Meine Meinung: Als Erwachsener hat jeder das Recht sein Leben so zu leben wie er das möchte und sollte das auch tun. Man hat nur eins.
Wenn euch ein Leben mit Hund sehr wichtig ist, dann los.
Aber auch die Eltern haben das Recht so zu leben wie sie es möchten. Dazu gehört auch dass sie sich plötzlich Katzen oder einen Artgenossen unverträglichen Hund anschaffen oder aus sonstigen Gründen plötzlich nicht mehr die Lust, Zeit und Kraft für " stundenlang einen Hund im Haushalt" haben. (Mehr Putzaufwand usw)
In einer Beziehung in der jeder den anderen liebt und schätzt sollte es möglich sein Kompromisse zu finden.
Das ist aber alles sehr individuell weil alle Umstände da berücksichtigt werden wollen und es auch eine wesentliche Rolle spielt wie wichtig es den jeweiligen Personen ist
Beispiel: Meine Mutter hätte eine starke Katzenhaarallergie.
Muss ich mir da gezielt Katzen anschaffen?
Wenn die Beziehung zur Mutter mega toll ist und der Katzenwunsch nun nicht der absolute Lebenstraum. Dann wohl eher andere Haustiere.
Anders sieht es aus wenn man die Liebe seines Lebens trifft und der/die hat 2 ältere Tiere die dann mit in die gemeinsame Wohnung ziehen.
Da wird die Mutter dann vielleicht Medikamente nehmen wenn sie Kind besucht und dort wird extra nochmal gesaugt, die Katzen mit Allerpet behandelt oder sonst wie versucht da eine Möglichkeit zu schaffen sich zu sehen.
Ich persönlich hätte im beschrieben Fall Bescheid gegeben dass ein Hund angeschafft wird. Dieser kann nicht so lange alleine sein. Besuche müssten dann in Zukunft also neu organisiert/ geplant werden. Ob etwas dagegen spricht den Hund auch einfach mitzubringen damit wie gewohnt die regelmäßigen und längere Aufenthalte möglich sind? Wenn ja, unter welchen Vorraussetzungen? Kann man darüber schon Lösungen und Kompromisse finden? (vielleicht auch nur jeder zweite Besuch mit Hund, wenig bis kaum haarender Hund statt ein großer und viel haarender)
Wenn dann die Ansage kommt dass der Hund dort partout nicht erwünscht ist, obwohl man deutlich gemacht hat wie wichtig es ist. Tja. Dann sollte man gucken wie wichtig den Eltern ihr Standpunkt ist. Gibt es da Kompromissvorschläge? Z.B dass sie anbieten stattdessen auch öfter zum Kind zu fahren oder sich an Betreuungskosten zu beteiligen oder oder?
Dann weiß man für wie wichtig und wertvolle die Beziehung gehalten wird. Von beiden Seiten. Wenn da nichts zu Stande kommt dann liegt das Problem tiefer. Dann stimmt die Basis gerade einfach nicht und das hat nichts mit dem Hund zu tun