Beiträge von FLUFFY

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    Ich bin kein großer Hundekenner. Aber wie gesagt, vielleicht hab ich einfach zu viel Panik...

    Hallo Tamara,
    du hast dir vom Alter her einen Schnösel ins Haus geholt. Dein Hund kommt/ist
    in der Pubertät und wird jetzt vieles ausprobieren, wie weit er gehen kann.
    Den Dominanz Quatsch, den dir deine TÄ erzählt hat, kannst du vergessen.
    Aber ich sehe die Konstellation, 2 Kinder im Alter von 1 und 3 Jahren, dazu einen
    Junghund, der offensichtlich noch nicht viel in seinem Leben kennengelernt hat,
    dazu du als Hundehalterin mit wenig bis gar keine Erfahrung mit Hunde, nicht so
    locker wie die meisten anderen User. Ein Labbi – Mix ist ja nun auch kein kleiner
    Hund und hat schon ganz schön Pfeffer unterm Schwanz. Ich würde dir dringend raten, melde dich in einer Hundeschule oder einem Hundesportverein an. Dort kann
    man dir helfen und zeigen, wie man so einen Schnösel erzieht, beschäftigt und zu einem gut erzogenen Hund macht. Ich bin der Meinung, dass du dir trotz der 2 Kinder, die bestimmt fast deine ganze Zeit in Anspruch nehmen, auch die Zeit für den Hund nehmen musst und ihn nicht nur so nebenher laufen lassen darfst, er wird sich nicht von alleine erziehen. Und Tipps nur übers I-Net werden dir auch nicht wirklich helfen können.

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    :klugscheisser: Ich würde auch Videos für schlappe 150 Euronen ansehen (bei Mehrhundhaltung wäre ein Rabatt möglich),

    Net, dass sind ja richtige Dum(m)pingpreise.

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    die Filmchen täte ich natürlich wieder zurück senden und einen Keks für den Wufftel gäbs gratis dazu :yes:

    Geld verschenken? NÖ! Rechte abtreten lassen und dann das Filmmaterial,
    als Lehrvideo vermarkten. Den Keks für die Wuffel, kannst du gerne, Portofrei versenden.

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    Die Analyse könnte postwendend im Chat erfolgen...

    Eigenwerbung ist im DF verboten.

    Silja, ich habe es gelesen und auch verstanden. :yes:
    Meine Antwort war auch mehr auf @Byrons Aussage bzw. Anfrage gedacht.
    Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass ich, für ein in meinen Augen etwas fragwürdiges Konzept, 180,-€ auch für überzogen halte.
    Aber es ist doch OK, wenn man eine Marktlücke entdeckt und sich dann auch noch
    Kunden finden, die der Meinung sind, der Preis ist für dieses Angebot in Ordnung, dann ist doch alles gut. Es muss mir persönlich aber gestattet sein, so eine Sache
    kritisch zu sehen und mich auch kritisch dazu zu äußern.

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    Zum Thema spielen: Ich habe kürzlich das Buch "Wölfisch für Hundehalter" gelesen, und darin beschreibt Bloch, wie Wölfe einen schneebedeckten Hügel rauflaufen und sich runterkullern lassen- immer wieder. Wenn das kein Spiel ist, was dann? Und lernen tut so ein Wolf dabei wohl auch eher nichts.

    So, und jetzt werde ich das Bild von im Schnee kullernden Wölfen wieder nicht mehr los und habe ein Grinsen im Gesicht :D

    Nicht nur in dem Buch "Wölfisch für Hundehalter" beschreibt Bloch
    das Spielen von Wölfen.(auf dem Seminar, kannst du dazu auch Videos sehen) Eigentlich schreibt er in jedem Buch über spielende Hunde oder Wölfe. In dem Buch:"Auge in Auge mit dem Wolf" beschreibt er das Spielen zwischen Wolf und Bär, mit einem T-Shirt. In dem Buch: "Die Pizza-Hunde" beschreibt er, wie die Hunde sich von ihrem täglichen Spaziergang zum Strand, "Spielzeug" in Form einer liegengelassenen Decke, einer Luftmatratze, Getränkedosen und anderen Wohlstandsmüll,
    mitbringen. Und auch Udo Gansloßer beschreibt wie Hunde spielen,
    ohne das sie ausser Spass, einen anderen Nutzen davon haben.

