Ich wohne in Österreich und bin wirklich froh, dass ein Hahn danach kräht wie Hunde gehalten und trainiert werden.
Ich bekomme dass ja unfreiwillig mit von der USA und das in einer Hobbygruppe wo es eigentlich nicht über Hunde geht. Was da als normal gilt davor grusel ich mich. Sicher gibt es auch 1a HH aber 8 Stunden im kennel wo der Hund sich nicht mal drehen kann ist da völlig normal und darf auch nie kritisiert werden. Auch elektroschockbänder sind halt manchmal notwendig. Ohne denen kann man ja manche Hunde nicht trainieren. Und dadurch gibt es nicht weniger gefährliche Hunde aber eben mehr kill shelters.
Ich denke es läuft viel gut und die Situation hat sich mehr zum positiven geändert. Das einzige kritische ist halt dass Hundeerziehung immer extrem in die eine oder andere Richtung geht.
Es ist alles immer sehr Hundetypabhängig und irgendeinen Tot wird man sterben müssen. Sei es Lebenslange Verwahrung (auch das hat ja nichts mit mit artgerecht zu tun), Starkzwänge oder Euthanasie. Natürlich ist nichts davon schön, aber realistisch gibt es nun mal nicht nur schöne Wege.
Schreibt ja niemand dass jetzt jeder Familienhund einen Tacker tragen soll. Man muss sich aber nun mal überlegen was man mit Hunden macht die einfach gefährlich sind. Sei es charakterlich, durch falsche Aufzucht (wie in meinem Beispiel). Für Menschen oder auch andere Hunde. Hilft doch auch nichts da Täterschutz bis zum Abwinken zu betreiben und dann wird irgendwo ein Hund getötet oder ein Mensch verletzt weil Zwänge sind doch soooo böse und schlimm.
Unsere Hundehaltung wird einfach immer bekloppter und vermenschlicht zunehmend. Das spiegelt sich in Qualzuchten wider und vielen Bereichen.
Bei solch einer Meinungsbildung wäre aber auch immer mal schön zu wissen, wie viel Erfahrung man den selbst mit solchen „Problemhunden“ hat, dass das Urteilen da so leicht fällt, womit ich natürlich praktische meine, und meine „ich hab mal auf Facebook gesehen“.