Man muss unterscheiden zwischen Labradoodle und Australian Labradoodle, der erstere ist eine Mischung zwischen Labrador und Pudel, der zweite der Versuch einer Rasse, bei dem seit 2008 keine anderen Hunde außer AL miteinander verpaart werden. Unter den letzteren gibt es schon seriöse Züchter (aber auch da versteht jeder etwas anderes).
Leider ist da noch die Frühkastration gängig, diese soll aber auch abgeschaffen werden.
Beiträge von Einstein51
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Ja, ich bin hier für die Vorurteile zuständig und weißt du was, ich werde hier immer wieder bestätigt!
Hätte ich mir vor dem Thread noch einen Pudel vorstellen können, jetzt nicht mehr.Warum kannst du dir das nicht vorstellen?
Übrigens wird die Modeschur bei Ausstellungen immer beliebter: http://www.planetpoodle.de/grooming/1x1.php -
Die typische Pudelfrisur, und das meinst du doch Sandy227, hatte ursprünglich schon ihren Sinn (bitte ausbessern, wenn ich vollkommen falsch liege).
Das Fell wurde ja an den Gelenken lang gelassen um sie zu wärmen und an manchen Stellen geschoren, damit sich das Fell bei der Wasserarbeit nicht vollsaugt und schwer wird.
Wenn ich auf die Züchterhomepages schaue, dann sehe ich da relativ selten die typische Pudelfrisur, vielleicht bei einzelnen Ausstellungsfotos, privat sind die immer relativ gleichmäßig geschoren.
Und wenn man alles lang hält, dann hat man auch einen vermehrten Pflegeaufwand, das Fell muss ja gebürstet werden. -
Nein, auf der Seite steht (sinngemäß ich bin gerade nicht am Rechner), dass die Pudel+Labradore der anderen keine Labradoodle sind (nicht Australian Doodle, sondern Labradoodle!) und dass diese Mischlinge das allergiefreie Fell nicht besitzen können....
Und das ist so schlicht nicht richtig. auch die F1 Generation kann die Eigenschaften haben, aber Garantien gibt es halt keine dafür.
Aber allen anderen abzusprechen, dass Werbeversprechen zutreffen können, ist für mich wieder das typische "alles Pfuscher außer wir".
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie dennoch den Australian Labradoodle meinen, auch wenn sie im nächsten Absatz nur Labradoodle schreiben. Blöd formuliert eben.
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Ich halte dann mal fest:
Es gibt keine Doodle-Züchter, nur Leute, die Hunde spezieller Rassen miteinander verpaaren, weil es eine Nachfrage bei diesem “Produkt“ gibt, dass sowohl Optik und Wesen dieser Rassen als Wunsch einer bestimmenten Konsumentengruppe in einem Hund vereint.
Was auch nicht verwerflich ist, da der Doodle unterm Strich “nur“ ein Mischling ist und nichts dagegen spricht, solange keine sinnlose Vermehrerei stattfindet, die den Hund als Lebewesen nicht weiter berücksichtigt.
Ja genau.Zur Rasse würde er nur dann werden können, wenn sich eine Gruppe Menschen mit fundiertem Fachwissen, Begeisterung und Leidenschaft finden, die es als Zuchtziel etablieren einen Hund zu schaffen, der über mehrere Generationen hinweg stabil in Wesen und Gesundheit ist.
So wäre es für mich jedenfalls in Ordnung.
Das wäre dann der Australian Labradoolde, der aber mehr ist als eine Mischung zwischen Pudel x Labrador. -
Und die Österreicher fahren mal wieder die "nur unsere Varainte ist die echte, alle anderen sind Scharlartane" Linie...
Also die Aufklärung, dass der Australian Labradoodle aus mehr als Labrador und Pudel besteht, bedeutet das für dich? Kannst du mir das bitte erklären? Wenn jemand schreibt, dass die Vermehrung von 2 Hunden die aussehen wie Schäferhunde kein reinrassiger Schäferhund ergibt, dann sagen sie indirekt, dass alle anderen Scharlartane sind? Oder jeder Züchter der einen Abschnitt über "Augen auf beim Hundekauf" hat?
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Ich glaube du hast mich falsch verstanden.
Mir geht es nicht darum mit der Leidenschaft für die Rasse Pudel eine Ablehnung Doodles gegenüber zu rechtfertigen
Auch unabhängig davon, kann man doch die aktuelle Zuchtsituation kritisch betrachten?Mich persönlich stört es auch sicherlich nicht, wenn sich wer gegen den Pudel entscheidet, wegen der Optik zB.
Ich kann es verstehen, wie ich weiter vorne schon schrieb.
Ich fand Pudel früher sehr unschön.Ich denke nicht, dass du die Ablehnung des Doodles mit der Leidenschaft zum Pudel rechtfertigst. Ich hab eher auf den Satz geantwortet:
Zugegeben womöglich nicht die, die halt nen Pudel haben, sondern die, die eine Leidenschaft für die Rasse haben.
