Beiträge von Lendril

    bei Abbey merke ich einen starken Zusammenhang zwischen ihren Aussetzern und ihrem hormonstatus. In der Häufigkeit hab ich einen fast normalen Hund. Mit ein Grund warum sie nicht kastriert wird wenn nicht ihr Leben davon abhängt.

    Sie ist ja inzwischen 6 und es wird.. ich will nicht sagen besser, das stimmt so nicht. Eher... anders. Die Auslöser sind oft nicht mehr Dinge wie winde, Schatten, sonnenflecken. Sondern reale, greifbare Dinge die ich umgehen kann.

    Und das laufen.. ja, sie läuft quasi auch nur. Stehenbleiben geht mit ihr nicht, wenn ich irgendwo hin muss wo ich warten muss nehme ich ihren Tragebeutel mit.


    Das schlimmste ist für mich dass man merkt sie interessiert sich per se schon für ihre Umwelt. Sie geht gerne mit shoppen und in die Stadt. Aber ausschließlich in ihrem Beutel. Alles andere überfordert sie massiv.

    Wollte gerade das selbe fragen :)

    Abbey hat einen leichten (je nach Tagesverfassung auch mittelschweren) Deprivationsschaden inklusive Panik, hyperventilieren und einfach rennen. Auch ansonsten beamt sie sich geistig ins Nirvana wenn wir raus gehen- ich denke so kann sie die Eindrücke für sich besser sortieren. Nur leider bleibt da für Ansprache durch den Menschen nur wenig Kapazität über.

    Das witzige ist- wenn man sie so sieht könnte man meinen der Hund ist vollkommen normal. Sie wirkt auch extrem selbstsicher. Und dann legt sich ein Schalter in der Birne um und "puff" hab ich nen im Kreis galloppierenden Chihuahua an der Leine dem die schiere Panik im Gesicht steht und der sich so hochschaukelt dass er keine Luft mehr bekommt.

    Und die Auslöser sind.. joa, alles und nichts. Letztens wars ein Schatten an einer Stelle wo bisher noch kein Schatten war. Davor ein bellender Hund irgendwo außerhalb des Hofes. Davor.. öhm.. ach ja, ne schreiende Möve.

    Mäkelig sein würde hier bedeuten zu verhungern. Also da hab ich kein Problem mit den beiden.

    Darcey schlingt nur bei frisch und Dose, Trockenfutter wird seeeeehr gewissenhaft und genüsslich zerknuspert. Einzeln. Jeder Brocken. Gerade für das Bosch kann sie da auch schon mal 10-15min am Napf stehen und einzeln Kügelchen rausholen. :ka:

    Also ich mach ja gern den Leckerchenautomaten.. Meine sind aber auch beide Pragmatiker- die tun alles wenn es sich lohnt und nichts wenn es sich nicht lohnt.

    Und Fakt ist- Lob (oder gar anfassen) hat hier bei weitem nicht die Wertigkeit wie Trockenfutter oder gar Leckerchen (getrocknetes Fleisch oder Katzenhappen). Und ich mache mich nicht zum Horst für den Hund wenn ich mit 3 Häppchen genau das selbe Ergebnis erhalte :ka:

    Wobei das nur Darcey betrifft, Abbey lebt draußen in ihrer eigenen Welt und ist quasi kaum ansprechbar (deshalb auch lebenslanger Schlepp-Knast)

    Die kleinen sind sooooo niedlich :herzen1:

    Sind eure Shelties auch solche Pfoten-Fetischisten? Darcey nutzt STÄNDIG ihre Vorderpfoten. Um an Dingen zu kratzen, sie umzuschmeißen, sie haut dem Chihuahua die Pfoten um die Ohren und kratzt an uns herum.

    Ich hab noch nie einen dermaßen Pfotenorientierten Hund erlebt. Dafür nutzt sie kaum ihre Zähne (was ja auch ganz angenehm ist- beißhemmung musste ich mit ihr nie üben)

    Wie lang geht es denn schon?

    Eventuell hat er auch einfach ein paar schlechte Tage, also Kopfmäßig. Ich sehe es bei meinen Großeltern (es leben nur mehr 2, meine Oma ist Ü80 und mein Opa Ü90), die haben auch ab und zu so richtig miese Tage an denen man glaubt die legen sich nun für immer hin.

    Ich glaube das ist einfach eine Alterserscheinung dass es Tage gibt an denen man sich absolut nicht gut fühlt (und bei deinem Zwerg äußert sich das eben in Futterverweigerung)

    Ich hab es mal getestet- Wien zur Mittagszeit am Wochenende über die Mariahlferstraße... mit einem Chihuahua-Welpen auf dem Arm.

    Für eine Strecke, für die ich normalerweise keine 15min brauche brauchte ich damals tatsächlich 45min. Und das ohne dass der Welpe angegrabbelt wurde- einfach nur weil jeder Hinz und Kunz sich genötigt fühlte mich anzuquasseln.

    Ich halte an sich gerne ein kurzes Pläuschchen und über die Hunde unterhalte ich mich auch gleich 5x lieber. Aber so was ist einfach ANSTRENGEND.
    Beim ersten Mal ist es ja ganz nett, beim zweiten auch noch. Wenn man aber auf einer kurzen Runde 7x angequasselt wird vergeht einem irgendwann die Lust an den Mitmenschen.
    Und ja, ich finde viele Hunde auch toll. Aber dann bleibt es bei einem Blick zum Hund und einem Lächeln für den Besitzer. Wenn der Besitzer reden möchte kann er ja gerne stehen bleiben und so seine Bereitschaft für ein Gespräch signalisieren. Wenn er weitergeht bedeutet das für mich "kompliment angekommen, an gespräch kein Interesse".


