Beiträge von Lendril

    mal zum Thema haflingerfohlen.. Die SIND für die Wurst gedacht. Und enden auch zu 100% dort.

    Einzige ausnahme: ein "Retter" findet sich und kauft um teures Geld ein komplett rohes Fohlen. Oft über dem Kilopreis versteht sich.

    Die werden nicht für Reiter oder pferdeliebhaber gezüchtet sondern einzig als Fleischlieferant.

    Da wird das gesetzt sicherlich umgangen werden da man die kleinen dann halt für den Kilopreis als Fleisch verkauft

    Ja, eben. Ich befürchte, dass man sich hier auf die Optik eingeschossen hat und alles andere dann keine Rolle spielt. Eine Rasse macht doch aber so viel mehr aus als nur das Aussehen! Wenn man den Hund ausschließlich nach dem Aussehen aussucht und alle anderen Aspekte außen vorlässt, sind Probleme doch vorprogrammiert. :ka:

    nicht unbedingt...

    ich bin da auch eher.. frei was den charakter angeht. meine 4 Hunde sind alle so unterschiedlich wie es nur sein kann (Dackel-Terrier-Mix, Sheltie und 2 Chihuahuas die auch noch sind wie Tag und Nacht).

    Ich finde sogar persönlich dass es, vorausgesetzt man schließt gewisse Eigenschaften nicht komplett aus, besser ist man schafft sich einen Hund nach Optik an als nach Charakter. Ich persönlich kann nämlich auch mit einem Sheltie mit Jagdtrieb leben- aber wenn mir ein Hund optisch nicht gefällt UND DANN noch Charakterlich komplett aus dem Rahmen fällt ist das doch... mehr als doof.

    Ich kenne leider mehr als einen Fall wo ein Hund "nur nach dem Charakter" ausgesucht wurde, das optische wurde halt so hingenommen. Nun gefallen die Hunde optisch nicht so und charakterlich passen sie eigentlich auch absolut nicht. Klar werden sie allesamt geliebt- aber ich denke dass mit passendem Aussehen der absolut unpassende Charakter zum Teil gut aufgewogen werden würde.

    Wenn man also quasi mit allem kann (Jagdtrieb, schutztrieb, hütetrieb, WTP, selbstständiger Dickkopf,.. was es da nicht alles gibt), warum sollte man dann nicht auch nach Optik gehen?

    Wobei man da natürlich auch ehrlich zu sich sein muss was die Leistungsbereitsschaft und die Lebenssituation angeht. Aber seien wir mal ehrlich- es gibt nur seeeehr wenig Fälle wo es von den Umständen her absolut gar nicht passt, beim Rest kann man mit Abstrichen und Management richten.

    Sich da jetzt hinzustellen und zu sagen "der oder keiner" finde ich ziemlich unreif. Fehlt nur noch, dass du mit dem Fuß aufstampfst und rufst "Ich will aber!"

    och, solange das dann auch konsequent durchgezogen wird- warum nicht?

    Ich würde auch nicht unbedingt eine Ausweichrasse nehmen nur weil die die ich eigentlich haben will nicht geht. Lieber gar keiner als ne "Notlösung"... (zu meinem glück gibt es nur wenige Rassen die ich nicht haben wollen würde :D )


    Wie ich schon geschrieben hatte, bei manchen Hunden führt das dazu, dass sie irgendwann fast gar nichts mehr vertragen.


    Ich kenne dafür mehr als einen Fall wo es eben durch die dauerhafte Fütterung nur einer Sorte zu Problemen kam- da hatte der Hersteller nämlich mal eben die Rezeptur abgeändert und die Besitzer standen da mit einem Hund der nix verträgt, das WAS er verträgt aber nicht mehr fressen wollte...


    Ich hab aktuell.. öhm.. 8 Sorten Dose (von 4 Herstellern) und 6 Sorten Trocken (von 4 Herstellern) hier stehen und füttere die im Wechsel mit frisch. Wenn ich draufkomme dass eine Sorte nun nicht der Bringer ist füttere ich sie oft trotzdem fertig, sind meist nur 1-2kg Säcke Trocken oder bis zu 8x400g Dose. Vorausgesetzt das Futter führt nicht zu absolutem Durchfall.. aber wenns nur etwa Pupserei ist müssen wir Menschen da halt durch, die Hunde stört das ehrlich gesagt kaum xD

    also per de wird hier auf maishaltiges Futter auch "mehr" gekackt, also das Volumen steigt an. Aber nachdem es nicht öfter ist und kein Durchfall...

