Beiträge von Einstein51

    Liebe Hundefreunde,

    gestern habe ich mir wieder eine politische Sendung angeschauen und festgestellt. Das was unserem Lande fehlt ist Cesar Millan. Er würde sicherlich innerhalb von einem Jahr das Land in ein sozialverträgliches Rudel bringen. :D
    Danach wäre Konsequenz die Antwort auf nicht einhaltung von Grenzen und Regeln. Liebe , verspieltheit und ne Menge Action wären tägliche Routine.
    Jeder würde seine Rolle kennen und des anderen respektieren.
    Selbst Fremde, Aggressive oder Aufmüpfige würden so in ein Rudel integriert werden, das sie ihren Platz finden und resozialisiert würden.
    Ach wie schön , wäre die Welt. :hurra:

    Du meinst einen Diktator?

    Bitte überlegt euch das genau ob Ihr euch einen Hund der 7 Jahre alt ist Kaufen wollt.

    Grundsätzlich finde ich das gut wenn man Hunde aus den Tierheim befreit, aber ei kleinen Kindern mit einen älteren Hund währe ich Vorsichtig.

    Vielleicht besteht die möglichkeit den Hund auch Tagsüber mal auzuführen und zu gucken wie er auf Kleinkinder reagiert.

    Jedoch seid ihr nie befreit davon das der Hund irgendwann agressiv oder ängstlich wird.

    Der Hund lebt ja schon mit einer Familie mit Kleinkind. Ich denke die können das schon einschätzen.

    Ob der Hund dann aggressiv/ängstlich wird hängt dann auch mit dem Managment zusammen. Passt da etwas nicht (Hund hat keine Rückzugsorte,...) dann kann das passieren. Das kann auch mit einem Welpen passieren. Aber wenn man sich erkundigt und darauf Acht gibt, dann sind die Chancen eher gering.

    Bei einem erwachsenen Hund mit 3 Jahren kann man den Charakter gut einschätzen. Sicher ist es auch mit Arbeit verbunden, aber ich denke machbarer als mit einem Welpen und später pubertierenden Junghund.

    Das mag bei deinem Hund so sein, das möchte ich auch nicht infrage stellen. Bei anderen Hunden ist es anders, v.A. bei solchen, die wenig gefallen möchten oder schlecht motivierbar sind.
    Für meinen Hund ist reines verbales Lob nicht belohnend, sondern eher befremdlich - ich denke sogar, dass sich das noch verstärken würde, wenn er kaum soziale Aufmerksamkeit/Zuwendung bekäme.
    Über Futter und Umweltbelohnungen ist er hingegen sehr gut motivierbar, allerdings denke ich dort, dass es bei einem Entzug dieser noch intensivere Reaktionen gäbe. Da ich diese nicht brauche, nutze ich dieses Mittel jedoch nicht.

    Ich denke auch, dass die Belohnung stark vom Hund ausgeht und das es große Unterschiede gibt. Ich kann nicht beurteilen welche Belohnung für Hund X am Besten passt, das kann ich nur für meinen Hund. Ich kann auch nicht sagen, dass ein Hund ärmer ist, wenn er primär durch Lob und Streicheleinheiten belohnt wird. Umgekehrt auch nicht, wenn er durch Futter und Spiel motiviert wird.

    @Einstein51, vielleicht habe ich mich ganz unglücklich ausgedrückt, aber ich habe nicht gemeint, daß alle Hunde, die gut auf Lob ansprechen, sozial isoliert werden. Allerdings hat der Thread deutlich gezeigt, daß viele Hunde eben Lob nicht in allen Situationen als tollen Motivator (ich sage absichltich nicht Verstärker/Belohnung) wahrnehmen.

    Ja eben, es kommt auf den Hund an und auch auf die Lebensumstände. Wenn ein Hund nicht durch Lob zu motivieren ist, dann ist es Unsinn dies einzusetzen, wenn man aber merkt, dass es sehr belohnend wirkt, kann man es einsetzen.

    nein auch da kein muster, oft sitzen oder liegen sie und sehen meinen überhaupt nicht.habe das gefühl je uninteressierter sie an meinem sind je mehr interessiert sich meiner für ihn :)

    denn die die jaulen, bellen, usw und zu uns ziehen interessieren ihn überhaupt nicht

    Vielleicht ist das das Muster? Bin gespannt was die anderen schreiben.

    Ich habe Waheela so verstanden, dass die Hunde lediglich nicht versessen aufs Lob sind, aber durchaus Interesse zeigen können. Ein Hund, der tagelang hungern muss, wird Leckerlis anders annehmen als einer, der täglich ausreichend zu essen bekommt und noch zusätzlich belohnt wird - es ist dann immer noch toll, aber nichts Besonderes mehr.Mich erinnert das an "Superbelohnungen", die so gut wirken (sollen), weil sie selten zugänglich gemacht werden und (deshalb) für den Hund eine besonders hohe Wertigkeit haben.

    Superbelohnung (bei uns Katzenfutter) ist etwas besonders, dafür muss mein Hund aber nicht hungrig sein. Die gibt es selten. So sehe ich mein ehrliche Freude, wenn wir etwas geschafft haben. Ich schenke meinen Hund sehr viel Aufmerksamkeit, dennoch habe ich das Gefühl, dass es positive Gefühle in ihn auslöst, wenn ich ihn überschwänglich lobe. Es ist etwas Besonderes.

    Wenn mein Hund einen Mangel in etwas hat, dann kann ich nicht ordentlich trainieren. Wenn er zu hungrig ist, ist er zu unkonzentriert beim Training mit den Leckerlis. Ich denke das gleiche gilt, wenn ich ihn keine Aufmerksamkeit schenken würde.

    Für mich klang es einfach so, dass man dem Hund sozial aushungern müsste, damit das wörtliche Lob als solches angenommen wird.

    Deine ganze Absicht im Thread wirkt unterschwellig und deshalb wollte ich lange nicht antworten.
    Es mutet so an, als würdest du behaupten, daß die allermeisten ohne "Material" nicht mehr auf sozialer Ebene mit dem Hund interagieren und kommunizieren können. Dabei spielt sich das meiste da ab, wo wir das nicht sehen, nämlich im Alltag, wenn der Hund Anerkennung und Respekt erhält, einfach nur, weil er da ist, ohne daß er was ganz Tolles gemacht haben muss.
    Solche Hunde sind dann weniger hungrig (absichtlich gewählt) auf Lob in der Regel, außer die "Lobjunkies", die @flying-paws schon so trefflich beschrieben hat.

    Ich finde so etwas kann man nicht generell sagen, damit unterstellst du allen, deren Hund sehr gut auf Lob anspricht, dass sie den Hund ansonsten keine positive Zusprache gewähren oder dass die Hunde Junkies seien. Komischerweise wird das bei der Belohnung mit Leckerlis nie behauptet. Warum ist das so? Ich gebe meinen Hund auch Leckerlis fürs da sein. Kann nicht behaupten er spräche jetzt weniger darauf an.