Beiträge von Lendril

    meine beiden sind auch intakt- einfach weil ich nicht ohne Grund an einem Lebewesen herumschnibbeln lasse.

    Abbey ist unsicher bis ängstlich/panisch, in JEDER Läufigkeit wird es allerdings besser (und der Hund ist inzwischen 6 Jahre alt). Bei Abbey ist es sogar so, dass ich ihr neue Situationen ausschließlich in der Läufigkeit näher bringen kann. Da hat sie plötzlich die Nerven dazu :ka: Dazu wird sie jedes mal scheinträchtig. So mit Milch und allem. Aber kein Bemuttern, die wird nur NOCH fauler (und das heißt was...)

    Cici wurde nur kastriert weil sie Zysten hatte die größer waren als die Eierstöcke. Ansonsten wäre sie auch intakt geblieben (wobei sie in der Läufigkeit zickig war und dank ihres Dackel-Terrier-Erbes damit mit Vorsicht zu genießen war).

    Darcey wird halt läufig. Bis auf die Tatsache dass dieser Hund ne Pottsau ist und "sich putzen" in ihren Augen was Essbares sein muss alles tutti. Dafür habe ich eine schöne Auswahl an Waschlappen zuhause :lachtot: Bei dem Fell auch die einzige Lösung. Allein wenn ich mir vorstelle wie sie sich mit so einem Höschen einsauen würde :flucht: :kotz:

    Interessant wäre zumindest ob das Urteil bei einer anderen Rasse, die nicht schon per se als totkrank gilt, anders ausgefallen wäre. Z.b bei einem Viszla, einem Pudel oder einem BC.

    Wobei ich persönlich hinter dieser Entscheidung stehe. Man schafft sich eine Rasse an die per se als gesundheitlich ziemlich daneben gilt. Informiert sich nicht nennenswert (sonst hätte man bei der Züchterin gar nicht erst gekauft). Und WENNS dann in die Hose geht klagt man?

    hat für mich bisschen was von "ich weiß dass Auto X eigentlich ne Schrottmühle ist. Kaufe trotzdem Auto X aufm Hinterhof (weil es mir optisch soooooo gefällt) ohne TÜV und Papiere und klage wenn es auseinanderbricht". Blöder vergleich irgendwie, aber ich finde es passend.


    Die Hintergrundbotschaft gefällt mir allerdings nicht so. Man hätte durchaus verstärkt darauf hinweisen müssen dass, wenn man sich im Vorhinein vernünftig informiert hätte, einiges erspart geblieben wäre.


    Und wer 1400 Öken für einen Hund aus sagen wir mal suboptimaler Zucht hinlegt.. dem schadet ein finanzieller Denkzettel nicht.


    Leider wird der Hundebesitzer das so nicht einsehen. Da wird es nur heißen "die bösen Züchter verheimlichen Gendefekte und sowieso sind alle Rassehunde sterbenskrank. Und dann haftet der Züchter nicht mal dafür!"

    Die Problematik die ich an den Listen sehe:

    fast alle Rassen die aktuell auf der Liste sind Rassen die zwar Artgenossen eher.. unknusprig finden, in der kompletten Zeit der "aktiven Nutzung" (für Hundekämpfe) keinerlei Aggressionen gegen Menschen zeigen durften.
    Wenn man danach geht gehören aber sowieso gut 70-80% aller Hunde auf dieser Welt auf eine Liste (sogar mein Happysheltie dem eigentlich die Sonne aus dem Popo scheint kann einzelne Hunde absolut nicht ab).

    Auf der Liste sind diese Rassen nur aus einem Grund gelandet: mangelnde Bildung (bzw mangelnde Bereitschaft sich zu bilden) gepaart mit "Leistungsdruck". Man musste iiiirgendeine Lösung vorzeigen nach ein paar Angriffen und da war die schnell und einfach. Und dann die "bösen Kampfhunde" zum Sündenbock zu machen ist einfach. Die rassebedingten Eigenschaften wie die doch eher geringe Akzeptanz Artgenossen gegenüber macht sie allerdings für die heutige Hundehaltung auch nicht gerade zur idealen Lösung.


