Bei unserer Hündin hat es sich auch "entwickelt", dass aus Spielen und Rennen Mobben und Jagen wurde.
Beobachtet man doch ziemlich häufig, nur schätzen viele Hundehalter das falsch ein.
Meine Hündin ist jetzt 6,5 und spielt schon lange nur noch mit sehr ausgewählten Hunden.
Frei auf einen belebten Hundefreilauf würde ich sie nicht lassen weil ich ziemlich genau weiß, dass sie da irgendwen verhauen würde.
Sie möchte ihre Individualdistanz gewahrt haben und kann es zB überhaupt nicht leiden, wenn ein anderer Hund an ihrem Hintern schnüffeln will. Dem verpasst sie sofort eine, so schnell könnte ich gar nicht hinrennen und festhalten. Dafür kann man idR auch fast jeden Pöbler ruhig passieren wenn sie an der Leine ist.
Auch gemeinsame Spaziergänge ohne Spielen sind hier an der Tagesordnung.
Da wird mal aneinander geschnüffelt, nebeneinander hergelaufen, aber nicht getobt. Und auch das fördert Sozialverhalten-einfach zusammen laufen. Man sieht auch hier ganz viel feine Kommunikation zwischen den Hunden.
Körperliche Auslastung gibt es hier nun eben auf andere Weise, da muss man herausfinden, was der Hund mag.
Früher dachte ich auch immer, Hunde müssen doch mit anderen Hunden spielen. Aber viele Hunde möchten das eben nicht mehr, vor allem nicht mit fremden Hunden.
Wenn ihr aber bekannte Hunde habt, mit denen es klappt, ist das toll.