Beiträge von Einstein51

    wenn er wirklich immer in der Box ist wenn er drinnen ist und die auch zu ist dann würde ich das lassen. Zur eingewöhnung mag das ja begrenzt sinnvoll sein aber kein dauerzustand. Außerdem wäre das sowieso verboten.
    Ansonsten wenn Jacke angezogen wird und er fiept dann Jacke wieder aus und keine Aktion. Am besten nicht nur üben wenn man raus muss sondern verteilt so über den tag

    Ich denke nicht das der Hund gleich versaut ist nur weil die ersten trainingsansätze nicht optimal waren. Lass keine Panik aufkommen. Die geschilderten Probleme finde ich jetzt auch nicht so extrem.
    Überleg dir mal in Ruhe was Nein heißt und was pfui und übe das mal in ruhiger umgebung. Ansonsten Managment in schwierigen Situationen. Im besten Fall soll der Hund gar keine Möglichkeit haben sich falsch zu verhalten, sprich Leine, essbare Sachen wegräumen etc. Und es ist besser du manipulierst die Umwelt als das du viel beim Hund selbst herumgreifst. Er will das Essen was am Tisch steht? Essen zudecken dass er nicht dazukommt und wenn er sich anwendet brav und Leckerli.

    Soziales Netzwerk ist immer wichtig, inwieweit ist da wichtig ob jemand depressiv ist oder Borderline störung hat oder burn out?
    Wenn jemand regelmäßig nach mir schauen muss dann ist die Diagnose auch nicht wichtig. Gibt ja nicht nur psychische Erkrankungen wo dies nötig ist.
    Ich bin immer dafür ehrlich zu sein aber psychische Erkrankungen bringen immer stigma mit sich.

    Ich schrieb nichts von Einschränkungen verschweigen sondern von der Diagnose. Und ob ich einmal ins Jahr für eine Behandlung einer herzkrankung ins Krankenhaus gehen muss oder wegen Depression ist ja erstmals egal.
    Aber bei Diagnose z.b Depression kommen dann immer Assoziationen wie z.b
    Was ist wenn du in der Früh nicht aufstehen kannst / den ganzen Tag im Bett bleibst ( nicht jeder depressive hat mit dem Problem zu kämpfen)
    Du lässt deine Gefühle an deinem Tier aus ( ist eher eine charaktersache als ein Teil einer depression).
    Was ist wenn das Tier nicht funktioniert? ( das muss man jeden fragen den jeder hat irgendeine Erwartung an das tier)
    Welpenblues/neuhalterblues ( haben hier im Forum reihenweise Leute ohne vorhandene diagnose)

    Außerdem bewegt sich jeder Mensch auf einem Skala was krank und gesund betrifft. Es gibt nicht den gesunde und den kranken.
    Die Dunkelziffer ist bei Depression außerdem sehr hoch. Manche Leute leiden an einer leichten Depression haben keine Diagnose und keine Ahnung davon dass sie es haben. Leiden aber auch unter Einschränkungen. Aber der der aktiv daran arbeitet und zur therapie geht ist dann der blöde muss das preisgeben und hat dadurch Nachteile auch wenn er eventuell besser mit seinem Leben und Einschränkungen umgehen kann.

    Wer schonmal ein Therapietier aus dem Müll gezogen hat (im Wahrsten Sinne des Wortes) wird nie wieder ein Tier in solche Hände vermittelt sehen wollen...
    Wer das öfter gemacht hat, noch weniger.

    Realität ist halt nicht Weichspüler politisch korrekt. Sondern hart und gnadenlos.
    Die, die es ausbaden, sind die Tiere, die ihre Aufgabe als Therapiemultitool nicht erfüllen können...

    Diskriminierung bleibt Diskriminierung auch wenn sie durch Erfahrungen geprägt sind.
    Alleine deine Wortwahl spricht Worte "solche" Hände du meinst psychisch kranke? Solange ein Mensch auf seiner Diagnose reduziert wird Brauch es Aufklärung. Sicher wir sind schon weiter als früher wo "solche" Menschen einfach weggespert würden aber noch weit entfernt von stigmatierungsfrei.
    Ich würde übrigens jeden mit einer Diagnose raten diese zu verschweigen. Leider aber wie man es im Thread sieht wohl leider noch notwendig.

    Jedes Tier hat eine Motivation hinter seinem tun. Nur weil sie es können macht ein Tier selten was.
    Du kannst aber wie schon geschrieben auch nur ein paar mal mit leckerchen belohnen z.b jedes 2te mal.
    Und wie gesagt der Hund bestimmt was für ihn lohnenswert ist. Aber wenn du es nicht über Belohnung machen willst gibt es auch andere Wege