    Huhu Susanne,
    wir hatten unsere erste Trainingsstunde bei Barbara, es war einfach nur :gut: :gut: :gut:
    Fluffy, mein Prinz hat nichts, aber auch absolut nichts verlernt. Aber nach zwei Suchlagen im Trümmerfeld, war er auch richtig platt. Als ich ihn zur Suche abgesetzt habe, hat der gesamte Hund vor Hochspannung gezittert, als wenn er jeden Moment
    abhebt. Er ist dann los wie eine Bodenlenkrakete und hat für seine Verhältnisse sehr schnell gefunden. Was er vergessen hatte war das Platz machen, aber nach der ersten Aufforderung, hat auch das geklappt.
    Ich soll dir und deinem Mädchen Grüße von Barbara und ihren Jungs bestellen. Finn hat sich von Monchi fast eine „Backpfeife“ eingefangen, weil er nicht sofort auf ihre Ansage: „Du schaust mir nicht unter den Rock“ reagiert hat.

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    Kann mir mal jemand hier beantworten wieviel in etwa eine Stunde bei einem "guten" Trainer eigentlich kostet, würd mich mal interessieren.

    Die Preise kannst du bei fast allen guten Trainern auf deren HP einsehen.
    Ich kann dir aber schreiben, was wir für eine Verhaltensanalyse bei unserer
    Hündin bezahlt haben und wie das abgelaufen ist.
    Als erstes mussten wir einen großen Gesundheitscheck beim TA machen lassen.
    Dann haben wir eine Biographie geschrieben und per Mail an den Trainer geschickt.
    Wir haben uns dann getroffen und wussten im Voraus, dass es wenigstens 3Stunden dauern würde. Die ersten 90 Minuten hat sich der Trainer mit uns über die Biographie unterhalten, hat dazu noch Fragen gestellt, er hat Fragen gestellt über das „Problem“
    das unsere Hündin hatte, er hat über unseren Rüden Fragen gestellt, z. B. wie der Rüde sich verhält, wenn das „Problem“ bei der Hündin auftritt, er hat Fragen gestellt wie die Hündin und der Rüde zusammen leben und etliche (gefühlte 1000) andere Fragen.
    Er konnte sich dadurch einen guten Überblick verschaffen. Dann wurden ca 30 Minuten verschiedene Test mit der Hündin alleine und mit der Hündin und uns zusammen. Das wurde alles auf Video aufgezeichnet. Dann wurden ca 30Minuten Videoaufnahmen von der Hündin und dem Rüden zusammen gemacht. Der Trainer hat sich dann mit uns zusammen die Aufnahmen angesehen und hat uns ganz gezielt an den relevanten Stellen gesagt, was da abläuft und wie wir uns verhalten und wie die Hunde sich verhalten. Das ganze hat auch noch mal ca 90 Minuten gedauert, die Zeit kam durch das Stoppen, Zurückspulen, Besprechen des Videos zustande. Zum Schluss haben wir dann noch einen Trainingsplan besprochen und
    gleich die erste Übung unter Anleitung des Trainers gemacht, also noch mal ca 60 Minute. Die Analyse hat also nicht ca 3 Stunden gedauert, sondern fast 5 Stunden.
    Bezahlt haben wir dafür 150,-€, plus TA- Kosten die ich leider nicht mehr in Erinnerung habe.
    Auf Grund unserer Erfahrung, wie eine Verhaltensanalyse aufgebaut ist, bin ich sehr skeptisch, dass ein eingesandtes Video ausreichen soll, eine aussagekräftige Analyse zu erstellen. Tut mir leid, aber das traue ich auch einem M.G. nicht zu.

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    Nehmen wir eine Alltagssituation, einen Hund bei Hundebegegnungen. Geht ein Trainer mit, dann benimmt sich der Hund garantiert anders, Frauchen eh. Man müßte Figuranten haben oder auf den Erzfeind hoffen, das Wetter muß mitspielen (sonst kommt keiner), der Tag muß passen, ...

    Die meisten Menschen benehmen sich völlig anders, wenn sie wissen, dass sie
    Gefilmt werde. Da spielt es meiner Meinung nach keine Rolle, wer da filmt auch wenn es ein Freund ist.

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    So geht man ganz normal wie immer, ein Freund geht mit und filmt die Situation. Evtl. braucht man 3 Anläufe, um genau das auf Video zu haben, was das Problem ist. Man hat aber Zeit dafür, kann auch 2, 3 Begegnungen aufnehmen.

    Das sehe ich sehr kritisch, woher soll der Freund wissen, was eigentlich in der Situation wichtig ist? Ich glaube auch nicht, dass ein Freund der nicht das geschulte
    Auge eines guten Trainers hat, (auch nicht nach 3 Anläufen) dass aufzeichnen kann,
    was eigentlich wichtig ist. Ich finde Videoanalysen für eine Verhaltensanalyse sehr
    wichtig und gut, aber nur wenn sie wirklich von Fachleuten gemacht werden.

