Ich bin mit einem ADHS-Kind aufgewachsen, mein Bruder war auch so von der Sorte "würde man manchmal gern abgeben um Ruhe zu haben". Das Problem ist- er verstand Ansagen war per se, aber er konnte es schlicht nicht umsetzen.
Ein großer Fehler mit ist aber den Kindern immer und immer wieder zu vermitteln dass sie "anders" sind. Sind sie nicht... Damit geht nämlich ein Verhalten einher dass dann eben zur Ablehnung und Problemen führt. Fazit des Seremons: meld ihn in einer neuen Schule an und niemand, der es nicht uuunbedingt wissen muss, erfährt von der Diagnose. Alternativ wäre eine Integrative Schule eine gute Lösung, meiner Erfahrung nach sind Kinder mit "besonderen Ansprüchen" toleranter was merkwürdiges Verhalten anbelangt.
Warum ich das schreibe? weil ich das Gefühl habe dass du für deinen Sohn den Freundesersatz machst. Du machst die Dinge mit ihm die er eigentlich mit Freunden erleben sollte. Das Problem ist: auch Freundschaften zerbrechen, das gehört zum normalen Leben dazu. Wo man sich als Kind dann aber nur über "den blöden Freund" aufregt ist es ne andere Hausnummer wenn die Mutter der beste Freund ist.
Die Verkürzte Aufmerksamkeitsspanne des Kindes macht es auch schwierig mit ihm und dem Hund zu arbeitem..
Hast du es mal mit Zeiten zuteilen versucht? jeden Tag 20min (für den Anfang, außer dein Sohn kann sich schon länger auf etwas konzentrieren) macht jeder "sein Ding". D.h du machst Dinge die dir Spaß machen, er macht Dinge die ihm Spaß machen und der Hund bekommt was zu kauen. Und nach dieser "Einzelzeit" kommt die "Gemeinsamzeit" die ihr zu dritt verbringt.
Meiner Meinung nach wäre es in dem Fall wichtig den Jungen sanft aber bestimmt zu integrieren und zu schauen dass er nicht nur um dich kreiselt. Denn solange das der Fall ist wirst du es, fürchte ich, niemals recht machen können...
@Cattlefan: die Problematik an ADHS-Kindern ist dass tatsächlich sogar der normale Umgang mit einem Welpen für die Kinder schon zu lang ist. Glaub mir, da kommen Einfälle um wieder Aufmerksamkeit zu erregen, das ist unglaublich.