Beiträge von Lendril

    Ich bin der Meinung es gibt mehrere Arten der Unverträglichkeit- gemeinsam haben schlicht nur alle das fremde Artgenossen der Problemauslöser sind.

    In meiner Umgebung kann ich Hunde, die tatsächlich "sozial, gut sozialisiert, halbwegs erzogen und verträglich" sind an einer Hand abzählen. Wahlweise benehmen sie sich wie die letzten Trampel, pöbeln wie die Weltmeister oder beißen schlicht zu.

    So ein kleines Ekel hatte ich früher in der Nachbarschaft. Der war aufgrund nicht geregelter Kontrollsucht unverträglich (was nicht binnen 5 Millisekunden pariert hat wurde getackert- egal ob mit Leine, ohne Leine, mit Maulkorb wurde halt so draufgegangen, Welpe, Althund, Rüde, Hündin, kastriert oder intakt, alles egal..). Ich denke, er wäre mit den passenden Hunden absolut verträglich- wenn er denn gelernt hätte nicht der absolute Mittelpunkt des Universums zu sein und seinen Willen direkt mit Zähnen durchzusetzen. Und damit meine ich jetzt nicht den Willen nach Distanz- der suchte nämlich absolut die Nähe und sobald irgendwas nicht nach seiner Nase lief hing er dem anderen Hund im Pelz. Leider oft unvorhersehbar, deshalb war er schon ziemlich verrufen und wurde gemieden.


    Leinenpöbler die durchaus auch zubeißen würden wenn die Leine sie nicht hindert haben wir hier genug. Und meiner Meinung nach sind gute 80% davon (wenn nicht mehr) absolut hausgemacht! Da wird an der Leine gerissen, der Hund hinter sich her geschliffen, gemotzt und gemeckert was das Zeug hält. Dass diese Hunde absolut kein gutes Verhältnis zu Artgenossen aufbauen können ist mir absolut klar. Wobei ich bei 99% von denen sagen würde- wäre der Besitzer weeeeeeit weg wären die Hunde super.


    Meine sind- mit entsprechender Anleitung- quasi mit fast allem verträglich. Würde ich sie aber unkontrolliert in eine Gruppe Hunde schmeißen... hätte man das schönste Mobb-Fest. Die wissen schon wie man sich Artgenossen gegenüber adäquat verhält- aber Mobben macht schlicht mehr Spaß.


    Und ich glaube fest daran dass es keinen Hund gibt der wirklich, 100%ig, komplett unverträglich ist- er hat nur seinen Gegenpart noch nicht gefunden. Hunde die grundlos schwer beschädigen sind aber nicht unverträglich- sondern schwer traumatisiert und (teilweise) gar nicht oder komplett falsch erzogen. Wäre die vermurkste Erziehung nicht glaube ich bei kaum einem Hund daran dass er Artgenossen trotzdem schreddern würde.


    Gewisse Grundregeln im sozialen Miteinander einfordern (ordentliches Annähern, Distanz, Respekt,..) hat für mich dagegen absolut nichts mit unverträglichkeit zu tun.

    @Lendril ...für knapp 1 Jahr??? :shocked: So wenig Futter für 1 Jahr bräuchte ich auch gerne. Ich kann mir das das “Großhund-Halter“ 2er Hunde echt nicht vorstellen.......später mal möchte ich auch mal einen “Wenig-Futter-Verbrauch-Hund“ ;)

    hier gibt es im wechsel je 1 Tag Dose (400g für beide), Trockenfutter mit Soße (Belcando oder Josera- 210g für beide) oder Trocken pur (auch ca 200-250g für beide).

