Ich glaub, man sollte das nicht überschätzen mit der Exklusivität der engen Beziehung. Hatte auch zwei solche Hündinnen - dann kam die Dritte und es ist genauso eng und distanzlos.
Mit der verstorbenen davor war es auch so. Also, gar so einmalig is das oft gar nicht. Wenn die Hunde prinzipiell so eine Nähe mögen.
Beiträge von Tüdeldü
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So, jetzt hab ichs verschrien.

Trudi hat einen Tumor. Waren grad in der Klinik, weil sie Kot seit gestern nur in Minimengen abgesetzt hat, dafür aber quasi ständig rausmusste und dann auch noch gekotzt hat. Ich hab ihr seit gestern Sauerkraut gegeben, falls sie was gefuttert hat, was feststeckt. Hat nix genützt.
Nun also Klinik. Röntgen (kein gutes Bild, nix erkennbar), dann Ultraschall. Dort, wies so schön heißt, Raumforderung zwischen Harnröhre und Enddarm, 5x6cm groß. Das drückt auf Darm. Kot aber nicht schlimm angestaut, kein akuter Notfall (ihr Allgemeinzustand ist auch sehr gut).
Sie hat eine Infusion bekommen gegens Kotzen und den Durchfall, den sie mittlerweile stark hatte, und am Di geb ich sie dort ganztags ab für CT (auch Lunge, ob Metastasen). Dann wird je nachdem entweder biopsiert oder das Ding gleich wegoperiert. Mal schaun.
Erwähnen möchte ich noch, dass der Verein, von dem ich sie übernommen hab (Animalhope Nitra), das Ganze finanziell komplett übernimmt, wie anfangs versprochen! Ich hab vor dem Klinikbesuch sicherheitshalber die Zuständige vom Verein angerufen und sie hat gesagt, ich soll auf jeden Fall sofort in die Klinik.

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Meine Epilepsie-Hündin hatte ihre Anfälle immer bei positiver Aufregung. Freude bei Begrüßungen, auf den ersten Metern beim Gassi etc. Und zwar echt NUR dann, nie in Ruhe. Die Anfälle waren aber klar epileptische, sie ist umgefallen und hat gezuckt, uriniert, nachher erbrochen (dann war sie wieder fit und munter, konnte normal weitergehen). Behandlung gabs keine (nur für den Fall, dass ein Anfall nicht aufhört hatte ich Notmedis), die Anfälle wurden häufiger in den letzten Monaten.
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Schönes Thema.
Mein Lieblingsbuch war immer "Der Ruf der Wildnis" von Jack London.
"Ende des 19. Jahrhunderts lebt der Hund Buck im Süden der USA. Eines Tages wird er von dem Gärtner seines Besitzers aufgrund von Spielschulden entführt und als Schlittenhund nach Alaska verschleppt. Im Verlauf der Geschichte erreicht ihn mehr und mehr der „Ruf der Wildnis“. Nach vielen Abenteuern mit ständig wechselnden Schlittenführern wird Buck von John Thornton gerettet. Die beiden werden ein unzertrennliches Paar. Nach dem Tod seines letzten Herrchens folgt der Hund, der nun ohne Bindung zu den Menschen ist, diesem Ruf endgültig und schließt sich einem Wolfsrudel an." (Wiki)
Buck ist ein großer Wolfshund-Schäfer-Mischling. Wird Schlittenhund, hat verschiedenste Besitzer, die ihn zT auch schlecht oder einfach nur gleichgültig behandeln - bis er zu Thornton kommt. Der ist gut zu ihm, liebt ihn. Und Buck ist einerseits der wilde, freie Hund, der er immer war und immer mehr wird (oft ist er tagelang in den Wäldern verschwunden). Andererseits liebt er Thornton und würde ohne zu zögern alles für ihn tun.
Es gibt da eine Schlüsselszene, wo Thornton, als Test im Spaß, aus einer Laune heraus, über den Rand einer Schlucht deutet und zu Buck sagt "Spring!" Und der zögert keine Sekunde und startet los. Thornton kann ihn in letzter Sekunde halten und entschuldigt sich. Buck ist kein dummer Kadavergehorsam-Hund - aber er vertraut ihm, liebt ihn auf seine Weise. Er kann problemlos allein leben und überleben, er braucht den Menschen nicht.
Als Thornton stirbt, verschwindet Buck im Wald. Er trauert nicht. Aber die Bindung war eine ganz besondere, ohne Romantik und Schnörksel.
Wie gesagt, hust, ich liebe dieses Buch.
Irgendwie bin ich durch dieses Buch zu den Hunden gekommen.Es hat dann ein bisserl gedauert...
Meinen ersten Hund hab ich geliebt, sie war wirklich was Besonderes. Aber mehr Mensch als Hund.
Mein zweiter Hund war als einziger auch eine optische Wahl. Optisch am ähnlichsten Buck. Sie war ein wirklich guter Hund, aber leider irgendwie gar nicht "meiner".
Und dann kam Josephine. Josephine ist mein Buck. Von Anfang an und jeden Tag mehr. Sie ist der Hund, der springt, bedingungs- und kompromisslos, aus Vertrauen - obwohl sie auch allein in die Wälder ziehen würde.
Josephine, mein Seelenhund, steckt im Körper eines Chihuahuas. Wer hätte das gedacht.

Amen.
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Ja, es kann Dir ja egal sein. Ich sag nur, dass es mich persönlich nervt, nicht mehr und nicht weniger. Und dass die Besitzer oft die sind, die ständig auf Rücksichtnahme anderer pochen. Ich finde das halt auch nicht besonders rücksichtsvoll.

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Der Club der toten Dichter!!
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Jaaa, der Tag des Falken war jahrelang mein absoluter Favorit, ich hab den GELIEBT.
Vor einem Jahr oder so hab ich ihn wieder mal geguckt - und war ur enttäuscht, haha. Irgendwie war die Luft raus. Leider. 
Watership Down ist auch mega! Aber eindeutig kein Kinderfilm.
Das letzte Einhorn - vor Weihnachten, nach wie vor.
Stolz und Vorurteil, jaaaa.
Mein all time Fav: Magnolia!
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Weil man als Vorbeigehender ja betroffen ist.
Wenn die das allein mit sich im Wald machen, is es mir total wurscht, wie sie was machen. 
Sag mal, @Tüdeldü, du warst diejenige, die vor einigen Wochen das Video zu Vanda Gregorova und ihrer Enrisa verlinkt hatte (DogDance), oder?
Ich bin nämlich sooo begeistert von deren Chis... könnte mir die Videos den ganzen Tag anschauen

Nö, das war ich nicht.

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Ja, ich denke halt, so eine Absitzsituation is echt das, was am Weitesten entfernt is von normalem Vorbeigehen, deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass das langfristig irgendwas bringen kann. Der Hund lernt dann halt am Rand zu sitzen. Und? So macht man das dann lebenslang? Sinnvoll find ich zB eben das Schau, den Blick in Augen des Halters, während man gleichzeitig weitergeht.
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Wenn Du nach VZ-Arbeit und Hund bespaßen abends (wenns auch noch finster und saukalt ist) in den Stall kommst und erst mal ausmisten musst, bist dann so fertig, dass Du garantiert nix Gscheites mehr mit dem Pferdchen machst. Also, so wie Du das jetzt planst, wird das nix, fürchte ich.