Beiträge von Novley

    Hallo Steffi,

    wir haben das Ganze nun 2x durch und die DBO ist auf beiden Seiten sehr gut verheilt. Da unsere Nova letzte Woche leider eine Cauda Equina OP hatte und sich kurz nach der DBO auf der einen Seite eine Schraube etwas gelockert hatte, hat der Doc die Implantate dann gleich mit raus genommen. Die Entfernung der Implantate ist kein so großer Eingriff und die Hüfte ist ja mittlerweile schon super zusammen gewachsen. Übrigens waren wir bei allen 3 OPs auch in Heinsberg und sind super zufrieden! Sind zwar jedesmal 250km (eine Strecke) zu fahren, aber es hat sich gelohnt!

    Wir waren auch super aufgeregt, aber man fühlt sich bei Dr. Müller sehr gut aufgehoben. Nach der Op die Zeit ist noch etwas stressig, den Hund so lange ruhig zu halten, aber es lohnt sich :-)

    Ich drück Euch die Daumen das alles gut wird!!
    lg
    Jasmin

    Hallo Nele,

    vielen Dank für Deine Antwort. Ich hoffe ja auch mal, dass die Schmerzen nur von dem entfernen der Platten und Schrauben kommt. Das wäre nämlich nicht so tragisch und das bekommt man gut in Griff.

    Ich habe halt auch Angst, dass sich im Bereich der CE-OP Vernarbungen oder Wucherungen bilden. Das soll öfter vorkommen. Vielleicht weiß ja jemand, wie man dem Vorbeugen kann!?

    lg Jasmin

    Hallo zusammen,

    bitte nehmt es mir nicht übel, falls es dieses Thema schonmal gibt - bin neu hier :D

    Ich fange mal an mit unserer Leidensgeschichte. Im Januar 2014 haben wir eine mittelgroße Mischlingshündin aus dem Tierschutz übernommen. Damals was sie 6 Monate alt. Im Februar fing sie an zu hinken und hatte Schmerzen nach dem spielen und toben. Wir ließen sie Röntgen und es wurde schwerste HD beidseitig festgestellt. Wir haben von einem Spezialisten erfahren, der bei jungen Hunden eine DBO (Dreifache Beckenosteotomie) durchführt und haben diese dann auch nach Absprache mit der Uniklinik Gießen und unserem Tierarzt durchführen lassen. Die schlimmere Seite wurde im März und die andere Seite im April operiert. Nach einer Schonzeit von insgesamt 10 Wochen ist soweit alles gut verheilt und unsere Hündin kann wieder gut laufen!
    Anfang Juni hatte sie wieder starke Schmerzen beim hinlegen und aufstehen, neurologische Ausfälle und sie leckte sich ständig den Rutenansatz und war weniger aktiv als vorher. Also dachten wir gleich wieder an die Hüfte und ließen ein Kontrollröntgen bei dem Tierarzt der sie operierte machen. Nun der nächste Schreck - Cauda Equina! Der Doc sagte zwar das er ungern operieren würde, da der Hund ja schon zwei OPs durch hatte und wir versuchten es erstmal mit Kortison Tabletten. Leider erfolglos...
    Nun entschieden wir uns wieder für eine OP. Die war nun genau vor einer Woche. Da sich eine Schraube von der DBO gelöst hatte, entschied der Arzt, die Schrauben und Winkel auf der linken Seite gleich mit zu entfernen.
    Die OP verlief Problemlos und unserer Hündin geht es soweit ganz gut. Sie muss jetzt für weitere 6 Wochen an der Leine laufen und darf nicht springen und spielen.
    Seit gestern allerdings schreit sie beim aufstehen wieder vor Schmerzen. Aber nur wenn sie auf der linken Seite liegt, auf der die Implantate entfernt wurden.
    Nach Absprache mit dem Tierarzt geben wir zusätzlich zu Amixoclav und Melosus nun noch bei Bedarf Novalgin Tabletten. Dadurch wird es etwas besser. Nach der OP sagte der Arzt, dass der Hund wahrscheinlich schon direkt nach der OP weniger Schmerzen hat.

    Hat jemand hier Erfahrung mit der Cauda Equina OP und die Zeit danach? Gut, es ist erst eine Woche her und es ist kein einfacher Eingriff, dass weiß ich. Aber es ist doch immer beruhigend, wenn man mal Erfahrungen austauschen kann :-)
    lg