    Nachdem ich es aber sowieso nie schaffe länger als 6 monate nicht zu bestellen (und von allen Seiten "Futterspenden" in form von Trockenfuttersäcken kommen die die Hauseigenen Hunde nicht wollen...) wird die letzte Dose hier sicherlich länger als 1 Jahr stehen.

    wobei 1 jahr ist vielleicht etwas großzügig- so on 8-9 Monaten muss dann neues Trockenfutter her. Dosen reichen aber bei der Fütterung wie bisher knapp 1 Jahr

    ich kenne mittlerweile 2 Whippets (mit komplett unterschiedlichen Vorfahren), die einen "Ridge" am Hals (im Genick, aber nicht mittig auf der Wirbelsäule) haben.
    Genetisch lt. den Züchtern war komplett anderes als der Ridge beim Ridgeback.

    Interessant, dass solche "Ridges" wohl bei vielen Rassen auftreten.

    Mein definitiv reinrassiger Sheltie hat auch einen "ridge" auf der Nase. Schaut schon lustig aus- nur leider fällt das unter Fellfehler (ob leicht oder schwer konnte mir nur bisher niemand sagen)

    Na auf ne Liste müssen die Kurzen nun definitiv nicht. Wobei das für kaum eine Rasse von Haus aus zutrifft. Obwohl es, wie ich schon schrieb, definitiv Hunderassen gibt die meiner Meinung nach nicht in "Otto-Normal-Hände" gehören. Schlicht weil diesen Rassen nicht das geboten werden kann, was sie zu einem erfüllten, ausgeglichenen Hundeleben benötigen. Das beste Beispiel sind da die HSH.

    Die Konsequenzen WENN sich ein Hund daneben benimmt sollten aber für alle Rassen und Mischlinge gleichermaßen gelten: es beißt- Maulkorb. Es läuft weg- Leine. Der Besitzer ist zu doof- Sachkundeprüfung + Wesenstest.

    Ich glaube auch kaum dass ein Klein- oder gar Kleinsthund dermaßen daneben sein kann dass man nicht wenigstens die Maulkorbbefreiung für ihn bekommt. Wirklich hochaggressiv und auf Beschädigung aus sind da die wenigsten. gut 99% der auffälligen Zwerge die ICH kenne sind Angstaggressiv oder schlicht null erzogen. Beides Dinge, die gegebenenfalls bei einem neuen Halter, durchaus gerichtet werden können.

    BTW- ich denke würde ein Fremder mit meinen Hunden (allen 4en) zum Wesenstest antreten hätten mindestens 2 davon dauerhaften Maulkorbzwang danach. Leinenzwang sowieso. Alle 4 SIND verhaltenskreativ. Allerdings kenne ich die Macken und weiß, welche Situationen ich managen/vermeiden muss um eben nicht in Teufels Küche zu kommen..

    Davon hab ich auch schon viel Gutes gelesen.Was mich bislang davon abgehalten hat, das zu bestellen, waren die Gebindegrößen. Selbst 6kg würden hier ewig rumliegen, weil ich auch gerne unterschiedliche Futtersorten gleichzeitig füttere. Und wenn es dann unter Umständen nicht vertragen wird, liegen hier dann noch 5kg rum & werden schlecht.
    Vielleicht finde ich ja irgendwo 1 oder 2kg :smile:
    Danke auf jeden Fall!

    Mit Taste of the Wild wurde mein Felltie aufgezogen. Punkt an dem Tag an dem sie meine Wohnung betreten hat wollte sie es nicht mehr fressen. Weder die Puppy- noch die Adult-Sorten. Sogar der Chihuahua (aka Mülltonne) verweigerte es... :ka: Ist bisher übrigens das einzige Futter dass absolut gar nicht genommen wurde.

    Habe auch wieder bestellt :D

    48x 800g Dose von diversen Herstellern
    9kg Belcando finest croc

    mit den gut 7kg Trockenfutter die hier noch herumfliegen und den knapp 10 400g-Dosen reicht das für fast ein ganzes Jahr


    Darum hab ich es ausgeführt, dass der Test wichtig ist, um heraus zu finden, ob es ein generelles Problem mit dem Verhalten des Chi gibt (also auch denkbar ist, dass er das Frauchen draußen "verteidigt") oder ob es wirklich nur aus der Situation heraus entstanden ist.