    Hunde die aufgrund ihres natürlichen Potenzials WIRKLICH eine Gefahr sind (also von Haus aus keine Hemmung dem Menschen gegenüber zeigen), die sind nicht auf der Liste. Warum? Weil früher einfach selten.
    Keiner hat sich nen Kangal geholt wenn der DSH den selben Job ebenso erledigen konnte- aber weniger Potenzial hatte sich auch mal gegen den Besitzer zu wenden. Man fuhr (wenn man überhaupt ein Auto gebraucht hat) ins nächste Dorf, holte sich seinen DSH und parkte den auf dem Grundstück. Für nen Kangal, Kaukasen, Taigan oder ähnliches hätte man ja zum Züchter müssen- vom Hinterhof gab es die einfach nicht.


    Der Kangal ist eine Modeerscheinung. DSH und co sind verrufen (teilweise ja leider auch weil sie wirklich für die Arbeit nicht mehr taugen- weil nicht mehr sauber in der Birne), für Pit, Staff und co zahlt man sich arm und andere Rassen sehen wahlweise nicht beeindruckend genug aus oder wachen nicht.
    Diese Umstände, gepaart mit GRENZENLOSER Selbstüberschätzung, führen dann zu solchen Katastrophen.


    Überschätzung per se ist ein Problem- aber die Frage ist ja immer nur wie sie sich dann auswirkt. Und seien wir mal ehrlich, ein Kangal der per se erst mal selber entscheidet und da auch Menschen gegenüber wenig Hemmungen hat ist einfach gefährlicher als ein Hund der (von Haus aus mal weniger wiegt) einfach nicht weiß wie er nun reagieren soll. Dass irgendwann die Stufe "unkontrollierte Aggresion" der Eskalationsleiter erreicht ist ist traurig- aber die Zeitspanne bis dahin ist deutlich länger.


    Fazit dieses Seremons: es gibt einfach Hunderassen die gehören NICHT in Laienhände. Und eine Rasseliste sollte, wenn vernünftigt ausgearbeitet, genau dies verhindern. Pauschal erst mal einige Rassen abfertigen ist allerdings genau das was passiert- und komplett falsch ist.

    @Nalas-Frauchen: hermanns ist an sich nicht schlecht. Ansonsten schau mal nach Reinfleischdosen von Christopherus- die finde ich auch nicht schlecht. Manchmal hat der FN auch Landfleisch oder Fleischeslust (wobei letzteres sogar für unsere Zwerge ganz schön teuer ist).

    Ansonsten Gran Carno, sooo schlecht sind manche Premiere-Dosen auch nicht. Granatapet wurde hier als Dose gut vertragen (als Trockenfutter wiederrum absolut nicht)

    Ich würde dem Herren ja ganz unumwunden sagen:

    entweder er lässt dich/euch in Ruhe oder du wirst 1.) eine Anzeige wegen Belästigung stellen (ob erfolgreich sei mal dahingestellt- aber das was er macht IST Belästigung). Und 2.) werden Hunde, die "gefahrdrohender Weise" auf Menschen zulaufen, an ihnen hochspringen oder sonst etwas tun, schnell zum gefährlichen Hund. Will er wirklich Leinen/Maulkorbpflicht für den Hund? Und mehrere tausend Euronen Strafe wenn er sich nicht daran hält? Bis hin zum Einzug des Hundes?

    Ich bin absolut nicht dafür sofort zum OA zu rennen- aber mehr als 1 Gespräch führe ich nicht. Wenn es dann nicht in den 5 Gehirnzellen meines Gegenüber ankommt nutze ich jede Möglichkeit mich und meinen Hund zu schützen.

