Ich beziehe mich mal auf das PREY im Threadtitel.
Das ist für mich nämlich für die meisten Hunderassen überhaupt nicht natürlich. Hunde leben seit zehntausenden von Jahren mit dem Menschen zusammen (keine Übertreibung, ist wirklich so) und ab einem gewissen Zeitpunkt waren die Hunde futtertechnisch von den Menschen abhängig.
Als diese noch nicht sesshaft waren und von der Jagd lebten, gab es für die Hunde natürlich viel Fleisch (wenn auch eher minderwertige Teile bzw. Reste). Aber als der Mensch sesshaft wurde, begann Ackerbau zu betreiben, was gabs denn dann überwiegend?
Getreide-Milch-Brei.
Spätestens im Mittelalter wurde Fleisch zum Luxusgut. Nicht umsonst gibt (bzw. mittlerweile eher gab) es denn Begriff "Sonntagsbraten". Von dem haben Hunde garantiert nichts abbekommen. Dafür war das Fleisch viel zu kostbar.
Hunde mit möglichst viel Fleisch zu ernähren ist ein Trend, der erst durch die Massentierhaltung (Mitte 20. Jahrhundert begann das) möglich gemacht wurde. Übrigens auch der Grund, warum bei vielen Menschen täglich Fleisch auf den Tisch kommt. Es ist billig und leicht verfügbar.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurden Hunde mit dem ernährt, was übrig war. Reste vom Tisch. Und das war: IdR kein Fleisch.
Dementsprechend haben sich tausende von Hundegenerationen von so ziemlich allem ernährt, außer Fleisch.
Ausnahmen sind natürlich Hunderassen, die aus Gebieten stammen, in denen es keine Möglichkeit zum Ackerbau gab, weil es zu heiß oder kalt ist. Die nordischen Rassen sind da ein beliebtes Beispiel für.
Spätestens wenn PREY mit Rind, Pferd oder Mastschwein gemacht wird, bin ich eh raus. Da geht ja jedes Wolfsargument den Bach runter. Reh, Hase und Co wären ja viel natürlicher 
Weiterhin finde ich beim PREY folgenden Aspekt problematisch:
Woher bekommt man diese Mengen an Fleisch in einer guten bis sehr guten Qualität? Wenn man nicht gerade auf dem Dorf lebt mit Jägern im Freundeskreis oder Metzgern als Nachbarn, ist das mMn schwer machbar, wenn es einigermaßen bezahlbar bleiben soll.