Beiträge von Canoide

    Hallo Silke,

    vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich bin mir schon im Klaren, dass auch ich meinen Hund behandeln sollte (incl.Schlafplatzreinigung etc.), aber ich scheue mich halt mehrfach Ivomec spritzen zu lassen, da es nach Aussage meines TA sehr leberschädigend sein soll und ev. ein intaktes Immunsystem herunterfährt. Ist denn Advocate in diesem Fall nicht ausreichend, laut Bayer ist die Erfolgsquote bei Räude über 98 %.
    Leider ist bei dem ersten infizierten Hund die richtige Diagnose erst nach mehreren Monaten (!) gestellt worden, von daher war ausreichend Zeit die Milben zu verbreiten. Alle Hunde sind öfter auf dem Land und könnten sich theoretisch auch über Füchse angesteckt haben.

    LG aus HH

    Werner

    Hallo,

    habe mich in diesem Forum registriert, da ich an Eurer Meinung zu folgendem Problem interessiert bin:

    Meine derzeitige Freundin (ohne Hund) lebt in einer WG, in der bei den dort lebenden 2 Hunden Sarkoptes-Räude diagnostiziert wurde. Mein eigener Hund ist auch von Zeit zu Zeit mit den Hunden in Kontakt gekommen.
    Ich habe jetzt meinen Hund per Antikörpertest auf Räude untersuchen lassen, der aber negativ verlaufen ist. Zudem hat mein Hund keinerlei Symptome wie Kratzen etc.
    Der TA der infizierten Hunde besteht nun darauf, dass ich meinen Hund mit Ivermectin behandele. Mein TA rät dringend davon ab, einem symptomfreien Hund dieses starke Mittel zu geben. Da mein Hund schon öfter empfindlich reagiert hat, möchte ich ihm diese Behandlung auch unbedingt ersparen.

    Habe vor 4 Wochen schon einmal prophylaktisch Advocate gegeben, aber dieses Mittel reicht nach Meinung des anderen TA nicht aus...
    Mein Hund (bzw. ich) hat jetzt solange Hausverbot, bis ich in die Ivermectin-Behandlung einwillige...
    Ist denn Advocate bzw. sind die üblichen hygienischen Maßnahmen hier nicht völlig ausreichend ?
    Wie lange bleibt denn ein Hund ein Kontakt-Tier ?
    Ich sitze da jetzt komplett zwischen 2 TA-Meinungen ...


    LG

    vom Canoiden