Beiträge von Lendril

    Ein Hund erhält beim VDH Papiere wenn er nach den jeweiligen Regeln gezüchtet wurde. Auch wenn er rosa mit goldenen Tupfen ist. Das in einem Wurf ein Welpe Papiere hat und der andere nicht, dass gibt es nicht.

    Das gilt meines Wissens nach für alle dem FCI- unterstehenden Vereine, ebenso bei den Kennel-Clubs die nicht dem FCI unterstehen aber als Partner die (größtenteils) selben Statuten und Regeln vorschreiben.

    Einzig Vereine die ihre Papiere auf buntes Papier zuhause aus dem Drucker lassen gelten diese Regeln nicht immer- die machen was sie wollen

    Ich hatte mal ein.. naja, sagen wir mal Gespräch... mit einem Mops-Halter.

    O-Ton des ganzen war "dir glaube ich nicht, du bist nur neidisch, alle die gegen den Mops was sagen sind nur neidisch weil sie keinen haben. Und die ganzen Krankheiten gibt es gar nicht, die erfinden Tierärzte um Geld zu machen". Öhm ja.. erklär so einem Menschen nun was genau er da an der Leine hat.

    Im Grunde ist es vollkommen egal welcher Verein sich nun wozu bekennt und wozu nicht. Die selektive Wahrnehmung der Menschen (so was wie "aktiv = braucht mehr als ne runde um den Block, ich geh alle 2 Wochen 20min joggen das passt super!") wird immer zuschlagen und man wird IMMER jemanden finden der auch das beste Argument versucht zu verpflücken. Wenn das nicht klappt werden eben die Alu-Hüte aufgesetzt, das stört solche Klientel nicht.

    Box hier oder da.
    Poste einmal die Frage nachm Autofahren in einer Sheltiegruppe und du kriegst tausende Antworten mit dieser Problematik. Ich war selbst völlig geschockt. Mein Sheltiewelpe hat stundenlang beim fahren im Schlaf gesabbert. Denen wird schlecht, zumindest sehr vielen. Passiert, verwächst sich.

    Was ich damit sagen will, natürlich ist eine gut aufgebaute Box toll. Aber ich gebe dir Brief und Siegel darauf, dass es dir dabei nicht hilft. Den Grund für die Problematik beim Sheltie kenn ich leider nicht. Aber es gleichzusetzen mit Panik halte ich für ein Gerücht. Nicht jeder der reisekrank ist, hat Panik vorm Fahren.

    Fast die komplette Familie meines Fellties hat Probleme mit dem Auto-Fahren. Von Sabbern über merkwürdige Geräusche bis hin zu kotzen im Strahl ist alles dabei.

    Wobei es hier einen RIESEN Unterschied macht wer fährt. Bei meinem Vater (da wird sogar mir schlecht...) reihert sie regelmäßig ins Auto. Bei meinem Ex (ähnliche Fahrweise) das selbe. Beim Schwiegervater nur etwas theatralisches Geschnaufe. Dazu wird ihr vorne im Fußraum nicht so schnell schlecht wie auf der Rückbank, Kofferraum ist der Overkill (geht gar nicht). Ebenso das Auto- je "flitziger" und flotter umso schlimmer.

    Ich würde also mal den Fahrer, das Auto und den Sitzplatz wechseln.

    Shelties sind an sich sehr sensible Hunde die es ihren Menschen eigentlich recht machen wollen... Dass der kleine Kerl so bockt und sich wehrt zeigt nur, dass er nicht weiß was genau du eigentlich von ihm willst.

    Darcey war am Anfang auch... ist sag mal liebevoll "ätzend" wenn es ums stillhalten ging. Dieser Hund war wie der Duracell-Hase auf Speed. irgendwann knallte der Welpe dann für 20min zur Seite, ratzte tief und fest und danach ging es weiter.
    Ich habe das gelöst indem es zuhause einfach GAR NICHTS interessantes gab. Null, Nada. Kein Spielzeug, kein Kauzeug (frei herumliegend), nichts. Ich hab ihr keine Gelegenheit gegeben sich mit irgendwas hochzuspulen.

    Inzwischen kann das Tier auch mal Ruhe- aber wir müssen immer noch darauf achten im Notfall Zwangspausen einzubauen. Sonst ists wieder das selbe- Hund bollert, fällt 20min in nahezu komatösen schlaf und bollert dann weiter.

    Meiner Meinung nach sind Shelties dazu extrem empathisch (bei meiner hapert es nur an der feinfühligen Umsetzung...). Sie merken sofort wenn man etwas nicht ernst meint oder von etwas nicht überzeugt ist. Und das machen sie dann auch nicht oder bocken.
    Und dein Bauchgefühl sagt dir ja- das momentan ist Mist.