    Interessanter ist eher ob Frauchen weiß DASS ihr Zwerg verteidigt und ob sie das Verhalten im Griff hat.

    Meiner Meinung nach gibt es nur wenig "kreatives" Verhalten beim Hund dass bei richtigem Handling ein echtes Problem ist. Richtig kann nur mitunter recht schwierig werden (extreme Artgenossenunverträglichkeit mitten in der Großstadt, Unverträglichkeit mit fremden Menschen,..)

    Ich habe mit meinem Knallfrosch ja auch glück gehabt. Der Rückruf war beim Kauf schon quasi "vorinstalliert". Selbst in der schlimmsten Pubertät hatte sie nie einen größeren Radius als 10m und lies sich auch von hochgehenden Vögeln abrufen. Mehr als Vögel treffen wir leider nie- aber die Katze, die damals mit gefühlt 100km/h unseren Weg kreuzte, wurde nur 2m weit begleitet und gut wars.

    Sie reagiert eben schon auf Reize- aber so extrem ihre Murmeln im Kopf auch klackern, da hat sie sich im Griff.

    Momentan benutze ich für Darcey am liebsten das Wolters Schlupfhalsband K2 *klick mich*

    Ich hab ja selber 4 Zwerge.. aber jetzt mal ernsthaft- wo zieht man denn die Grenze?

    Wenn Abbey richtig zuhackt ist ein Finger definitiv mindestens einfach gebrochen. Löcher gibts aufgrund nicht angelegter Canini nicht, aber der Knochen wäre durch. Woher ich das weiß? Handrangeln mit der Kröte- da reißt sie sich schon zusammen und hat mir mal ne saubere "Prellung" verpasst. Der Arzt dachte ich hab Volleyball gespielt oder so.

    Darcey wiegt das Doppelte und hat ein voll angelegtes Gebiss. Dazu ne lange Nase. Auch die kann, wenn sie will, ordentliche Schäden verursachen (auch da hab ich so meine Erfahrungen gemacht und werde dem Hund nie wieder helfen etwas Festklebendes aus der Backe zu popeln)

    Cici.. joa, wenn die zubeißt lässt sie so schnell nicht mehr los.


    alle 3 Hunde wiegen unter 10kg. Und trotzdem kann eine Verletzung durch einen der Hunde in einem blöden Fall sogar zu dauerhaft geminderter Erwerbsfähigkeit (bishin zur erwerbsunfähigkeit) führen.


    Und selbst ich als Klein/Kleinsthundehalterin finde diese dauerhafte Bevorzugung der Kampfkröten einfach lästig. Denn MEINE benehmen sich in der Öffentlichkeit (deshalb nutze ich durchaus den einen oder anderen Vorteil), nur leider sind sie damit in der Unterzahl. Es gibt mehr als einen Laden in dem meine Hunde gerne gesehene Gäste sind- als Ausnahme zum generellen Hundeverbot. Weil klein Fiffi meinte sich entfalten zu müssen und dabei den Kellner mit dem Tablett voll Essen in die Flexi gewickelt hat. Oder sich kein Kellner mehr an den Tisch getraut hat weil "Bella" meinte das sei nun ihr Tisch und diesen wortwörtlich bis aufs Blut verteidigt hätte. Weil Hunde auf die Sitzbänke gesetzt und von den Tellern gefüttert wurden.

    Auf meine Frage an solch einen Hundebesitzer (dessen Staubwedel genüsslich die Reste des Bratens vom Teller schleckte) ob er denn von einem Teller essen würde von dem z.b ein DSH gefuttert hat kam nur ein "iiieh, nein. Das ist doch unhygienisch". Die Querverbindung zu seinem die Porzellanware ansabbernden Fiffi hat er nicht gezogen.


    Fazit: ich habe selber Kampfkröten und bin VOLL UND GANZ dafür den Kurzen als gefährlichen Hund (inklusive aller Auflagen! vor allem der erhöhten Steuer) einzustufen wenn er durch den Wesenstest fällt.