Beiträge von geosfera

    Ich habe mal wieder ein Video...Wir haben uns kurzzeitig in einem fremden Wald verlaufen. Daher bin ich wahrscheinlich nicht ganz 100%ig aufmerksam ggü Olly. Aber er war ganz toll <3 Es war recht viel Wild unterwegs. Schleppe musste leider ran, weil komplett unbekanntes Gebiet und ich war mir nicht so sicher, ob dieser Wald noch zum Beobachtungsgebiet der Vogelgrippe gehörte.


    [Externes Medium: https://youtu.be/doaZ1rGC1Eo]

    So, die Jacken sind da
    Sind mir allerdings zu lang :(
    Die Rückentasche hätte an mir eher die Bezeichnung A****tasche verdient.
    Schaut an mir aus wie ein Sack. Und mit den Reißverschlüssen hatte ich jetzt schon Probleme, haken total,bei beiden Jacken.
    Werde sie zurückschicken.

    Ach, das ist ja schade! Ich bin sooooo zufrieden mit der Jacke. Mit dem Reißverschluss habe ich gar keine Probleme, ich empfinde alles als sehr wertig.

    Das sind wirklich alles super Antworten! Ich danke euch echt für diese anregende Diskussion :-) :bindafür: So richtig bringt es mich noch nicht weiter, weil ich in beinahe jedem Beitrag genau meine eigenen pro bzw contra Gedanken lese. :lol:


    Es kamen noch ein paar Fragen auf, ich versuche mal, sie aus dem Kopf zu beantworten. Wenn ich was vergessen habe, dann sagt kurz Bescheid.


    Wir wohnen absolut ländlich und ich suche mir meine täglichen Runden eigentlich so aus, dass wir nie/kaum jemanden treffen. Ich gehe niemandem gezielt aus dem Weg, aber es ist hier einfach so weitläufig und ich selbst mag einfach ruhige Natur und kann da gut entspannen. In direkter Nachbarschaft habe ich fast ausschließlich Rüden, kastriert und intakt. Berührungspunkte mit intakten Hündinnen haben wir nur in der Hundeschule und bei meinen Schwiegereltern. Und natürlich, wenn wir auf Runden welche treffen. Klar kommt das vor ;-) Ich weiß bzw merke halt ziemlich genau auf unseren Runden, wo gerade Mädels läufig sind. Da ist das Gehirn dann aus, wenn ich zufällig den gleichen Weg gehe und er zeigt das geschilderte Verhalten.


    Es ist zum Glück so, dass der akute Stress nicht andauert. Wenn er aus der Situation raus ist (Im Auto, anderer Weg, zu Hause etc) ist er wieder normal, aber oft seeeeehhhhr müde. Ich merke schon, dass es da deutlich schlimmere Ausprägungen gibt. Das ist bei uns nicht der Fall.


    Ich habe im Falle einer Kastration z.B. auch Sorge, dass sich das Jagdverhalten, was wir echt ganz gut im Griff haben z.Zt., verstärkt. Dann ist im Kopf ja mehr Platz für Wildspuren.


    Mir ist sehr klar, dass sich vorhandene Aggressionen nicht unbedingt ändern, aber er zeigt ja eigentlich auch keine. Ich würde es eher als jugendlich pöbelhalft bezeichnen. Das ist dann halt nur blöd, wenn er damit sein Gegenüber auf dem falschen Fuß erwischt. Davor habe ich eher Sorge, aber ich weiß auch, dass seine Distanzlosigkeit nicht dadurch ändert. Eher habe ich Sorge, dass er immer übertrieben babyhaft bleibt.