    Ich hatte mit Poco und Abbey weniger das Grabbelei-Problem (dafür sind sie einfach zu klein) als tatsächlich ungefragtes Hochheben. Ist mir aber nur bei Poco 2x passiert (da wurde es dann etwas lauter :hust: ), bei Abbey hatte ich bereits Augen im Hinterkopf und einen 360° Blick für Deppen entwickelt.


    Ich finde man sollte dem Hund die Wahl lassen- Poco ist auch so ein unterkuscheltes, armes Ding dass nie Aufmerksamkeit bekommt. Der darf von mir aus gern in Leute kriechen wenn die ihn schmusen wollen. Abbey bekommt bei Fremden Panik und Darcey findet sie unnötig (lässt sich auch nicht anlocken). Cici übt sich in totalem Desinteresse.

    Wo mir ABSOLUT der Kamm schwillt (und ich auch keine Hemmungen habe an belebten Orten richtig laut zu werden) ist wenn ich den Hund auf dem Arm habe und da hingegrabbelt wird. Da geht es nämlich um MEINE Wohlfühldistanz die unterschritten wird. Und zwar bewusst und mit voller Absicht. Da werd ich mehr als eklig. (und ja, ich weiß dass man sich nicht immer nen 2m-Radius um sich herum freihalten kann. Aber für mich macht es einen Unterschied ob mir ein Mensch auf die Pelle rückt weil es in der Bahn eng ist oder er mir bewusst quasi auf die Füße latscht um an den Hund zu kommen).

    Ebenso auf "WARUM?". Böses wort bei dem mir inzwischen (nach 9 Jahren Kleinsthundehaltersein) dezent die Selbstbeherrschung flöten geht. Woher kommt diese widerliche Eigenschaft noch mal pentrant nachzubohren. Warum? Weil ich gerade hellblaue Einhörner beobachten will! Egal, es ist ein Nein und das hat man zu akzeptieren! Das klappt bei Kindern übrigens deutlich besser als bei Erwachsenen. Die Kleinen fragen zwar auch öfter nach, aber bei denen hab ich das Gefühl die sind auch wirklich an der Antwort interessiert und suchen nicht nur nach einem Argument ihren Willen doch noch zu bekommen.


    Was mich oft stört (und ich deshalb nur ungerne auch bei Poco fremdbetatschen zulasse) ist dass sich Menschen nicht an Spielregeln halten können (oder wollen). Kein Hochheben, kein Kopf angrabbeln und nicht zum springen ermuntern. Dann wird der Hund gelockt, hüpft herum und bekommt erst mal saftig über den Kopp gepatscht. Und Hochheben verhindere ich bereits im Ansatz, aber es gäbe genug Leute die es versuchen würden (knapp 30cm SH sind zum kraulen auch etwas unbequem...)

    Übrigens bekommen es Menschen meiner Erfahrung nach nicht hin einem Hund zu wiederstehen. Poco ist ein Charmeur und immer mindestens chronisch Unterkuschelt. Aber es gibt momente da will ich nur von A nach B ohne dazwischen die 5-fache Zeit zu brauchen. Da schafft es auch keiner auf ein "bitte NICHT streicheln, wir haben es eilig" den hund nicht anzupatschen.

    Habt ihr für eure Chis Mäntel?
    Wenn ja, welche habt ihr?

    Es ist draußen teilweise ziemlich kühl und Rocket ist jetzt schon eine Frostbeule.

    Abbey hat gefühlt nen Kleiderschrank xD

    Pullis (wenns kalt aber trocken ist), Dünne Jacken (kalt und feucht), regenjacken (in warm und dünn),.. Und an der Fleece-Jacke nähe ich gerade.

    Hier gibts das Geschirr schlicht weiter gestellt über die Klamotte- mir war es zu doof eine Öffnung fürs Geschirr als weiteres Kriterium einzuführen (vor allem da 99% aller im Handel erhältlichen Mäntel und Jacken entweder zu kurz oder zu weit sind, da ist die Auswahl sowieso schon mau).

    Gibts denn niemand, der mit Jagdtrieb zurecht kommt oder ihn gar schätzt? Schrecken euch unabhängige Hunde ab? =)

    Wenn ich mehr von einem Hund erwarten würde als nett sein und quasi "mitlaufen" würde hier definitiv etwas gänzlich anderes als ein Pudel einziehen.

    Ich mag "schwierige" Hunde, ich liebe Hunde mit Dickkopf. Jagdtrieb schreckt mich nach einem Viszla und einem Dackel-Terrier-Mix auch nicht mehr besonders. Keinerlei WTP ebenso wenig (Abbey hält das, glaube ich, für etwas essbares).

    Ich habe mit einem weißen Schäfer gearbeitet (bin immer noch verliebt) und mit einem Herder. Ich finde die Art, vor allem die vom Herder, richtig richtig geil.


    ABER! Ich habe die Bedingungen für einen solchen Hund schlicht nicht. Jagdtrieb wäre hier noch recht gut händelbar (auch wenn die massen an Möven hier sicherlich ne ziemliche Verlockung wären) aber Schutz/Wachtrieb im 3. Stock Betonbau ist.. naja, sagen wir eine eher suboptimale Idee.


    Wenn ich irgendwann die Möglichkeiten habe wird hier auch ein Kangal oder Kangal-Mix einziehen. Ich finde diese Hunde einfach nur toll