    Bin übrigens schwer begeistert vom josera miniwell. Das erste Trockenfutter dass für mich wirklich angenehm riecht, wird bisher sehr gut vertragen und sehr gern genommen. Ich nehme es aber nur als leckerchen bisher. Die kleinen Kroketten passen aber auch perfekt in Spielzeug und sind schnell gefuttert.

    Das Arden grange ist bisher auch gut angekommen.

    Aber der hit sind und bleiben die Sorten mit soße (belcando finest croque und josera festival), dafür lassen die sogar frisches Fleisch stehen :ugly:

    Bisher habe ich auch immer sehr schnell vergesellschaftet, das war auch bei den beiden mein Plan. Das geht aber zum ersten Mal nicht.
    Die Schweinchen sind schon anders. Sie fressen nicht, wenn sie mit den anderen zusammen sind, bewegen sich nicht, sie blieben bei Regen einfach ungeschützt sitzen. Sie finden sich hier einfach noch nicht zurecht.
    Heute ist Tag 5 und sie laufen immer noch nicht durch ihre mickrigen 2qm. Immerhin fressen sie nun schon etwas frisches Grün.

    Hast du bei denen mal den Bewegungsapparakt checken lassen?

    Gerade wenn ich höre "mehrstockkäfig" denke ich an kaputte Beinchen. Die Fellkartoffeln sind halt nicht fürs Klettern gemacht. Mein Tierarzt hatte schon öfter Meeris mit arthritischen Veränderungen in den Gelenken, alle auf mehreren Ebenen gehalten.

    Und mal nur 1-2 deiner Schweine dazusetzen? So dass ein Artgenosse dabei ist an dem sie sich orientieren können? Ich denke dann wissen sie viel eher "wo der Hase lang läuft" als wenn sie auf sich gestellt sind.

    Ich frage mich halt...

    was will man?

    möglicht natürlich- dann sollte einem schon der gesunde Menschenverstand sagen das es nicht immer 100%ig sein kann da jedes Ausgangsprodukt von Haus aus andere Nährwerte mitbringt (z.b Jahreszeitliche Schwankungen im Vitamingehalt bei Gemüse)

    alles abdeckend- dann muss man mit künstlichen Zusätzen leben


    wobei... gesunder Menschenverstand und so... :ugly:


    Ich erwarte von KEINEM Futter dass es 100%ig alle Bedürfnisse der Hunde abdeckt, deshalb füttere ich im Wechsel diverse Sorten durch. Wäre ich darauf angewiesen tatsächlich eine Sorte zu füttern würde ich wohl über kurz oder lang ein Kontroll-Blutbild machen lassen.
    Wobei ich selbst dann schauen würde dass ich von 2-3 Herstellern ein Futter finde dass passt.

    Nein, Dash war in keiner Welpenspielstunde. Werde ich auch definitiv nie wieder mit einem Welpen machen.

    Dito, meinen Welpen versau ich mir schon schön selber :D

    Aber ich hatte als Darcey einzog 5 erwachsene Hunde in diversen Größen im Familien/freundeskreis, da war es kein Problem. Welpenspiel finde ich sowieso nicht so prall, da hab ich lieber einen verspielten älteren Hund der auch weiß wann er Regeln zu setzen hat. Vom "sich balgen" haben die Welpen nämlich meist eh nix, das Spiel soll da dem Austesten der Fähigkeiten und dem erlernen von Grenzen dienen. Und die kann man auch von erwachsenen "Spielpartnern" lernen...

    @'GhAres:
    Ja damit rechne ich auch.
    Aber da wohne ich
    wirklich ganz günstig. Die Stadtparks (wo keine leinenpflicht ist) haben eigentlich kein Wild (da Gartenanlagen und Wohnblöcke angrenzen - aber sehr wenig
    Felder oder Wälder)

    Du, dass du dich nicht wunderst...

    in Wien, mitten im Stadtpark (also wirklich kilometer entfernt von der nächsten Fläche die als Wald, Wiese oder Feld durchgehen könnte) balgen sich die Kaninchen. Und das betrifft nicht nur Wien, in vielen Stadtparks findet man, wenn man es darauf anlegt, Wild. Kaninchen und auch Vögel. Rehe sind eher selten (obwohl mir auch da in Wien mal eins auf der Straße entgegenkam) und Wildschweine zum glück eher in den Randgebieten unterwegs.

    Schlimmer sind da vor allem Räuber wie Füchse, Marder und Dachse, die scheren sich nämlich recht wenig um "Stadt" oder "Land". Da wird sich häuslich eingerichtet wo es einem gefällt.