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    Sieht man sich eine solche Situation per Video an, dann erkennt man bedeutend mehr, kann vor- und zurückspulen, den Halter sehen, die Reaktion der anderen Hunde. Jeder weiß, daß man live nur einen Bruchteil sieht, nicht alles im Blick hat und alleine sich selber auf Video sehen, da findet man zig kleine Sachen.

    Genau das ist der Grund, warum für mich solche Videoaufnahmen nur von Fachleuten gemacht werden sollten. Und bei der Auswertung, der HH persönlich anwesend sein sollte, damit der Trainer dem HH genau in der Sekunde, dass Verhalten des Hundes, des HH, des anderen Hundes oder was oder wer noch
    involviert ist, erklären kann. Ich glaube nicht, dass man ohne persönlichen Nachfrage
    beim Hundehalter, wie oder was er in diese oder jener Situation empfunden, gedacht
    oder warum er so gehandelt hat, eine „saubere“, aussagefähige Analyse abgeben kann.


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    So ein Video ist auch nicht in 5 Minuten ausgewertet. Da wird schon genau hingeschaut, die Vorgeschichte gelesen, Thesen überprüft, verglichen ...

    Das mit dem Vorgeschichte LESEN, ist auch ein Grund, warum ich die Art der Verhaltensanalyse mehr als kritische sehe. Wie man das mit dem „schriftlich“
    festhalten eines Problems bewerten kann, liest man doch täglich im DF.
    Da wird um Rat gefragt und fast keine Angaben gemacht. Erst auf Nachfrage der User, kommt dann Häppchenweise das eigentliche Problem zum Vorschein.
    Welche Thesen sollen denn da überprüft und womit verglichen werden?


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    Sicherlich bedeutend teurer als eine Einzelstunde. Hier kann man aber gezielt eine Situation, ein Verhalten beurteilen, wofür man sich sonst evtl. 3 mal treffen müßte, um etwas zu sehen.

    Aber genau die Treffen mit einem Trainer meines Vertrauens macht es doch aus
    und gibt mir die Sicherheit, dass NUR ich und mein Hund „begutachtet, „bewertet“
    oder wie immer man das nennen will, werden. Der Trainer kann Fragen stellen, ich kann Fragen stellen und wir können direkt, dass eine oder andere Missverständnis
    aufklären.

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    Jeder, auch aus der einsamsten Ecke Europas, kann das Angebot annehmen, ohne Zeit- oder Reiseaufwand.

    Wenn ich ein „richtiges“ Problem mit meinem Hund habe und daran ernsthaft was ändern will, dann darf „Zeit- oder Reiseaufwand“ kein Kriterium sein, mal eben eine Videoaufnahme und einen Fragebogen irgendwo hinzuschicken und darauf hoffen,
    so nach der Methode von Verona P. „hier durch werden sie geholfen“.

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    Wer mit seinem jetzigen Trainer verzweifelt (und wir wissen alle, daß Trainer nicht gleich Trainer ist), kann sich eine zweite Meinung holen.
    ...

    Was man draus macht, ob man sich einen Trainer empfehlen läßt, alleine weiterarbeitet, das "Problem" hinnimmt ... das bleibt ja jedem selber überlassen.



    Silja, mal ehrlich was bringt es mir wenn ich mit meinem Trainer nicht klar komme,
    seine „Meinung“ durch ein Video von einem anderen Trainer überprüfen zulassen?
    Ich glaube außer Kosten, nüscht.

    Deinen letzten Satz kann ich aber nun überhaupt nicht verstehen.

    Muss ich das jetzt so verstehen, dass an Hand einer Videoaufnahme und das Ausfüllen des Fragebogens, OHNE PERSÖNLICHEN KONTAKT zu Hund und Halter, eine Verhaltenseinschätzung vorgenommen wird und eventuell Trainingspläne erstellt werden? Wenn das so ist, dann bin ich der Meinung, dass ich
    die 180,-€ auch in den nächsten Gullie werfen kann, oder mir die in meinen Augen kuriosen Fernsehformate, von sogenannten prominenten Hundetrainern ansehen.
    Ist es aber eine Vorabinformation für den Trainer, der die Videos auswertet und mit
    dem ich mit meinem Hund, anschließend persönlich vor Ort zusammen arbeite/treffe,
    dann finde ich es „na ja“. Silja, da du das Konzept ja anscheint kennst, kannst du darüber bitte mal etwas mehr über den Ablauf schreiben?