    Ich habe gerade mein zwei Videos, auf dem ersten trifft er diesen (früh) kastrierten Rüden (3) zum ersten Mal. Video habe ich nach fünf Minuten Kennenlernen gemacht. Ich hatte ihn da gerade abgeholt um ihn für eine Orga zum neuen Besitzer (meine Eltern) zu bringen. Er ist laut Vorbesitzer mit allen verträglich, das zeigt sich aber inzwischen anders. Bzw hat es dort schon, später hat er meinen auch ordentlich gekloppt ohne, dass meiner provokant war. Den hat das völlig überrascht und er hat für einen kurzen Moment die Welt nicht mehr verstanden. War ein blöder Engpass zwischen Tisch und Wand. Meiner ist zu diesem Zeitpunkt ca 1,5 Jahre alt. Ist ein typisches Bild, er spielt aufdringlich und distanzlos alles weg. Ich weiß sehr genau, dass DAS ohne Eier noch genauso wäre ;-)


    [Externes Medium: https://youtu.be/35jBFW1jqbo]



    [Externes Medium: https://youtu.be/ejK4QnBJ5iE]


    Beim zweiten Treffen, zwei Monate später:



    [Externes Medium: https://youtu.be/p7_vUdTfhN0]



    Die Hündin ist dort seit 14 Tagen kastriert wegen Scheinträchtigkeit. Olly konnte vorher kaum mit ihr ohne Leine laufen, weil er sie NUR bedrängt hat und sich bei ihr immer benommen hat, als wäre sie läufig. Die beiden können mittlerweile spielen (wenn der schwarze Rüde es zulässt...was er meist nicht tut), er hegt weiterhin größeres Interesse, geht aber weg, wenn der schwarze nur schief guckt. Es kommt schon was bei ihm an...



    Heute morgen hatten wir soooo einen schönen Spaziergang, er war völlig normal und total bei mir. Gestern (anderes Gelände) war er total anstrenged. Dafür hat er nachmittags auf dem Dummykurs total super gearbeitet, obwohl wir auf einer viel genutzten öffentlichen Wiese waren und viele andere Hunde vorbeigelaufen sind usw. War ganz stolz. Und das schwankt natürlich immer sehr, was mich an manchen Tagen ganz schön verzweifeln lässt. Es ist dann auch irgendwie tatsächlich so, dass ich denke, ich bin erziehungstechnisch eine Nulpe und hab totalo versagt, Kastrieren ist was für Faule :fear:

    Rotbunte: Danke, ich hab die Suche genutzt, aber diesen Thread nicht gefunden.


    Danke für eure bisherigen Antworten. Ich denke ja ebenso und bin daher ja auch eher ein Kastrationsgegner. Ich würde nur gern mal wissen, wie genau ihr diesen Stress (für euch) definiert, der eine Kastration nötig machen würde. Nur mal als Abgleich für mich.


    Jetzt gerade bin ich natürlich ziemlich sensibilisiert, weil er seit ein paar Wochen total angeknipst und sehr anstrengend ist. Das geht auch wieder vorbei.


    Läufige Hündinnen gezielt suchen will ich nicht, weil er da aus meiner Sicht nichts lernen kann. Sein Gehirn ist echt an Masse gelegt, er ist durch nichts zu beruhigen und hat massiven Stress. "Aushalten" sehe ich nicht als Mittel der Wahl und eine Umorientierung, Futter o.ä. sind in dem Moment nicht möglich, er ist nicht ansprechbar. Selbst, als wir sie (sofort als ich das mitbekommen habe) räumlich getrennt haben.

    Moin!


    Ich schlage mich derzeit mit der obigen Frage rum und bin mir tierisch unsicher. Ich bin eher ein Kastrationsgegner und habe 15 Jahre einen unkastrierten, sehr souvernen Rüden gehabt. Er kam mit nahezu allen Hunden klar und war auch in Gegenwart von läufigen Hündinnen unauffällig.


    Jetzt wohnt seit fast einem Jahr ein Jungrüde bei uns, auch Labbi, fast zwei Jahre alt und für meine Begriffe ziemlich oversexed. Bekommen haben wir ihn mit 11 Monaten, das hat seitdem natürlich zugenommen. Er hat auch erst mit 13/14 Monaten angefangen zu markieren usw. Eigentlich kam eine Kastration nie in Frage, aber ich komme mittlerweile etwas ins Schwanken. Ich würde zudem auch erst Chippen lassen um es zu testen.


