Beiträge von hasilein75

    So bescheiden ich das nun auch finde, aber sowas kommt davon wenn man sich erst am letzten Tag kümmert!

    Scheinbar war ja bekannt, dass der Hund ein Problem hat, daher ja die Hotelbuchung!

    Die Verantwortliche für meinen Hund bin ich als Halterin

    hier sind viele Menschen und nicht wenige schreien ihre Hunde an wen die an der Leine bellen oder vom jagen wieder kommen, am Strand zu anderen laufen, auf den Rückruf nicht hören usw. Warum muss ich das rechtfertigen?

    Ach was - die Leute, die bewusst auch Strafen nutzen, bzw aversiv abbrechen sind fast ausnahmslos tumbe Grobmotoriker, die sich schlecht im Griff haben - natürlich ganz im Gegensatz zu denen, die bewusstes Strafen ablehnen - da gibt es nur feingeistige Didakten, stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft befindlich, denen Leckerliwerfen zu unterstellen ganz furchtbar boshaft wäre!

    Merkst du noch was? Entweder gehen wir hier davon aus, dass der gemeine DF Nutzer sich ein wenig damit auseinandergesetzt hat, wie und warum er erzieht, wie er erzieht - das gilt dann aber für beide "Lager" - sonst können wir uns den Austausch hier direkt sparen!

    Mein Naruto wurde Katzen töten wenn ich ihn lassen würde, kennt aber auch nur ein nett aufgebautes Abbruchsignal. Da ist dann halt die Leine die "Strafe" bzw Absicherung bzw wohl dann auch Management.)
    Vllt wäre die mit einem aversiv aufgebautem Abbruchsignal nicht nötig. Aber Naruto ist seeehr sensibel und fällt extrem schnell ins Meideverhalten. Deswegen will ich das auch gar nicht ausprobieren.

    Ich möchte aber, dass die Katze die wir treffen auch dann überlebt wenn ich gerade keine Leine dran habe oder ich sie später gesehen habe, als mein Hund!

    Ein Hund lernt immer im Kontext und verbindet die Emotionen, die durch Positive Strafe entstehen, auch mit dem Ausübenden. Er assoziiert also die Strafe mit dem Halter. Ich möchte kein Meideverhalten mir gegenüber. Aber auch Klammerverhalten ist möglich. Finde beides schlecht.

    Dann sind Timing und Aufbau etc einfach völlig unpassend - wenn ich irfgendein Verhalten sauber aufgebaut habe und der Hund das verinnerlicht hat und sich dann eines schönen Tages überlegt, er könnte ja auch was tolleres machen und ich dann strafe, dann verbindet der Hund die Strafe mit seinem Verhalten und nicht mir mir!

    Timing und Intensität müssen beim Strafen perfekt sein, sonst gibt es oft Fehlverknüpfungen. Ich maße mir persönlich nicht an, immer perfekt im Timing zu sein.

    Fehlveknüpfungen kann ich belohnungsbasiert genau so schnell auftrainieren

    Und wenn man meinen ersten Post liest, sieht man, dass ich einen Gebrauchshund hatte

    Welcher soll das sein? Der Pudel oder der Mix?

    Daher entsteht auch so oft Verwirrung, wenn die Rede vom aversiv abgesichertem Abbruch ist. Das meint nämlich genau das fein und emotionslos aufgebaute neutrale Abbruchssignal, das beim Nichtbefolgen eine Strafe nach sich zieht. Das ist was ganz Anderes, als wenn man beim Wort „Abbruch“ schon eine härtere Maßnahme mit Strafkomponente als Bild im Kopf hat und folglich unter „aversiver Absicherung“ eine höhere Eskalationsstufe versteht.

    Danke!

    massiver Strafe beim auslösen. Und was hat mein Hund davon gelernt?
    Wenn andere Hunde kommen gibts Ärger, die Alte regt sich total auf..

    Das ist ja auch in keiner Welt richtig oder sinnvoll - zu strafen, wenn der Hund es nur falsch machen kann, ist massiv unfair und sorgt für Vertrauensverluste!

    Abgesehen davon bringt alles Training nüscht, wenn der Halter sich total aufregt und emoltional oder sogar cholerisch agiert! An Tagen, wo meine Löffelchen weg sind, trainiere ich ganz sicher nix - sondern manage im Zweifel!

    also den Hund in Situationen bringt, nur damit dann halt strafen kann.

    Hä?

    Warum kannst du gezieltes Training nicht so gestalten?

    Meine Erziehung findet idR im Alltag statt und im gemeinsamen Miteinander