Früher war ich auch sehr gegen die Doodelei, egal ob sie vernünftig oder unvernünftig statt gefunden hat. Heute sehe ich das eher anders.Und Pudel fand ich früher auch unschön, heute jedoch sehr hübsch. Daher rate ich ja auch jeden die Tiere live zu erleben, die Ausstrahlung des Pudels kommt auf Fotos einfach nicht so sehr zu Geltung.
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Aber mich ärgert es schon ein wenig (für Forenverhältnisse halt :P), dass den kompletten Thread über von Doodlehaltern (nicht allen) und auch dir als Mittelpudelhalter gejammert wird man würde in eine Schublade mit anderen Doodlehaltern gesteckt werden oder persönlich angegriffen, obwohl das nur von einer einzigen Person so betrieben wurde. Gleichzeitig wird aber dann ständig der Hieb Richtung "die Pudelleute" (ohne den Hinweis damit Züchter zu meinen) gegeben.
Und kritisch zu dem Zuchtgeschehen der Doodle- und Mittelpudelzucht haben sich hier ja nunmal auch nicht nur Züchter gemeldet sondern eben auch "ganz normale" Pudelhalter. Zugegeben womöglich nicht die, die halt nen Pudel haben, sondern die, die eine Leidenschaft für die Rasse haben.
Ich gehe jetzt nur mal auf die doodles ein. Ich kann eine Leidenschaft für den Pudel haben und dennoch die doodelei neutral betrachten. Der Doodle macht doch meinen Pudel nicht schlechter, er macht ja nicht mal die Pudel Zucht schlechter, da ein Doodle sowieso dabei keine Rolle spielt. Ich denke nichtmal, dass durch den Doodle sich weniger einen Pudel holen. Vielleicht schauen sich sogar doodle Interessenten einen Pudel an und verlieben sich dann doch ihn den. Daher rate ich auch jeden Doodle Interessenten sich die Hunde live anzuschauen. Vielleicht ist es doch ein Hund für sie.
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Und du glaubst ernsthaft das es heute anders ist?Von wegen! Frag mal nen Züchter, es ist unglaublich was die für Anrufe kriegen. Da klingelt dann auch gerne mal morgens um 6 oder abends um 22 uhr das Telefon, da ist die erste Frage wie teuer der Hund ist, da werden Tauschgeschäfte angeboten, etc etc.
Die Leute die mit Interesse anrufen sind da ne Wohltat, auch wenns am Ende nicht passt.
Ich bin mir sicher, dass trotzdem Idioten anrufen, dagegen kann man sich auch nicht wehren. Vielleicht hat man mit der eigene Homepage noch mehr Idioten, weil die Seite mit einer einfachen google Suche gefunden werden kann. Bei den ohne, muss man ja schon mehr recherieren.
Aber die Vernünftigen und ich hoffe das ist die Mehrzahl sind weniger und auch wenn es womöglich eine Wohltat ist, es kostet Zeit. Obwohl ich es nicht als solches empfinden würde, wenn der Züchter mir sagt, ich bekomme von ihm kein Tier oder wenn ich dem Züchter sagen muss, dass ich kein Tier von ihm will.Mal ehrlich, ihr wollt doch was von denen.
Die müssen ihre Hunde nicht verkaufen und schon garnicht Interesse wecken per Internet. Es wird immer genug Rasseliebhaber geben die wissen das Kennel XY tolle Welpen hat, ganz ohne Webseite und/oder Facebook.
Arrens Züchter hat, wenn man die Wünsche der meisten hier als Maßstab nimmt, ne miserable Webseite. Eigentlich haben viele Minizüchter relativ miserable Webseiten. Stört keinen, Neulinge (wie ich damals) informieren sich in Bullikreisen, in Rasseforen und wissen dann schon wo sie kaufen können, auch ohne tausend Infos.
Hamiltons Züchterin hat garkeine Homepage für die Whippets, dafür aber nen Blog. Auch hier das gleiche.Wer sich so auf die Infos und die Aufmachung einer Webseite versteift, dem entgehen halt einige tolle Hunde.
Solange man trotzdem für sich den passenden findet ists ja gut.
Ehrlich, wenn mir jemand, den ich vertraue einen Züchter empfiehlt, dann lehne ich den auch nicht ab, nur weil er keine Homepage hat. Der wäre sicher einer der ersten den ich kontaktieren würde.
Aber wenn ich das nicht habe, dann kontaktiere ich zuerst die Züchter mit Homepage. Und da nehme ich natürlich zuerst die, die Informationen haben, die mir gefallen. Das muss keine schön aussehende Homepage sein oder super schöne Bilder haben. Aber wenn die Informationen stimmen, dann werde ich den Züchter als erstes kontaktieren. Wenn sich dann heraustellt, dass es doch nicht so ideal ist, dann suche ich weiter. -
@Aoleon: Die Website kann nicht nur den Käufern sondern auch den Züchtern Arbeit ersparen. Früher riefen dann die Bewerber an, plauderten mit dem Züchter 5 Minuten um dann drauf zu kommen, dass es nicht passt. Das dann bei mehren Interessenten, da hat man schon eine Homepage aufgebaut. Man muss sie ja nicht alle Tage aktualisieren, beim Wurf, wenn sich bei den Hunden was ändert, etc. Tagebücher brauch ich auch nicht, viele machen das ja auch freiwillig.