Beiträge von KrissiMia

    Montag um 8 sollen wir da sein. Eine andere OP ist noch davor, die sich nicht schieben ließ und er hofft, dass es auch pünktlich losgeht. Versprechen kann er es nicht.

    Ich denke mal, nach ca 3 Stunden wird die OP beendet sein, so dass ich sie gegen Mittag zum Aufwachen wiederbekomme

    Und ich bin mir einfach sicher, dass ich sie wiederbekomme!

    Wir können nicht ohne sie

    glaub mir, ich auch nicht...

    Selbst der Doc war geschockt über das Wachstum und hat für Mia am Montag eine Lücke in den OP-Plan geschoben.

    Wir wissen gar nicht, was ihn dadrin erwartet, ob das Ding irgendwo dransitzt oder klar abgegrenzt ist.

    Er sagt, es ist gut, dass da keine Organe sitzen und dass es oberhalb vom Enddarm im Gewebe sitzt.

    Unterhalb könnte er mehr beschädigen.

    Aber ich hab so Angst

    Ich musste zwischendurch gestern erstmal raus und hab geheult

    Ich war nach dem Termin gestern absolut nicht in der Lage, hier zu schreiben, denn es gibt leider keine guten Nachrichten.

    Der Tumor, zumindest der tastbare Teil davon hat sich in den letzten 10 Tagen mehr als vervierfacht und ist jetzt von erbsengroß auf mehr als walnussgroß gewachsen.

    Da sie unter Antibiose und Entzündungshemmer stand, wird eine akute Entzündung als Ursache ausgeschlossen.

    Weder der Chirurg, der schon über 100 Darm-OPs durchgeführt hat, noch der Klinikleiter mit 40 Jahren Berufserfahrung haben sowas schonmal gesehen.

    Nach 2,5 Stunden Klinik sind wir dann gestern mit einem OP-Termin für Montag Morgen nach Hause gegangen. Er sagt, länger können wir auf keinen Fall warten. Wäre heute nicht Samstag und nur kleine Besetzung in der Klinik, hätte er heute operiert.

    Blutbild sieht wunderbar aus, da zeigen sich keine Auffälligkeiten.

    Die OP wird mehrere Stunden dauern und er versucht, das Ding großräumig zu entfernen um es nicht zu beschädigen.

    Darum wird er mit höchster Wahrscheinlichkeit Montag noch nicht sagen könne, was es ist.

    Wir hoffen, der pathologische Befund kommt bis Ende der Woche, damit wir wissen, wogegen wir ggf kämpfen.

    Ich bleibe während der OP in der Klinik und bekomme sie zum Aufwachen wieder in den Arm.

    Momentan heule ich beim kleinsten Gedanken daran los ,geschlafen hat heute Nacht außer dem Hund wohl keiner...

    Ich hoffe einfach inständig, dass sie den Eingriff überlebt und nicht während der OP eine ganz böse Entdeckung kommt.

    Sie Zeit danach wird für sie sehr unangehnem werden, aber wir haben keine Wahl.

    Ohne OP gibt er ihr maximal 2 Monate, dann wäre der Darm dicht und sie würde innerlich platzen.

    Momentan ist sie schmerzfrei, das merkt man, sie spürt nur ein Fremdkörpergefühl, als würde sie mal müssen sagt der Arzt.

    Jetzt ist grad ein Moment, an dem ich mir wünschte, wir hätten doch eine Hundekrankenversicherung... Zum Glück haben wir was auf dem Sparbuch für solche Fälle

    Morgen um 11 ist der Termin beim Tierarzt.

    Eigentlich wollte mein Mann mit, aber da der Arzt nur bis 12 da ist, muss ich nun alleine hin und ggf entscheiden.

    Gestern war ein guter Tag, heute rutscht sie auf dem Po und versucht, zu lecken.

    Ich hab auch den Eindruck, sie hätte abgenommen. Morgen stelle ich sie in der Praxis auf die Waage.

    Sie ist zickiger als sonst und etwas antriebslos.

    Allerdings steht die Läufigkeit an, davon kann zumindest die Verhaltensänderung kommen

    so langsam werde ich nervös...das Verdrängen funktioniert langsam weniger

    unser Cairn damals hieß Ole von den Seuten Snuddelbuddels (ist aus dem Norden, plattdeutsch)

    Seine Schwester hieß Ornella

    Ole passte perfekt und er blieb auch bei uns Ole, aber Ornella fand ich ziemlich furchtbar (zum Glück wollten wir eh den kleinen Rüden)

    Mia hat ihren Rufnamen in der Mitte.

    Amazing Mia vom Nord Ostsee Kanal

    Einer ihrer Brüder heißt Schmidt mit Rufnamen, der ist sowas von knuffig

    Da wir sehr früh unsere Welpen ausgesucht haben, konnten wir den Rufnamen auch auswählen