Beiträge von Hektorine

    Manche tun hier ja so als wäre er eine reißende Bestie, die bei nächst bester Gelgenheit einen Haufen Menschen zerfleischen wird.

    Nein, da hast du was falsch verstanden. Das hat keiner geschrieben und auch keiner so krass gemeint, wie du das schreibst.

    Aber du unterschätzt deinen Hund, und du kannst nicht mit ihm umgehen. Das ist auch logisch, weil du keine Erfahrung hast mit Hunden, und mit einen Herdenschutzhund (was deiner wohl ist) schon gar nicht.

    Und daran musst du was ändern, das wollen dir die User hier sagen. Denn wenn du nichts machst, einfach so weiter machst, dann könnte es böse werden. Weil dein Hund dann eventuell was macht, was er wegen seiner Natur so macht, nicht weil er eine reißende Bestie ist.

    Und dafür bist du dann verantwortlich.

    Es war ziemlich viel für dich, was du hier lesen musstest. Ich verstehe dass dich vieles total geschockt hat. Und das muss man erstmal verdauen.

    Hut ab, dass du trotz der vielen Beiträge, die für dich ziemlich schlimm sein mussten, dich weiter meldest.
    Aber bitte versuche zu verstehen, dass die User dir und Henry nur helfen wollen.

    Mein Vorschlag:
    Mach den Computer aus und kuschel mit Henry (falls er mag), schlaf eine Nacht darüber. Und lese morgen nach einem guten Frühstück nochmal in Ruhe den Thread nach.

    Aber ich kenne Henrys Abschnapper, dabei verbeißt sich ein Hund doch normalerweise nicht, oder?

    Ich weiß es sind schon so viele Beiträge, und du musst die sicher erstmal verdauen.
    Ader dieser Satz ist mir noch aufgefallen.
    Wann passieren diese Abschnapper von Henry, also was ist der Auslöser dafür.

    Ich meine, es ist ja gut, dass er abschnappt und nicht gleich zubeißt, aber vielleicht wäre es hilfreich zu erkennen, welche Situationen ihn zum Abschnappen bringen, also was ihm offenbar nicht passt, zu viel ist, ihn stresst.

    Dinge an die ich so gar nicht gedacht habe machen mir Schwierigkeiten, wie z.B. dass er nicht vernünftig an der Leine gehen kann, aber über 50 kg wiegt und ich ihn nicht halten kann. Aus diesen Grund fahre ich fast ausschließlich auf die Hundewiese mit ihm, damit er seine Bewegung bekommt.

    Es tut mir leid, dass dein Traum vom Hund so eine traurige Wendung gemacht hat. Wie die vielen Hundehalter schon geschrieben haben, du musst bitte dringend etwas unternehmen:

    Entweder einen Hundetrainer konsultieren, der dir helfen kann, mit deinem Hund zurechtzukommen.

    Oder den Hund abgeben.

    Darf ich fragen, wo du mit ihm zum Lösen hingehst? Denn da könnte auch etwas passieren, was deinen Hund reizt loszulaufen, und du kannst ihn nicht halten.
    Das ist doch dann mehrmals täglich gefährlich. Für Menschen und andere Tiere, wenn du ihn nicht halten kannst. Selbst wenn er nicht andere Hunde oder Menschen angreift, er könnte vor ein Auto laufen und einen Unfall verursachen usw.

    Hört er denn überhaupt auf dich, also allgemein? (dass er Sitz und Platz nicht macht, hast du ja schon geschrieben)

    Ich werfe das Bällchen ja nicht herum, damit Katerchen das apportieren kann, sondern ich kullere es kurz am Boden herum, damit Katerchen merkt, ui ja, das könnte ich auch selber machen. Und das macht er dann auch, und das Kullergeräusch bringt mich dann immer zum Grinsen und ich döse dann wieder ein (Ist bei Hunden anders, ich weiß)

    Ansonsten gilt auch hier:
    Ich schlafe solange wie ich will, und bitte nervt mich nicht, bis ich aufstehe. Nur wenn Hunger, dann kann er nicht mehr einschlafen.

    Also mein Katzenkind Poldi ist natürlich kein Hund und er hat auch sein Katzenklo, wenn er muss. Aber wenn es hell wird, dann ist der Quatschkopf halt wach. Und mein anderer, älterer Kater schläft noch selig. Also ist dem Quatschpold langweilig. Die ersten Monate hat er dann unter der Bettdecke nach meinen Zehen gegraben, das ist schon lange vorbei.

