Hallo
ich verstehe mal wieder nicht, warum man über eine „Sache“ die man
nicht kennt und nicht schon selber probiert hat, so negativ angehaucht ist.
Monchi war bei uns auch der erste Hund, mit dem ich die „Laufstallmethode“
praktiziert habe und kann nur sagen, ich würde es immer wieder machen.
Wir haben über den Laufstall eine riiiiiesen große Decke gelegt und damit
den halben Laufstall abgedeckt, so hatte die eine Hälfte einen „Höhlencharakter“.
In die abgedeckte Hälfte haben wir ihr ein altes Federkissen und ein Kuscheltier
gelegt, in der „offenen“ Hälfte hatte sie einen kleinen Wassernapf. Sie war 10 Wochen alt als sie das erste Mal in ihr „Reich“ gesetzt wurde und zwar nach
dem Fressen, sie wurde nie im Laufstall gefüttert, bekam aber immer eine Knabberstange, genau so habe ich sie auch immer nach dem Gassi gehen oder wenn ich Haushalt gemacht habe, geduscht habe oder mal in Ruhe telefonieren wollte reingesetzt. Nach kurzer Zeit hat sie von sich aus angezeigt,
wenn SIE ihre „Ruhe“ wollte, dass sie in den Laufstall möchte. Die Wohnung erkunden haben wir immer mit Monchi zusammen gemacht und sind dann mit ihr von Zimmer zu Zimmer gelaufen. Als sie dann so ca. 4 Monate alt war, haben wir die Decke abgenommen und dafür eine Box eingestellt, die sie dann von sich aus erobern konnte und als ihre Höhle angenommen hat. Solange sie nicht Stubenrein war, haben wir den Laufstall nachts im Schlafzimmer aufgebaut und ich konnte, wenn sie anfing unruhig zu werden, immer hören jetzt muss sie raus. Von Vorteil war da natürlich, dass wir im Schlafzimmer einen Laminatboden haben. So im Alter von ca 6 Monatenhaben wir den Laufstall abgebaut und nur noch die Box aufgestellt, die sie
immer zum Schlafen aufgesucht hat, mal mit offener Tür mal ohne, so haben wir sie auch ohne Stress an das „Alleine bleiben“ gewöhnt. Als sie dann mit 7 Monaten das erste Mal läufig wurde, war das eine „Super Sache“, wenn ich aufs Klo musste, unter die Dusche wollte oder, oder, oder, konnte ich sie in die Box schicken und musste mir keine Gedanken machen, was Fluffy der seine „Glöckchen“ immer noch hat, anstellt. Solange sie noch nicht in den Stehtagen war, durfte Fluffy nicht mal an der Box vorbeilaufen ohne von Monchi attakiert zu werden. Noch ein paar Worte hier zu:
Zitat
Außerdem nehmt ihr dem Hund im Lauftsall die Möglichkeit herauszufinden, wie er sich in der Wohnung zu verhalten.
Wenn du großes Pech hast, dann wird er vielleicht anfangen Sachen kaputt zu machen, wenn er irgendwann nicht mehr im Laufstall sitzt, weil er ja gar nicht gelernt hat, wie man sich außerhalb zu verhalten hat, wenn er allein ist.
Ein Welpe möchte oft nur in der Nähe seiner „Höhle“ bleiben,(„wölfisches Erbe“)darum weigern sich viele Welpen auch draußen, sich in ihren Augen zu weit vom Haus zu entfernen und setzen sich einfach hin. Zum Wohnung erkunden habe ich ja oben schon geschrieben und kann auch nicht richtig verstehen was das mit Sachen kaputt machen zu tun haben soll.
Mein Fazit: Aus eigener Erfahrung finde Ich die “Laufstallmethode“ zum Stubenrein-Training, Alleine bleiben- Training zum“ mal selber durchschnaufen Training „ sehr gut. 