamen Schutz. Dem TA sind die Hände gebunden, der kann überwachen und Symptome bekämpfen, mehr ist nach Ausbruch nicht mehr drin. Prognosen sind für TÄ schwierig, weil die Krankheitsverläufe zu unterschiedlich sind.


    Die Entscheidung kann ihnen leider keiner abnehmen. Sie haben das Beste mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht und wenn es nicht mehr geht, dann geht es nicht mehr.

    Tut mir leid, die Situation hört sich übel an.


    Menschen können sich nicht mit Staupe anstecken.


    Mit Blutbildern kenne ich mich nicht aus.


    Es wäre besser, einen kleinen Raum für Sansa und Theon freizumachen oder Snow und Tiger vorübergehend dort wegzuholen. Theon sollte jetzt etwas zum Schleim lösen vom TA bekommen und Nährlösung. Aus der Hausapotheke kann man z.B. Thymian und Salbei nehmen. Bei Theon müssen sie unbedingt schauen, dass sie Nahrung in ihn rein bekommen. Sie können zum Füttern Brei nehmen, wie für Babys und es mit einem Löffel versuchen, dem Hund einzuflößen oder verdünnt mit einer Spritze ins Maul spritzen.


    Sansa scheint ein sehr gutes Immunsystem zu haben, Parvovirose überleben Hunde selten. Auch hier, gut drauf achten, dass sie viel frisst und säuft.


    Diese Lebensmittel dürfen sie nicht füttern:

    https://www.fressnapf.de/ratge…hund-giftige-lebensmittel


    Ich würde eher einen Laufstall für Kinder (die sind höher) nehmen und den mit Folie oder Zeitungspapier rund herum und von unten auskleiden:


    Die Daumen sind bei uns ganz fest gedrückt, dass der Vater, Theon und Sansa schnell wieder auf die Beine kommen.

    Laut TA sind zwei der vier Hunde im Haus wahrscheinlich infiziert. Sansa wirkt zwar jetzt fit, das kann sich aber jederzeit wieder ändern und sie ist immer noch potentielle Virenschleuder.


    Masern sind eng verwandt mit Staupe. Stell dir eine Familie vor, von denen die Hälfte daran erkrankt ist und alle leben in einem Raum. Krankenhäuser gibt es nicht und auch sonst keine Möglichkeit zur Trennung.


    Zumindest würde man ständigen, engen Körperkontakt zwischen den Gesunden und Kranken im Raum doch möglichst vermeiden, indem man im Raum Raum schafft, dass man nicht aufeinanderhockt.