Wollt ihr nicht meine Stimme der Vernunft übernehmen?
Ich will einen zweiten Hund. Seit ich Oona habe, habe ich das Gefühl, dass sie ein Leben mit zweitem Hund großartig finden würde. Sie liebt Maulrangeln, sie könnte sich orientieren, sie würde für die Hausregeln in einem 3927349 seitigen Manifest festhalten und diese auch durchsetzen.
Sie spielt mittlerweile ganz okay mit mir, sie kann einigermaßen ihre Kuschelbedürfnisse befriedigen, aber sie wird mir nie so viel Vertrauen schenken wie einem anderen Hund. Sie ist da immer irgendwie gehemmt.
Dieses Jahr wird sie 10 und lässt es schon ein bisschen ruhiger angehen, sieht nicht mehr alles was man vielleicht jagen könnte (wenn man es nur angemessen animiert), wir wohnen mittlerweile eher ländlich und für einen Windhund gäbe es genug freie Fläche um tagsüber richtig Vollstoff zu geben. Ich gehe 2-4x pro Woche reiten, da könnte ein Hund der nicht Oona ist (sie fängt an hysterisch zu wachen und hat außerdem Angst vor Ziegen) problemlos mitkommen weil das gesamte Areal Ziegensicher eingezäunt ist. Dort wäre halt auch eine super Freilaufmöglichkeit. Arbeitstechnisch ist es auch okay: fix sind 40% Home-Office für die nächsten Jahre und ich darf inoffiziell einen Hund zur Arbeit mitnehmen (was mich bei Oona aber ein bisschen stresst weil sie ein kleines Menschenproblem hat und ich immer auf der Hut sein muss).
Nun die Abers: ich arbeite Vollzeit, kümmere mich alleine um den Hund und habe zwar ein kleines Hunde-Netzwerk, was langsam auch wächst, bin aber dennoch sehr viel auf mich gestellt. Der zweite Hund MUSS einfach alleine bleiben können, bürotauglich werden und kompatibel mit dem Rest des Alltags sein. Und ich weiß einfach nicht ob ich das schaffe, gerade anfangs ist es doch einfach sehr viel mehr Arbeit 
Was würdet ihr sagen?