Beiträge von 69Lio69

    Ich würde die Frage erweitern und fragen wollen, inwiefern so ein souveräner Hund dann evtl mit den üblichen, teils schlecht sozialisierten, Tutnixen die man klassisch bei uns hat so gut kommunizieren kann?


    Evtl sieht man da dann anderes Verhalten, weil die anderen nix kapieren?

    Ja, das ist auch eine sehr interessante Frage! thinking-dog-face


    Achso, noch zur Erklärung: Es geht mir jetzt nicht darum, diese Hündin sofort zu adoptieren - derzeit ist hier auch noch gar kein Plätzchen frei. Aber ich finde sie eben sehr interessant und frage mich, ob ich ihr das bieten könnte, was sie braucht, für den Fall, dass sie noch nicht vermittelt ist, wenn hier ein neuer Hund einziehen darf.

    Wuggi

    Ja, das sollte selbstverständlich sein. :) Trotzdem interessieren mich Erfahrungen von anderen, ich bin einfach neugierig.. ^^


    Helfstyna

    Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Das klingt toll und das wäre natürlich wirklich ein Glückstreffer. Ich habe da z.B. noch im Hinterkopf, dass ein solcher Hund (gerade mit Straßenerfahrung) eben gewohnt ist, eigenständig Entscheidungen zu treffen und dass man das als Halter sicher erstmal im Kopf haben muss- und auch, inwieweit man ihm zukünftig Entscheidungen überlässt (bspw. bei Hundebegegnungen) oder ob man es erzieherisch darauf anlegt, dass der Hund sich ausschließlich an einem selbst orientiert und vorher "abfragt". Ich denke nämlich, dass letzteres oft sinnvoll ist, bei einem wirklich souveränen Hund aber vielleicht nicht grundsätzlich immer nötig. Ich hoffe, man versteht, was ich meine- ich bin nicht so gut im Beschreiben meiner Gedanken.


    Btw. ich bin generell auch skeptisch bei Beschreibungen. ;) Habe ich doch vor vielen Jahren als absolute Hundeanfängerin einen Hund erhalten, der als anfängerfreundlich beschrieben, nur noch etwas ängstlich, sich als echter Problemhund herausstellte (angst-aggressiv geg. Hunde und Männer, extremer Jagdtrieb, kontrollieren wollen ohne es zu können...) Tja, die alte Dame liegt hier mit ihren 16 Jahren und wir haben uns ganz gut zusammengerauft. :)


    Noch was zu der Hündin in Russland: Auf den Video wirkt sie zumindest auch sehr souverän. Sie liegt entspannt im kläffenden Trubel, während immer wieder Hunde kommen, um sie zu "hofieren" (Lefzen schlecken etc.)

    Hallo allerseits,


    ich war schon lange nicht mehr hier, komme aber gleich mit einer Frage/ oder einigen Fragen, die mich beschäftigen. ^^


    Und zwar würde mich interessieren, ob hier jemand einen sehr souveränen, selbstsicheren Hund hält und wenn ja, was Eurer Meinung nach bei der Haltung, bzw. Erziehung/ Führung besonders wichtig ist?


    Hintergrund ist, dass ich eine große Hündin aus dem TS "entdeckt" habe, die ich sehr interessant finde. Sie lebt noch im Ausland (Russland) und war wohl für einige Zeit Rudelführerin mehrerer Hunde auf der Straße. Sie soll sehr intelligent, souverän und eher ruhig/entspannt sein, ihr Rudel gut im Griff gehabt haben, jedoch dabei nie aggressiv o.ä.

    Eine echte Chefin halt, die es nicht nötig hat, zu poltern und allein durch ihre Präsenz Eindruck macht.


    Nun habe ich bereits Hundeerfahrung mit unsicheren, ängstlichen, angst-aggressiven sowie leichtführigen Hunden, bin jedoch nur einmal im Leben einer solchen "Führernatur" begegnet (die mich damals auch sehr beeindruckt hat, ebenfalls eine Hündin).


    Ich frage mich, welche Eigenschaften als Mensch muss man haben, damit es "passt"? ;)


    LG Lio hugging-dog-face

    Hallo,


    auch wir hätten gern ein paar Anregungen, Tipps, Gedankenanstöße zum Thema Rassefindung/Welpenkauf.


    Aktuell leben in unserem Haushalt neben meinem Mann und mir zwei Kinder (1 und 3 Jahre) sowie zwei TS-Hunde (8 und 14 Jahre). Wir wohnen im eigenen Haus mit Garten und waldnah, insgesamt eher ländlich. Ich bin derzeit Vollzeit zu Hause und werde dies auch noch für min. 2 Jahre sein, danach ggf. stundenweise arbeiten.


    Wir überlegen mittelfristig bis langfristig einen Welpen in die Familie aufzunehmen, für den Fall, dass unsere Althündin irgendwann über die Regenbogenbrücke gehen wird (was hoffentlich noch etwas dauert).


    Mein Mann und ich haben beide Hundeerfahrung, bislang hatten wir immer Mischlinge, bzw. TS-Hunde. Wir sind auch nicht 100%tig sicher, ob es nicht wieder einer werden würde, möchten aber die Option Rassehund ebenfalls offen halten, bzw. durchdenken. Gerade auch wg. der Kinder, beim TS Hund erhält man ja doch fast immer ein Überraschungspaket.


    Folgende Kriterien sind uns wichtig:


    Charakter:
    - ruhig, ausgeglichen, sanftmütig
    - wenig/kein Jagd-/Hütetrieb, bzw. gut umzuleitender Jagdtrieb
    - wesensfest, nervenstark
    - kinderfreundlich, bzw. familientauglich
    - sozialverträglich mit Artgenossen (bestenfalls auch katzenverträglich)
    - muss keine Sportskanone sein, sollte aber bspw. längere Wanderungen o.ä. auch gut mitmachen können
    - gute gesundheitliche Konstitution
    - gern ein wenig WTP (nachdem wir hier zumeist andere Kandidaten hatten/haben ;)).



    Optik und Co. (insgesamt für uns aber eher wenig ausschlaggebend):


    - am liebsten mittelgroß bis groß (50-70cm)
    - Felllänge ist nebensächlich, sollte aber möglichst nicht massiv haaren und "hundeln", bzw. in der Fellpflege nicht zu aufwändig sein (wir gehen hier mit unseren Kötis unter in Haaren und von daher wäre es schön, wenn der nächste Hund zumindest ein wenig pflegeleichter wäre. ^^)


    Wir haben schon eine Idee bzgl. einer Rasse, möchten aber gern mal schauen, Ihr noch für Tipps habt...? :)


    LG Lio :winken: