Beiträge von FLUFFY

    Ich bin froh, dass sich meine Hunde von mir unterscheiden, ich mag keinen grünen Blättermagen, mag nicht auf Ochsenziemern knautschen, in stinkendem Zeug möchte ich mich auch nicht wälzen, lange Haare habe ich höchstens auf den Zähnen. Ich gehe gerne duschen, meine Hunde nicht, ich finde eine saubere, aufgeräumte Wohnung schön, meine Hunde nicht, ich mag Regen und Wind, meine Hunde nicht. Wir sind so verschieden, wie Mensch und Hund eben.

    Entschuldige bitte, ich habe nicht gewusst, dass du hier nur Antworten und Meinungen, die in dein Weltbild passen lesen wolltest. Ich sage es dir ganz ehrlich,
    ICH habe für solche Ansichten, die du noch für ein hundewürdiges Leben hältst, kein Verständnis und ich lasse mir von dir nicht verbieten oder vorschreiben, mich dazu zuäußern. Jeder ist für sein Tun und Handeln, seinem Tier gegenüber selber verantwortlich, aber erwarte doch bitte nicht, dass alle so denken und handeln wie du
    und dich dafür hier Bauchpinseln.

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    Bei der dritten Einheit lief es besser und sie ist in kurzen Abständen mit der Nase zum Feuer.

    Richtig wäre aber, zwischen den Klicks soll die Nase am FZ bleiben. Die Mehrfachklicks dienen „nur“ dazu, dass der Hund auch wirklich lernt, dass die Nase die ganze Zeit, (also bis DU die Übung beendest) am FZ bleibt. Ich würde dir raten, dass erst richtig zukonditionieren, bevor du mit dem nächsten Schritt weitermachst.
    Ich kann euch „Neuzosler“ ja alle verstehen, am Anfang des Trainings stellen sich bei der ZOS recht schnell Erfolge ein und man ist dann auch sehr schnell bereit, den nächsten Schritt zuprobieren und das kann eben ein Schuss nach Hinten sein.
    Bitte höchstens 3X die Woche und nie mehr als 3 Suchlagen hintereinander, dann eine kurze Pause und dann wieder 3 Suchlagen. Das ist für den Anfang völlig ausreichend und euer Hund behält halt auch den Spaß an der ZOS.

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    ein probetraining wird auf jeden fall vereinbart. ich schau mir das ganze also auch mal in natura an. allerdings habe ich einen recht weiten anfahrtsweg, deswegen möchte ich nicht einfach ins blaue fahren.

    Auch wenn dein Anfahrtsweg recht weit ist, würde ich dir auf jeden Fall empfehlen
    erstmal OHNE Hund hinzufahren. Das hat für dich den Vorteil, du kannst dich voll und ganz darauf konzentrieren, zusehen was und wie da „gearbeitet“ wird.
    Ich habe mir die HP angesehen und ehrlich, was ich da gesehen habe, haut mich nicht vom Hocker. Angefangen bei den „Qualifikationen“ die da veröffentlich sind
    und biss auf die Erfolge die sie mit ihren Hunden erzielt hat, die für eine HS aber keine Bedeutung haben, finde ich nur 2 Seminare und 2 Themenabende, die sie gemacht hat. Auf den Bildern sehe ich teilweise riesengroße Gruppen, einen Hund der die Schleppleine am Halsband hat, einen HF der mit Halti zwar über zwei Leinen „arbeitet“, die Haltileine aber als „Führleine“ einsetzt und das geht gar nicht. Da sind Verletzungen vorprogrammiert. Für mich wären das Gründe, in diese HS mit meinem Hund nicht zutrainieren.

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    Meine Bela ist jetzt knapp 7 Monate und hat bis vor zwei Wochen noch Freudenpipi gemacht.... :roll:

    Nein, es ist kein Freudenpipi, dein Mädchen hat das aus Unsicherheit und Beschwichtigung gemacht. Mit 7 Monaten ist meistens auch erst die Blase und der Darm soweit trainiert, dass Hunde es „richtig“ kontrollieren können. Sie ist jetzt auch in dem Alter, wo sie in die Pubertät kommt oder schon ist und gewinnt dadurch auch an Selbstbewusstsein. „Freudenpipi“ jibbet nich. ;)

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    "Erlösen" gibt es leider nicht auf humanitärer Basis.

