Beiträge von Einstein51

    Also wir waren nun 50min mit ihr draußen statt 2h, hab ab und an versucht den Rückruf bisschen zu trainieren, aber insgesamt nur 4x und hab sie frei entscheiden lassen, ob sie mir den Ball bringen möchte oder nicht.Nun liegt sie entspannt auf ihrem Bett und putzt sich, haben nun auch das Spielzeug weg geräumt, mal schauen wie viele Wochen es dauert, bis sie wirklich zur Ruhe kommt. Aber ganz ohne üben geht es ja auch nicht.. Da ich sie ja schon fordern möchte und ich nicht will, dass bei ihr Langeweile auf kommt.

    Hör auf deinen Hund, was er braucht und nicht was man machen soll. Du kannst sie ja trotzdem fördern, es muss ja nicht jeden Tag passieren. Dann geh an einem Tag üben anstelle von Spazieren.
    Ich würde mal einen Tag komplett Ruhe geben und schauen was sie dann macht. Also einen Tag nur zum Geschäft machen hinunter. Vielleicht kann Sie sich so ihre Batterien aufladen.

    Jepp. Und wenn man in einem Land lebt, in dem die Anschaffung gewisser Rassemixe verboten ist, warum sollte der Käufer da von jeder Sorgfaltspflicht entbunden werden? Warum sollte der nicht in der Pflicht sein, sich vom Rassemix seines Hundes zu überzeugen, Belege zu verlangen? Das würde doch dem Missbrauch Tor und Tür öffnen....
    Man kann Rasselisten mit gutem Grund für Sch**** halten, das ändert aber nichts am geltenden Gesetz. In einem Land mit Rasselisten muss man eben bei jedem der sattsam bekannten Mogelmixe auf einem akzeptablen Abstammungsnachweis bestehen.

    Bei manchen Ups Würfen ist das aber unmöglich. Wie soll man einen Nachweis erbringen, wenn die Besitzer der Hündin nicht mal wissen, wer der Vater ist. Man muss sich dann nicht wundern, wenn Tierheime überfüllt sind. Normalerweise sagt das Gesetzt, dass man unschuldig ist, solange man das Gegenteil beweisen kann. Warum sollte das bei dem Thema Hund anders sein?

    Andersrum gefragt, warum sollte sich das OA die Arbeit machen einen Königspudel mit dem Argument "sieht aus wie ein Listenhund" einzuziehen? Das macht Arbeit, verursacht unnötig Kosten und ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.

    Warum sollte es zum Scheitern verurteilt werden, wenn sie keinen Beweis liefern müssen?

    Aber danke für eure Aufklärung. Ich dachte, das bewertet eine unabhängige Partei, ob es sich um einen Listenhund handelt oder nicht. Die Lage ist wirklich schlimm, ich hoffe das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Ich bin froh, dass es bei uns keine Listenhunde gibt.

    Der TE kann ich nur raten sich mit dem OA in Verbindung zu setzen. Ignorieren wird die Sache nicht verbessern. Ich hoffe für den Hund, dass sich die Sache klären lässt und wenn nicht, dass er einen anderen tollen Besitzer findet.

    Das mit der Beweislastumkehr wurde ein paar Posts weiter vorne (von Cattlefan?) erklärt.
    Die Beweislast liegt beim Hundehalter. Der Hundehalter muss beweisen, dass der Hund keiner "gefährlichen Rasse" angehört.
    Das Ordnungsamt sitzt im Zweifel am längeren Hebel. Die einzige Chance bietet das Rassegutachten. Vielleicht ist es ja doch ein K2-Hund.

    Das würde aber bedeuten, dass man jeden Hund einziehen darf. Egal was mit ihm ist, denn das OA muss ja keinen Beweis erbringen. Und ich zähle "sieht aus wie ein Listenhund" dazu. Dann kann mein Königspudel auch eingezogen werden.

    @Einstein51 Bei der Haltung von Listenhunden ist die Beweislast umgekehrt. Da muss bei einer Vermutung, dass jemand unerlaubt einen Listenhund hält, der Halter den Beweis erbringen, dass es keiner ist.

    Ob der Halter den Hund unbewusst gekauft hat oder nicht ist absolut egal. Das kann man unfair finden, aber solche Geschichten passieren ständig.
    Wenn Du tatsächlich versuchen willst, den Hund weiter zu halten, dann ist das korrekte Vorgehen Anwalt und Rassegutachten.

    Ist es nicht eher so, dass ein Hund aufgrund eines Gutachtens als Listenhund eingestuft wird? Das ist ja dann für das OA ein Beweis. Ohne Beweise würde ja bedeuten, dass sie jeden x beliebigen Hund von der Straße holen dürfen und als gefährlich einstufen dürfen. Das ist ja nicht so. Beweispflicht haben sie ja, auch wenn der Beweis nur das Aussehen ist.

    Dass es sich um einen Listenhund handelt ist aber sehr wahrscheinlich (Farbe des Hundes und dazu gehörende Genetik).
    Zu beweisen, dass dem NICHT so ist liegt an der TE, SIE ist in der Beweispflich, nicht das OA muss beweisen, dass es ein AmStaff(mix) ist.
    Und dieser Beweis wird sehr sehr schwer zu erbringen sein!

    Das stimmt nicht, das OA ist in der Beweispflicht nicht die TE. Aber, wenn es vom Gesetz her so ist, dass das Aussehen als Beweise reicht, dann kann man nicht viel machen.

    Ich finde es im allgemeinen nicht richtig , dass man den Hund komplett vollfressen lässt . Was ist denn dann wenn ich mein Hund eine Magendrehung bekommt ? Ich wäre dann so ein Mensch , der sich Vorwürfe macht weil ich es absolut verhindern hätte können wenn ich dem Hund eine angemessene Portion füttere . Ich sehe dahinter keinen Sinn, wenn mein Hund dann Zuhause in Rückenlage liegt weil er so überfressen ist . Und das ist für mich auch egal was der Hund bekommt . Meine würden sich auch trotz Barf total übernehmen !

    Nicht jeder Hund übernimmt sich. Mein Hund hat eigentlich immer Trockenfutter zur Verfügung. Er frisst dafür mehrmals am Tag aber immer nur kleinere Happen. Deswegen nimmt er bei einer Mahlzeit weniger zu sich, als ein Hund der nur 2x am Tag etwas bekommt. Warum sollte er da eine Magendrehung bekommen? Er frisst auch nicht hektisch sondern langsam, weil er keinen so großen Hunger hat.

    Kann deine Freundin ihm einmal in der Woche so viel geben wie er will? Das Futter für Katzen teilt man normalerweise so ein, dass etwas im Napf übrig bleibt. Vielleicht hat er einfach so ein großes Energie Bedürfnis, dass er die Menge an Futter braucht. RC ist nicht sehr gut, da es zuviel Getreide beinhaltet. Katzen können Getreide nicht sehr gut verarbeiten (zu kurzer Darm). Ich würde es mit einer anderen hochwertigen Nahrung versuchen.