Beiträge von Einstein51

    @Quebec: Ich war nur etwas verwirrt, weil gesagt wurde die Käufer wären einen großen Teil schuld, wenn immer die gleiche Verpaarung gemacht wird. Wenn mir einen Hund aus einer Verpaarung gefällt, weil er ein tolles Wesen hat und/oder gute Leistung zeigt, dann finde ich es logisch, einen Welpen aus einer ähnlichen Verpaarung oder vom selben Züchter zu nehmen.

    @Itundra: Was bedeutet Basiswissen?

    Das sieht aber bei meiner Hunderasse etwas anders aus.
    Züchter findet man nicht unbedingt an jeder Ecke, d. h. man müßte unter Umständen schon weite Wege in Kauf nehmen, um diese Hunde in natura kennenzulernen.

    Was liegt da nahe, zu Ausstellungen fahren. Dort lernt man die Hunde kennen, kommt in Kontakt mit Züchtern und man sieht die Siegerhunde und Platzierten. Und genau so einen Hund wünscht man sich dann und wartet auf den nächsten Wurf.

    Wird das nicht gerne empfohlen? Auf Austellungen zu gehen, Vertreter der Rasse kennen zu lernen, etc? Und das ist jetzt falsch?

    Hier in der Gegend in den Tierheimen sind leider im Moment nur Hunde, die zu erfahrenen haltern sollen, zu Familien ohne kleine Kinder, Hunde die nicht allein bleiben können oder einfach zu alt sind (8+). Der Hund sollte uns schon etwas erhalten bleiben.

    Genau, im Moment. Ich würde dennoch mal den Tierheimen einen persönlichen Besuch abstatten. Nicht alle Tierheime sind gut und können gut beraten, dann ist es immer besser, man lernt diese schon früher kennen.
    Ihr könnt mit den Hunden spazieren gehen und auch wenn es kein Tierheimhund wird, dann habt ihr wenigstens zusammen was erlebt und habt etwas in die Hundehalterwelt reingeschnuppert.
    Einen Hund aus Zucht werdet ihr wahrscheinlich auch nicht von heute auf morgen bekommen, da gibt es meist Wartelisten.

    Rassen, die bei vernünftiger Anleitung geeigent sein können, wären evtl. Labrador Retriever, der Pudel, Beagle - die aber alle ihre Besonderheiten und Ansprüche mitbringen.

    Labrador Retriever die ich kenne neigen sehr selbst hibbelig zu sein, wenn die Bezugsperson das auch ist. Daher nicht so eine gute Wahl.
    Pudel sind manchmal sensibel und mögen keine lauten Geräusche oder schnelle Bewegungen.
    Beagle sind toll, aber da ist die Sache mit dem Jagdtrieb.

    Ich würde mir wirklich überlegen ob nicht ein älterer Hund für euch die beste Wahl wäre. Dein Sohn hat doch mit erwachsenen Hunden zu tun und da klappt es ja gut.
    Natürlich muss man den Hund vorher gut kennenlernen, daher wäre es nicht schlecht, wenn ihr mal Gassi Geher im Tierheim werdet. Gute Tierheime geben euch dann nur kinderfreundliche Hunde mit. Dort könnt ihr zwanglos Hunde kennen lernen und vielleicht passt es ja.
    Ich würde wirklich nach einem Hund schauen der 3 Jahre oder älter ist. Der ist aus den schwierigen Lebenslagen draußen und sein Wesen ist schon gefestigter. Beibringen kann man den Hund dennoch alles und manchmal sogar leichter als einen jungen Hund der noch Flausen im Kopf hat.
    Mit einem älteren Hund kann man genauso zusammenwachsen wie mit einem jungen.
    Wenn euer Kind sehr aktiv und lebhaft ist, dass ein Hund dadurch angesteckt wird und selbst nicht zur Ruhe kommt. Dann müsste man ja trennen, was mit einem Aufwand verbunden ist.
    Ältere Hunde bei denen man weiß, dass sie sich alleine zurück ziehen sind sicher besser.
    Oft weiß man auch nicht wie sich der Hund entwickelt, dann können sich Verhaltensweisen zeigen, die weniger von Vorteil sind. Was ist wenn der Hund einen ausgeprägten Schutztrieb entwickelt? Euer Ziel wird es sicher auch sein, euren Sohn Sozialverhalten zu erlernen, was dann natürlich nicht so toll ist, wenn der Hund dann alle fremden Menschen verbellt.

    Heute kam die Frage auf, was stärker ist, wenn beide gegeneinander arbeiten: klassische oder operante Konditionierung.

    Ich habe dazu schonmal etwas gelesen, da waren Hunde die sich im Auto aufregen das Beispiel. Die Aufregung wurde klassisch konditioniert, operant sollte hingegen Ruhe gelernt werden. Allerdings gab es da keine Quellen.

    Hat zufällig jemand eine Quelle dazu, kennt eine Studie?

    Wie lernt man "Ruhe" eigentlich operant? Sollte es nicht eher so sein, dass klassisch und operant gelernt wird?