    Über die Mama würde ich nicht gehen- am Ende hast du nicht nur den Typen an der Backe sondern eine Vermieterin die dich aufm Kieker hat. (wobei- wenn du ihn wirklich anzeigen solltest könnte dies dann auch der Fall sein)


    Überhaupt würde ich mir verbitten dass mir der Typ näher als 5m kommt und wenn es zu einem Treffen im Gang kommen sollte Grüßen und weitergehen. Kein weiteres Wort mehr an ihn verschwenden, das ist nur vergeudete Atemluft. Und das würde ich ihm in einem letzten Gespräch so kommunizieren.

    Liebe Lubom,

    was ich dir noch ans Herz legen möchte:

    ein Hund kann durchaus unterscheiden lernen bei welchem "seiner" Menschen er wie weit gehen kann. Ich habe hier so ein Exemplar dass sich bei Herrchen dezent aufführt, bei mir aber nicht. (allerdings findet er es "ok" so- also muss er damit leben)

    Schwierig macht das alles erst die allgemeine Situation: du hast eigentlich keine Zeit, dein Rüde ist genervt von dem Miniteil und (seien wir mal ehrlich)- so wirklich Lust darauf den Hund zu erziehen hast du auch nicht. Das ist auch absolut ok, es ist ja nicht deiner.

    Gerade zum Punkt "draußen aufführen wie nichts gutes" hätte ich aber einen Tip: sie kann es lernen. Und zwar indem du die Rahmenbedingungen komplett änderst. Also neue Leine, neues Geschirr an den Hund (wenn möglich eines von einer anderen "Bauart") und neu aufbauen. Dabei wichtig: diese "Grundausstattung" ist nur dir vorbehalten, d.h das Freund geht damit nicht mit dem Hund raus. Die Maus wird sich bei deinem Freund immer noch aufführen wie ein kleines Haarmonster. Aber bei dir über kurz oder lang nicht mehr.
    Das ist wie der "Arbeitmodus" bei Hunden- die lernen schnell gewisse Ausstattung (Geschirr, Halsband, Decke, Sicherheitsweste,..) mit Arbeit zu verbinden und schalten um.


    So könntest du wenigstens in so weit Ruhe reinbringen dass du Gassi gehen kannst ohne die Hündin am nächsten Zaun anbinden zu wollen.

    zwar verkehrt herum aber man erkennt alles:

    Warum wollte ich mich mal ein felltie? Aus der Wolle könnte ich mir nen zweiten Chihuahua filzen...

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    Ich fände das zu viel..

    Klar balgen sich Hunde mal, und klar geht auch mal was "kaputt" (gerade Ohren sind empfindlich).

    Aber rein von der Beschreibung her habe ich nicht das Gefühl dass es sich noch um ein ausgeglichenes Spiel handelt. Spiel bedeutet nämlich das BEIDE Seiten es abbrechen können. Wenn sie nicht mehr mag und er weiter auf ihr Trampolin springt hat das nur mehr wenig mit Spaß zu tun, vor allem für deine Hündin. Da wäre allerdings auch das Frauchen des Rüden gefragt ihn einzusammeln und gegebenenfalls anzuleinen bis er wieder "runter" ist.

    Dass der Rüde immer wieder eins auf die Nuss bekommt wundert mich nun allerdings gar nicht. Meine würden ihn nach genau 1 Warnung ("jetzt ists aber genug!") auch in Grund und Boden stampfen.

    Mit 10 und 18 Monaten sind eure beiden nämlich keine Teenager mehr- das sind erwachsene Hunde. Und diese sollten auch die Anzeichen des Gegenüber lesen und akzeptieren können.


    Ich mag solche Duracell-Hunde allerdings auch nicht besonders. Bei mir hätte der Rüde ne Auszeit an der Leine bis er sich wieder so weit im Griff hat dass er ein "nein" auch akzeptieren kann.
    So rein von der Beschreibung her wirkt es auf mich wie ein komplett (überfordert) überdrehter Hund bei dem anstatt Hirn nur lose rollende Murmeln vorhanden sind.