    Übrigens- meine findet Autofahren bis heute beknackt (und sie ist 3,5 Jahre alt). Dabei sind wir mit ihr direkt nach dem Abholen mal eben 100km gefahren und am Tag darauf noch mal 700km heim.
    Sie raunzt, schnauft, keucht, leidet ganz schrecklich und kotzt regelmäßig. Ich glaube ja die Nuss wird schlicht reisekrank.

    Man kann auch währenddessen etwas Wasser nachfüllen wenn der Hund es zulässt.
    Ich hab Darceys fressgeschwindigkeit unterschätzt und gestern zu wenig Wasser genommen- sie hört auf wenn es zu fest ist. Also hab ich noch mal Wasser nach, umgerührt und der Rest wurde auch gefuttert

    Im Osten hat man dafür bei den größeren Hunden dafür häufiger HSH mit drin, auch nicht unbedingt der einfache Hund von nebenan.


    Im Grunde MUSS man sich einen Hund auf der Pflegestelle ansehen. Und zwar im besten Fall nicht 2 Tage nach dem Einzug, die wirklich "interessanten" Dinge packen Hunde erst nach Wochen bis Monaten aus.

    Ich mein klar, wenn man flexibel ist und genug Selbstbewusstsein- dann schafft man auch nen HSH-Podenco-Mix. Aber ob man das WILL ist die frage...

    Noch mal ein Frage an die Kampffisch-Spezialisten: wir haben nun das 20l Becken aufgestellt. Es läuft mit Hebefilter und derzeit ohne Heizung. Wie warm braucht es der Betta? Bis jetzt ist unten Sand und eine Wurzeln mit Javamoos und Javafarn drin. TDS am Boden, sicherlich ein paar Schnecken im Grünzeug.
    Gibt es sonst noch Tipps? Haben die Bettas bestimmte Vorlieben oder Bedürfnisse?
    Ich gehe jetzt auch noch Googeln, aber oft sind die Beschreibungen ja sehr oberflächlich, daher mal die Frage in die Runde hier!

    Ich hatte meine bei Zimmertemperatur+ Wärme die von den Lampen kamen, also so 23° ca.
    Ich hatte die Erfahrung gemacht dass sich niedrigere (nicht zu kalte!) Wassertemperatur positiv auf die Lebenserwartung auswirkt.

    Ich finde ja die Hündin hat was bulliges, bäriges. Rotti oder was ähnliches könnte ich mir da gut darin vorstellen...

    An sich finde ich nicht dass der Mali per se ein schlechter Ersthund ist. Ich finde aber dass in der Situation ein Mali nicht mal nennenswert passen würde wenn die TS schon 5 oder mehr Hunde gehabt hätte.

    Wenn man sich voll und ganz darauf einlässt kann auch ein ersthundehalter super mit einem Mali- aber nicht mit 3 Kindern und unflexibler Situation.

    DSH und Mali sind aber noch mal 2 verschiedene Paar Schuhe- vor allem wenn man die DSH-Showzucht zugrunde legt.

    Stell dir den DSH auf Speed mit einer Prise LSD vor- dann hast du in etwa die Vorstellung wie sich ein nicht/schlecht ausgelasteter Mali benehmen kann (und höchstwahrscheinlich auch wird)

    Ich finde Malis und (vor allem) Herder klasse, es sind tolle Hunde. Aber ich finde es sind KEINE Familien-Mitlauf-Hunde. Es sind keine Hunde die man lustig dazwischen herumhopsen lässt während die Kinder spielen und das definitiv unruhige Leben einer Familie mit 3 Kindern ist nichts für diese Rasse- bzw bedeutet es SEHR viel Arbeit für dich und auch den Hund.


    Ich bin der Meinung dass es nur wenig Dinge gibt die man nicht hinbekommt wenn man nicht will. Aber diese Rassekombi bringt von Haus aus nur wenig mit dass zu euren Umständen passt. D.h du musst entweder euer Leben anpassen oder den Hund "hinbiegen". Da ich denke das Leben von 5 Leuten nicht mal eben so umzukrempeln ist wird es auf Hund hinbiegen hinauslaufen...
    Und da muss man sich die Frage stellen ob es fair dem Hund gegenüber ist. Ein Leben in dem der Hund keine Rassegegebenen Eigenschaften ausleben darf und nur mit Ersatzbeschäftigung "ausgelastet" wird oder ein Leben in dem der Hund genau DAS tun kann wofür er gemacht wurde..