Beiträge von Rotbunte

    Das stimmt. Meine Oma hat ja die Zerstörung von Dresden miterlebt, ist durch die brennende Stadt gelaufen, die Habseligkeiten auf einem Wägelchen und hat versucht in die Randbezirke zu gelangen. Rückblickend betrachtet war das natürlich ein fürchterliches Erlebnis und sie hat mir das auch relativ ehrlich erzählt (was Phosphor mit Menschen und Häusern macht :( : ), aber ich konnte das als 8 oder 9 jährige trotzdem nicht so nachvollziehen.
    Sie hatte aber trotz allem eine wahnsinnig positive Lebenseinstellung und wir haben immer viel zusammen gelacht, hach ich vermisse sie sehr. :verzweifelt:

    Puh, habe gerade mal gegoogelt, wie und was das mit dem Phosphor war. :shocked:
    Das war mir in diesen Dimensionen und Schrecknissen nicht bekannt.
    (Musste komplett zitieren, weil partiell nicht ging.)
    L. G.

    Aber spannend war es als Kind schon, den Kriegsgeschichten der Altvorderen zu lauschen, weil man die Tragweite natürlich nicht überblickt hat.

    Irgendwie haben sie es aber auch immer so hinbekommen, dass es trotzdem kindgerecht war, das haben sie echt gut gemacht. Ich konnte mich nicht satthören und war trotzdem berührt und auch mal amüsiert, weil sie immer den Humor nicht vergaßen.
    (in Erinnerungen schwelgend an Omma, Oppa, Großtanten und angeheiratete -onkel und all die anderen) :gott:
    L. G.

    Siehste, so ändert sich das. Früher hieß es immer "Omma, erzähl mal vom Krieg!". heute heißt es "Omma, zeig mal den grauen Führerschein!" :pfeif: :lol:

    Und ich bin sooo froh, dass ich nur den "Grauen" zeigen kann und nicht vom Krieg erzählen kann und natürlich auch früher sehr interessiert "Erzähl mal von früher" sagte! :tropf: :nicken:
    L. G.

    Das erzähl mal meinem Showlinienlabbi.. :winken:
    Natürlich gibt es viele mit denen man keinen Blumentopf gewinnen kann, auch viele die keinen Bock auf Arbeit haben, aber das ist nicht die Regel.
    Auch wenn es gerne im DF so dargestellt wird.

    Ich möchte keinen Blumentopf gewinnen. :ka:
    Die Regel momentan im DF ist aber etwas anders, so empfinde ich es zumindest.
    Da wird sich über Jahre im Vorhinein schon erkundigt, was man mit seinem 2025 eventuell zu erstehenden Hund Sinnvolles von Agility, Rettungshundearbeit, Mantrailing (am besten alles zusammen) so machen kann.
    Die Ausnahmen, die dazu stehen, einen Hund, der nur so da sein soll und "mitläuft" (was ich völlig legitim finde), haben zu wollen, werden befragt, was sie sich denn sonst so zur Auslastung vorstellen können.
    Darüber hinaus werden dann Halter mit hibbeligen Junghunden oder Welpen ausgebremst in ihrem ehrgeizigen Beschäftigungstum ("Ruhe halten", "Ruhe halten", "Ruhe halten", bis hin zum möglichst 24-Stunden-schlafen-sollenden Welpen :ironie2: ,
    der gar nicht mehr Welpe sein darf, am besten noch in Boxenarrest, wenn' s anders gar nicht geht, zur Ruhe "gezwungen".
    Etwas widersprüchlich das Ganze, finde ich.
    Mir fehlt das Mittelmaß, ist scheinbar "out".
    L. G.

    Aber ich finde, gerade dem Labrador tut es gut, rassegerecht ausgelastet zu werden.

    Natürlich, aber findest Du, dass Bolle unglücklich wirkt?

    Alle anderen bitte ich, die willkürlich ausgesuchten Namensbeispiele nicht allzu persönlich zu nehmen, weil ihr Hund, aus welchem Grund auch immer, gerade so und nicht anders heißt. Allerdings erkenne ich doch einen gewissen Trend zu typischen Menschennamen, gilt auch für die ganzen Kai-Uwes oder "Karlheinz" o.ä. als witzig empfundene Namen.
    (Scheint so' n Modeding zu sein, bevorzugt bei "Listenhunden", aber auch anderen, auch wenn mein Bruder schon in den 80er-Jahren seine potentielle Irgendwann-Dogge "Ingeborg" nennen wollte. Jetzt hat er Jack Russells ohne typische Menschennamen. :D )
    Die Frage bleibt weiterhin nach der Ursache hierfür.
    L. G.

    Hm, was ist daran verkehrt den Hund rassegerecht zu beschäftigen?

    Nichts.
    Hoffe, Du weißt, wie ich das gemeint habe (das Verplanen), finde ja gut, was Du machst.
    Und ja - auch ich besitze "Intelligenzspielzeug" (teilweise selbstgebaut) und Gegenstände zum Finden für die Hunde (zur Not reicht ein Teebeutel).
    In die Schule oder zu Wandertagen kommen sie auch ab und zu mit, aber äußerst selten und nicht als "Schulhund" generell, das möchte ich ihnen nicht zumuten.
    Kann sein, dass ich "Fiete" mit "Finn" verwechselt habe. :roll:

    L. G.