    Wieso leider?
    Wer von euch will denn so "enden"? Windel tragen, nicht mehr wissen wo man ist, Nachts herumirren, nicht mehr richtig Essen und Trinken können?
    Niemand will das. Und ich denke, hättenwir die Chance zur "Erlösung" auf freien Willen (zB einer vorher angefertigten Patientenverfügung), dann würde die Situation in deutschen Altersheimen ganz anders aussehen.

    ICH wünsche mir, dass ich meinen letzten Lebensabschnitt nicht so verbringen muss
    und ich bin mir eigentlich sicher, dass sich das kein Mensch wünscht. Darum frage ich mich auch immer wieder, warum tun Menschen, dass ihren Tieren an? Tiere die schon recht alt für ihre Rasse sind, nicht mehr in der Lage sind, die Wohnung zu verlassen, nicht mehr richtig fressen können, nicht ohne Hilfe aufstehen können, nachts umgebettet werden müssen, weil sie nicht mehr wissen wo sie sind und oft auch noch Schmerzen haben, über Monate hin am Leben erhalten werden. Tiere, die ihr ganzes Leben lang gelernt haben, dass es nicht „erwünscht“ ist, ihre Notdurft in der Wohnung/Haus zu verrichten, können Altersbedingt und den daraus resultierenden Krankheiten, dieses „absolute Tabu“ nicht mehr erfüllen, soll heißen, sie wissen eigentlich, dass das nicht OK ist. Sie werden aber von uns Menschen „gezwungen“ das Tag für Tag zutun. Wenn ich da nur an meine Hunde denke, wie die sich aufführen, wenn sie mal Durchfall haben, sich bloß nicht in der Wohnung zulösen, weil das eigene „Nest“ nicht beschmutzt wird. Dann frage ich mich auch immer, wie muss sich ein Tier fühlen, dass es aus oben genannten Gründen, eben nicht mehr halten kann. Tut man seinem alten Tier damit wirklich einen Gefallen, es
    in solchen Situationen weiter am „Leben“, zuhalten, weil es aus Sicht der Menschen, noch kein Zeichen gegeben hat, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, dass es gehen will? Die Tiermedizin hat in den letzten 15-20 Jahren enorme Fortschritte gemacht, auch hier frage ich mich oft, ist es ein Segen oder ein Fluch für unsere Tiere? Wie schon geschrieben, ich wünsche mir für mich, dass mir das mal erspart bleibt, wer oder was gibt mir dann das Recht, meinem Tier ein würdevolles Sterben zu verweigern, in dem ich alles was die Tiermedizin hergibt, an meinem Tier anwende? Für mich bedeutet lieben auch loszulassen. Ich bin überzeugt, dass ich meinen Tieren, den größten Liebesbeweis und den größten Respekt zolle wenn ich für sie entscheide, dass die Zeit gekommen ist, zusagen: „Time to say Goodbye“.
    Bei unserem Bobtail, entschuldige ich mich in Gedanken immer noch, dass ich die Entscheidung, nicht drei Monate früher getroffen habe.

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    Mali steht total auf rohe Hähnchenherzen. :D

    Aber wenn du du die Würstchen nicht täglich gibst, dann nimm sie doch weiterhin zum Zosseln. Kannst sie ja von der normalen Futterration abziehn' und 'nen Möhrchen als Magenfüller extra geben. :smile:

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. An den Tagen, an denen wir zoseln,
    wird die „Abendmahlzeit“ um 10-20 Gram gekürzt. Ich kaufe immer die Wiener von
    Aldi und da reicht ein Würstchen für 3-4 Suchlagen und es bleibt noch ein „Jackpot“
    für Zuhause übrig. Die Beiden wissen es auch ganz genau, dass es den „Jackpot“
    gibt, da wird nicht gedrängelt, als Erste in die Wohnung zukommen, es wird sich dann
    auch sofort ohne Aufforderung hingesetzt und brav gewartet, dass die Halsbänder abgemacht werden,
    sie sind dann richtige „Vorzeige – Hunde“. :D

    Ich würde von einem guten Trainer erwarten, dass er
    a) nicht länger als 10 – 15 Minuten, (kommt auf das Alter der Hunde an) trainieren lässt.
    b) Wenn er bemerkt, (und das sollte ein guter Trainer) ein Hund ist „platt“, diesen Hund mit HH aus der Gruppe rausschicken, in eine Ecke des Platzes schicken, wo die Beiden ohne Stress, (keine anderen Hunde usw.) noch EINE Übung, die der Hund schon richtig gut kann probieren sollten. Meistens klappt das dann auch und Hundi und Frauchen/Herrchen, gehen mit einem Positivengefühl vom Platz.