    Er ist verträglich mit allen Hunden, reitet aber auf und bedrängt manche Hündinnen massiv, wenn sie nicht Bescheid geben (dann ist es kein Problem). Er ist eben auch labbitypisch distanzlos, das geht durch eine Kastration natürlich nicht weg, klar. Da arbeiten wir aber auch dran. Mit Rüden haben wir nur jugendlich pöbelige Reibereien gehabt, nie Gekloppe. Bei manchen Jungrüden (kann auch mal kastriert sein) setzt er sie körperlich fest und grollt ziemlich laut, macht aber sonst nichts. Ich unterbinde sowas natürlich immer, und nach drei Minuten an der Leine kann er mit demselben Rüden auch wieder völlig problemlos im Rudel laufen und/oder spielen. Mit souveränen oder älteren Rüden haben wir gar keine Probleme, egal ob intakt oder nicht. Da ist er sehr höflich bis babyhaft beschwichtigend.Sein bester Raufkumpel ist 15 Monate alt und intakt, die rocken richtig zusammen. Gegenseitiges Aufreiten spielen sie weg, der Kumpel hat aber letztes Mal kurz gesagt, dass er das NICHT immer gut findet und mal gegengehalten, ich hatte meinen gerade eh runtergepflückt und meine Hand schon im Geschirr, daher war das nur dreisekündiges lautes Gegrummel. Sonst hätten sie sich wahrscheinlich gekloppt. Aber ein paar Meter Leine und alles war wieder gut.



    Bei läufigen Hündinnen bzw kurz davor oder danach ist er extrem gestresst, fiept durchgehend, nimmt kein Futter, hechelt, tigert, leckt alles auf. Leider hatten wir das in den letzten drei Wochen zwei Mal, ohne, dass ich davon wusste. Sonst hätte ich die Situationen auf jeden Fall vermieden :verzweifelt: Seitdem ist sein übersexuelles Verhalten aber leider noch verschärft.


    Draußen leckt er (wenn ich ihn lassen würde) Pipistellen auf, klappert mit den Zähnen, schäumt, riecht sich eeeeewig fest und hört dann auch nichts mehr. Markieren tut er nicht übermäßig viel, dafür scharrt er wie ein Besenkter...er scharrt auch auf fremde Stellen ohne selbst zu markieren :???:


    Wäre das im Allgemeinen für euch ein Stresslevel, was eine Kastration verlangt? Ich weiß nicht, warum ich so hadere. Ich vermeide Rüdenkontakte, die für uns negativ kippen könnten um sowas gar nicht erst entstehen zu lassen. In der Hundeschule schauen wir immer, dass die Spielpaare in den Pausen zueinander passen oder lassen es ggf ganz. An der Leine hatten wir noch niemals nie Probleme. Da läuft er neben jedem Hund. Freizeitkontakte wähle ich aus, wir haben feste Sozialpartner, in Hundeausläufe gehe ich nicht (mehr).


    Liebe Grüße erstmal :-)

    Ich trage auch 44, weil ich mit 1,82m ganz schön riesig bin. Ich habe xl genommen und das ist optimal. Auf jeden Fall groß genug, ich bekomme noch zwei fleecejacken drunter. Wichtig sind mir auch immer die Ärmel, die sind schöööön lang.

    @Sammy2016 So mache ich es auch mit der ungefütterten tuvaq von owney. Das klappt prima und ich bekomme einen normalen oder zwei kleine Dummys in die rückentasche. Für das richtige Training habe ich dann eine kleine dummytasche.


    Für den Sommer habe ich dann eine Weste von good boy. Das deckt so das ganze Jahr ab und ist preislich ok. Mit der Qualität von beiden Firmen bin ich sehr zufrieden! Die owney Sachen finde ich optisch noch hübscher.