Beiträge von VetMed17

    dass gewisse Öle, Kräuter ect. bestimmte positive Eigenschaften auf den Organismus haben, bestreitet hier auch keiner @tanan. Pure Gabe von zB Mariendistelöl würde ich aber auch nicht als Homöopathie bezeichnen. In Globuli sind die Konzentrationen einfach zu gering, um wirklich Wirkung entfalten zu können. Da kann ich mein Geld auch gleich das Klo runterspülen...

    Die Gabe von pflanzlichen Stoffen kann unterstützen, sie ersetzt aber eben keine schulmedizinische Behandlung.

    Dass bestimmte Pflanzen bestimmte Wirkungen haben, ist aber bewiesen, dabei geht es nämlich um Inhaltsstoffe, die eine Wirkung im Körper hervorrufen. Daher heißen diese Pflanzen auch HEILpflanzen. Das alles ist messbar und anerkannt. Genauso wie Akupunktur. Die traditionell chinesische Medizin ist tausende Jahre alt und immer noch gültig und ebenso anerkannt von Schulmediziniern.
    Das alles hat aber mMn so garnichts mit Globuli, Schüssler Salzen, und dem anderen Hokus Pokus zu tun. ;-)

    Kurze Anekdote am Rande: Gestern habe ich eine Anzeige gelesen, dass Ups-Welpen ein neues zu Hause suchen...mit dem netten Hinweis "homöopathisch geimpft" ... :roll: mein erster Gedanke: also ungeimpft... xD

    also ich bin ehrlich, ich halte von der alternativen Schiene nicht viel. Homöopathie, Steinchen, ect. kann mMn einfach nicht wirken.

    In der Zeckensaison bekommt meiner Scalibor, das ist das einzige, das wirklich hilft. Bei Kokosöl lachen sich die Zecken hier schlapp ;-)
    Bei Wurmbefall bekommt er Milbemax. Kotproben gebe ich persönlich nicht ab, da diese oft falsch negativ sind. Entwurmt wird hier, wenn ich einen Wurm sehe.
    Wenn was ist, gehts ab zum Tierarzt meines Vertrauens (ja, da gibt es natürlich auch schwarze Schafe).
    Auch ich halte mich an den Satz "So viel wie nötig, so wenig wie möglich".

    Trotzdem bin ich Kräutern und Ölen nicht abgeneigt, meiner bekommt ab und zu Kokosöl ins Futter, aber nicht weil ich mir davon eine Wirkung erwarte...es schmeckt ihm einfach gut :-D

    Eine Freundin hat einen mittlerweile 6 Jahre alten Neufundländer...
    den wäscht sie täglich hinten ab weil er sich beim Lösen immer einsaut ^^
    Und nein, da liegen keine organischen Probleme vor...das ist bei dem einfach so..
    Kann also auch sein, dass das bleibt...

    @BieBoss natürlich muss ein Windhund nicht Tag ein, Tag aus hetzen!!! Und er muss auch nicht täglich Freilauf haben. Mein Hund hat auch die Möglichkeit, seinem Hetztrieb nachzukommen und zwar im Spiel mit seiner Schwester, die wir regelmäßig treffen. Auch in wildarmen Gebiet oder in einem großen, sicher eingezäuntem Gelände darf er rennen bis zum Abwinken.
    Aber in wildreichem Gebiet, in Straßennähe ect. bleibt er an der Leine, da er auf Durchzug stellt, wenn Wild in Sicht ist. Und das ist völlig rassetypisch, denn Windhunde sind sehr selbstständige Jäger. Sie treffen Entscheidungen selbst und der Mensch hat während der Jagd meist keine Möglichkeit einzugreifen. Das ist so gewollt und darauf wird (der Greyhound) seit Ewigkeiten gezüchtet. Warum sollte ich das also unbedingt ändern wollen? Es gibt so viele Möglichkeiten, einem solchen Hund ein artegerechtes Leben zu ermöglichen, ohne in seine Natur einzugreifen.
    P.S.: Der Hetztrieb ist bei einigen Exemplaren so stark, dass sie auch mit gebrochenen Beinen weiterrennen. Die vergessen alles um sich herum.
    Anbei ein Video von Greys bei der Hasenjagd

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    schön wärs....ich lese in FB leider öfter, dass Leute mit ihren Windhunden Anti-Jagdtraining machen....teilweise erfolgreich. Diese Leute haben sich 0 mit der Rasse auseinandergesetzt und ich finde, die Hetzleidenschaft gehört einfach zu diesen Hunden. Das macht die Windhunde doch aus. Was bleibt denn dann noch übrig, von den einst stolzen Jägern?
    Traurige Gestalten, die freudlos ihre Runden drehen und auf dem heimischne Sofa den Raum zieren.... :muede:

    Naja erziehen kann man ja mMn jeden Hund.
    ABER diverse Rassen wurden für diverse Aufgaben gezüchtet.
    Ob man jetzt zB einem Windhund den Hetztrieb abgewöhnen KANN, sei dahingestellt. Bei meinem behaupte ich jetzt mal definitiv NEIN. Der legt nen Schalter im Kopf um, wenn er Wild sieht (und das dann auch noch wegrennt).
    Ich finde eben, man sollte sich mit eben solchen Besonderheiten einer Rasse auseinandersetzen und abwägen, ob man damit leben kann oder nicht. Wer einem Windhund den Hetztrieb austreiben will, sollte sich schleunigst eine andere Rasse suchen...nur meine Meinung.
    Das ist auf andere Rassen natürlich auch übertragbar.