    Inzwischen (er wird in Kürze 2 Jahre alt) stehe ich dann halt kurz auf, kullere kurz mit einem Bällchen herum, hole ein paar Brocken Trockenfutter und lege sie neben mein Kopfkissen. Die mampft er dann, turnt noch etwas auf mir herum (also auf meiner Bettdecke, unter der ich liege) und kuschelt sich dann in meinen Arm und schläft wieder ein. Falls er nochmal Hunger hat, bevor ich aufstehe, patscht er mich mit der Pfote auf die Nase.

    Ähnliches müsste doch auf mit einem Hundekind klappen.

    und auch beschäftigt wird bis zur nächsten Ruhephase..

    Ich, ohne Erfahrung mit Hundekindern, aber mit Katzenkindern, erlaube mir noch was einzuwerfen:

    Ihr müsst ihn ja nicht beschäftigen. Aber könntet ihr nicht eurem Hundekind die Möglichkeit geben sich zu selbst beschäftigen, dass ihm nicht langweilig ist, aber dass er nicht gezwungen ist in einer kleinen Box zu schlafen?
    Also wie so oft empfohlen wird, ein Bereich abgegrenzt mit Welpengitter, wo er keine Stuhl- oder Bettbeine ankauen kann, aber er etwas herumhopsen kann und Spielzeug herumwerfen kann.

    Vielleicht hat euer Hundchen auch Hunger und kann deswegen nicht mehr einschlafen? Vielleicht würde es besser, wenn er nach dem Frühmorgen-Pinkeln auch eine Kleinigkeit zu futtern oder zu kaufen bekäme?

    Ich vermute wie bei Katzenkindern, dass die Nervphase im Morgengrauen automatisch aufhört, wenn das Tierkind langsam erwachsen wird.

    Nach dem Rausgehen und kurz bekuscheln um die Zeit kommt er dann wieder in seine Schlafbox.

    Wieso muss er wieder in seine Schlafbox? Lass ihn doch einfach in der Wohnung herumlaufen, wie er möchte. Pipi war er dann ja gerade, also welchen Sinn macht dann noch die Box? Denn ich nehme mal an, er muss in der Nacht in die Box, damit ihr hört, wenn er unruhig wird, also sein Geschäft verrichten muss, oder?
    Vielleicht möchte er auch gerne mit euch kuscheln im Bett? Oder sich irgendwo anders hinlegen?

    heute, 15:15 Uhr - 16:00 Uhr | BR

    Das perfekte Herrchen

    ist nicht neu (von 2018), aber ich werde mal reinschauen.

    Es geht um Vermittlung von Tierheimhunden und klingt besser als die ZDF-Reihe mit dem Berliner Tierheim, die kürzlich sonntagsnachmittags lief.

    Spoiler anzeigen

    In dieser Folge sucht Markus Richter das perfekte Zuhause für Bernie aus dem Tierheim Burghausen. Der Mischlingsrüde ist ein sieben Jahre alter, kastrierter, anhänglicher und liebenswerter Hund. Knapp zwei Monate lebt er im Tierheim in Burghausen, bevor seine Chance bei "Das perfekte Herrchen" kommt. Bernie ist verschmust, mag Kinder und Tiere. Nur so manche Katze hat's ihm angetan. Bernie wurde schweren Herzens von einem älteren Ehepaar im Tierheim abgegeben, denn der lebenslustige Rüde ist ihnen trotz Gartenzaun immer wieder ausgebüxt. Die Gefahr der angrenzenden Hauptstraße war einfach zu groß. Das Tierheim ist jedoch auf Dauer nicht das Richtige für so einen lebens- und abenteuerlustigen Rüden. Dank Markus Richter bekommt Bernie eine zweite Chance. Der Hundecoach recherchiert die Geschichte des Hundes, beobachtet ihn und sucht dann mit Fingerspitzengefühl das richtige Herrchen oder Frauchen aus drei Interessierten und deren Familien aus und gibt Starthilfe für die gemeinsame Zukunft mit dem neuen Familienmitglied. Dabei gibt's wertvolle Tipps: Worauf muss ich achten, wenn ich mit dem Gedanken spiele, einen Hund bei mir aufzunehmen? Welches Umfeld kann ich einem Hund bieten, und welcher Hund passt dann zu mir? Wie vermeide ich Fehler bei der Hunde-Erziehung, und wie kann ich einem Tierheimhund mögliche "Macken" wieder abgewöhnen? Begleitet von einem Filmteam des BR entstehen fünf spannende Geschichten aus Bayern.

    http://www.texxas.de/meintexxas/tv/…fekte+Herrchen/