Beiträge von Einstein51

    Ich würde sie garnicht füttern, die findet selbst genug. Teilweise ist das auch Verboten. Wenn‘s schlecht läuft, kommen nämlich immer mehr und irgendwann hat du dann ein echtes Problem.

    Wenn sie gesund aussieht und fliegt, erfreu dich einfach dran. Mehr musst du nicht tun.

    Das wollte ich gerade schreiben. Ich kenne jemanden der hat eine richtige Taubenplage. Ich würde eher schauen (wenn sie nicht krank oder geschwächt ist) dass du sie irgenwie vom Garten wegbekommst.
    Tauben die sich mal angesiedelt haben bekommst du nicht so schnell wieder los.

    Wenn man die Fälle von unserösen Organisationen/ Tierheimen mal weglässt, dann ja sie können stimmen. Aber den gesunden Hundeverstand sollte man deswegen nicht gleich ausschalten.

    1. Thema Alleinbleiben: Auch wenn der Hund auf seinem Pflegeplatz gut allein bleiben konnte, bedeutet es nicht, dass er es in einem neuen zu Hause auch kann. HH die umgezogen sind berichten teilweise dass ihre Hunde nicht mehr alleine bleiben konnte. Jetzt soll das aber ein Hund der nicht nur in ein neues Zuhause sondern auch zu neuen Bezugspersonen gezogen ist, das können? Dennoch oft heißt es dann die Orga/ Vorbesitzer hätte gelogen.

    2. Ist verträglich: Manche Pflegestellen haben schon lange Hunde und führen daher ihre Hunde schon mal anders als ein Hundeanfänger. Dann ist der Neuhundehalter unsicher bei Hundebegegnungen und das spürt der Hund schon mal. Dann kann auch mal der verträgliche Hund an der Leine bellen.

    3. Er kuschelt gerne: Nur weil er mit den Leuten auf der Pflegestelle gekuschelt hat, bedeutet es nicht, dass er an Tag 1 mit den neuen Besitzern auch kuscheln will. Manche müssen dafür erst vertrauen aufbauen.

    Und es gibt noch andere Beispiele.

    Es gibt sehr viele Beispiele wo Leute denken, sie Orga oder das Tierheim hätte sie angelogen obwohl das nicht der Fall war. (Natürlich gibt es auch legitime Fälle)

    Ich finde es immer traurig, bei Hunden die von Anfang an bei den Besitzern waren, werden manche unbeliebten Angewohnheiten (nicht mehr alleine sein können, bellen an der Leine) mit bestimmten Entwicklungsschritten erklärt. Bei einem Second Hand Hund wird aber sehr oft die vermittelnde Orga beschuldigt.

    Man bekommt keinen perfekten Hund. Auch wenn er bei der Orga top ausgebildet wurde, bedeutet es nicht, dass er bei neuen Besitzern den gleichen Gehorsam zeigt.
    Was man gut abschätzen kann, ist der Charakter und Tendenzen.

    Traurige Geschichte: Frau beschwert sich, dass Tierheime ja sowieso immer lügen. Sie habe einen Hund adoptiert, aber den musste sie dann zurück geben, weil er hat jemanden gebissen.
    Ich : " Waren sie vorher mit ihm öfters Gassi?"
    Sie : "Ja natürlich"
    Ich: "Und wie hat er da reagiert?"
    Sie: "Naja, da hat er die Leute angebellt und angeknurrt"
    :doh:

    @Einstein51 Du meinst Angst in Zusammenhang mit dem Bellen? Naja ich hab Angst, dass wenn hier jetzt schon geschrieben wird "das ist nicht normal wenn ein Welpe andere anwufft" - grade der erste Grundstein für einen Kläffer gelegt wird. Und ich hab eigentlich keine Lust auf einen Hund, der ausrastet sobald er andere Hunde sieht...
    Und den Kontakt zu unseren Katzen unterbinden wir soweit es geht, ja. Versuchen dazwischen zu gehen oder ihn abzulenken.

    Natürlich kannst du jetzt schon sein Verhalten Formen was du gerne hättest. Überlege dir was der Kleine machen soll wenn ihr fremde Hunde begegnet. Wahrscheinlich zu dir orientieren. Dann belohne jede Orientierung zu dir. Du kannst damit schon anfangen.

    Ich hab das Gefühl du willst alles perfekt und richtig machen. Das wirst du nicht und das ist auch nicht nötig oder machbar. Auch Fehler geben ein nötiges Feedback. Angst kann zu Passivität führen.

    Und wenn du bei normalen Dingen schon Panik schiebst was ist wenn es wirklich zu Problemen kommt?

    Und jetzt hast du einen Welpen der andere anbellt. Daran lässt sich doch arbeiten! Und es gibt nicht nur einen Weg sondern mehrere. Welcher für euch richtig ist werdet ihr herausfinden!

    Ich habe seinerzeit eine schriftliche "Genehmigung zur Hundehaltung" bekommen. Unter dem Vorbehalt, dass wenn es Beschwerden gibt, der Hund wieder ausziehen muss.
    Ganz ohne hätte ich mir keinen Hund in die Wohnung geholt. Ich geh immer lieber zumindest soweit auf Nummer sicher, dass hinterher niemand sagen kann: Wir wussten von dem Hund nichts.

    mal blöd gefragt aber was nützt eine Genehmigung? Wenn es zu Beschwerden kommt dann ist man als HH ja sowieso in Schwierigkeiten ob Erlaubnis oder nicht.