Es liest sich für mich, als würde der Hund den ganzen Tag über immer wieder beschäftigt bzw trainiert werden, das bringt ihn in eine Erwartungshaltung, er kann sich quasi gar nicht mehr runterfahren und steht bei jedem kleinsten Geräusch stramm.
Habt ihr Zeiten, wo er mal "Hund sein" kann?
Und Zeiten,in denen er wirklich mal 4 Stunden pennen kann ohne dass irgendwas passiert?
also zB eine eingezäunte Wiese, auf der er einfach mal laufen, rennen, schnüffeln kann ohne dass ihr was mit ihm macht?
Spaziergänge in einsamem Gelände, bei denen er an 10 Meter Schleppleine einfach mal entspannt rumlaufen und alles abschnuppern kann ,ohne dass er bei Fuß gehen muss oder dauernd gerufen wird?
Wenn er nun zwei Jahre lang gelernt hat, dass sich alles um ihn dreht sobald er nur lauter atmet, muss er sich gewaltig umstellen um zu verstehen, dass das so nicht gewünscht ist.
Das wird sehr viel Arbeit und ihr müsst alle dabei mitmachen.
Vielleicht kommt er auch einfach nicht mit den Ortswechseln klar.
Ich habe nun nicht ganz verstanden, ob er immer wechselt zwischen Oma und euch.
Lässt er sich auf seinen Platz schicken? also zB Kommando "Decke" oder "Körbchen"?
Damit würde ich erstmal anfangen.
Sofort belohnen, sobald er da ankommt, dann langsam die Verweilzeit dort steigern
Und ganz wichtig, sein Ruheplatz ist absolut tabu für alle. Also kein hingehen und streicheln oÄ wenn er da liegt.
Wie viele Stunden am Tag schläft er denn?
Bei mir stünde nun erstmal Ruhe lernen auf dem Programm. Einfach aushalten lernen, dass nichts passiert. Das kostet Nerven (euch und den Hund) und wird dauern.
Da würde ich auch mit Babygittern in den Türen arbeiten, dass er euch nicht verfolgt und auch möglichst weit weg von der Wohnungstür ist.