Beiträge von Avocado

    meiner Erfahrung nach kann man das nicht wirklich vergleichen.

    Mein Sohn ist im KiGa super integriert, hat da seine besten Freunde, spielt schön. Unterwegs (wir waren zB gestern bei Ikea und da gibts ja im Restaurant den Spielbereich) spielt oder redet er nicht mit fremden Kindern. Die Kleine schon, er niemals. Auch auf Campingplätzen braucht er 1-2Tage um mit einem Kind zu spielen. Auch wenn das Kind aktiv auf ihn zugeht.

    Im KiGa ist das ganz anders.

    Genauso das ohne Mama bleiben daheim und ohne Mama wenns eine Bezugserzieherin gibt UND alle anderen Kids auch ohne Eltern sind. Da gibt es Mal Tränen beim Abschied anfangs, was auch ok ist. Aber zu 99% beruhigen sich die Kids schnell.

    K1 ging mit 2Jahren und 3 Monaten in den KiGa und kam als letzter in seiner Gruppe dazu. Er geht bis heute (meistens) total gerne hin, liebt seine Erzieherinnen und seine Freunde dort. Jetzt (die Kids sind 3-5 in seiner Gruppe) kamen eine handvoll Kinder dazu und die sind auch nach 3 Monaten noch bissle Aussenseiter. Also die Erzieherinnen integrieren sie und so aber für die Kids sind es "die Neuen". Finde ich bissle traurig. Ich denke es wird sich einpendeln.

    K2 kam mit 18 Monaten in den KiGa und die Gruppe wurde damals gerade neu gebildet. Sie geht auch sehr gerne, ist dort super integriert.

    Bei beiden Kindern war ich ehrlich froh als sie gingen. Ich konnte und kann ihnen daheim nicht das bieten was ihnen die Gruppe bieten kann. Ich bin aber auch nicht der Typ der sich zig pädagogisch wertvolle Aktivitäten pro Tag für die Kinder einfallen lässt und durchzieht. Ich bewundere jeden der das schafft. Meine beiden laufen im Alltag ohne KiGa eher mit am Hof - die haben die Woche zB beim Holz machen geholfen und gemeinsam mit einer Handsäge selber Holz schneiden dürfen, spielen miteinander, musizieren, gucken auch Mal was.

    1 Monat nachdem K2 in den KiGa ging hab ich wieder angefangen VZ zu arbeiten und das hat mir auch gut getan, ich war ja insgesamt 4 Jahre daheim und wollte endlich wieder was arbeiten denn dieses Zuhause sein konnte ich nicht mehr ab.

    Staffbulls wären halt FBs ohne die gesundheitlichen Einschränkungen. Die sind je nach Linie schon sehr aktive und vor Allem kernige Hunde.

    Heisst dass die was tun wollen wo wir dabei wären dass die wenigsten Frenchie Besitzer die Hunde haben weil sie aktiv sein wollen.

    man neigt ja auch dazu sich die eigene Wahl schönzureden, selektiv zu lesen, sich die richtige Bubble zu suchen die einem auch die heile Welt vorspielt die man sich mit der Rasse ausmalt. Been there, done that. Zwar keine Qualzucht aber rational gesehen hatte ich mir recht planlos einen Hund zugelegt. Würde ich auch nicht ändern wollen, ich hab durch ihn so wahnsinnig viel über Hunde gelernt.

    Trotzdem kann ich mir sehr gut vorstellen dass wenn man, als Ottonormal HH to be (kein DF Mitglied) mal auf Facebook in die Gruppen für FB/Mops geht, sich mit Haltern unterhält deren Hunde "gesund" sind, mit Züchtern redet derwn Hunde "gesund" sind, auf Instagram nur sowas sieht, dann daran glaubt dass nur die paar Hunde von denen man im Netz liest krank sind. Man hat ja extra einen Züchter gesucht der gesunde Hunde züchtet.

    Leider sehe ich hier auch häufiger Mütter, die mehr auf ihr Handy gucken

    Ich finde das Urteilen über kurze Mitschnitte die man aus dem Leben von Familien mitbekommt ziemlich doof. Ich bin auch am Handy. Weil - Rechnungen werden übers Netbanking gezahlt, KiGa gebucht/Dinge zu KiGa und Freizeitaktivität abgewickelt (unser KiGa schickt statt klassischer Aushänge lieber 5 Mails pro Woche), Termine der Kids gemacht, Klamotten die zu klein geworden sind bestellt, Einkaufslisten geschrieben, Hundefutter bestellt, TA und Osteo Termine ausgemacht, usw. Oder kommuniziere kurz mit meiner handvoll Freundinnen die ich wegen Alltag kaum noch sehe oder mit meiner 800km entfernten Family. Und ja wenn meine Kids irgendwo spielen dann bin ich die "böse" Mutter die am Handy ist. Klar natürlich nicht an der Hauptstrasse. Aber wenn die am Spielplatz spielen dann sehr wohl.

    Ich halte da nicht Händchen und schreite bei jedem Zanken sofort ein sondern nutze die Zeit um alles zu erledigen wozu ich sonst nicht komme weil ich arbeiten bin, den Haushalt mache oder mich um Kids und Tiere kümmere.

    Trotzdem habe ich immer meine Kids im Auge, das eignet man sich genauso an wie das Umgebungsscannen beim Gassi.

    Sorry "die Mütter daddeln eh nur am Handy" ist bissi mein Triggerthema.

    Da das Thema wirklich spannend ist...
    Wie reagiert man da als Eltern?

    Kam auf die Situation an - wer wurde geärgert, wieso wurde geärgert, wie wurde geärgert, usw

    Manchmal habe ich eingegriffen, manchmal haben die Kids das alleine geklärt

    Machen wir auch so.

    Kinder müssen ja letzten Endes auch lernen Konflikte zu lösen ohne dass jemand moderiert und wenn es gesittet abläuft, sich niemand die Köpfe einschlägt, muss man ja nicht gleich eingreifen.

    Kinder können ja erst durchschnittlich mit 4, 5 Jahren bewusst lügen, also antizipieren, was das gegenüber denkt und das bewusst ausnutzen.

    Meine Kleine kann innerhalb von Sekunden vom fröhlichen Kind zum äusserst unglücklich drein guckenden Kind mutieren wenn die Oma auftaucht und die Chance aufkommt dass die etwas erlaubt was sie will aber gerade nicht bekommt. Kullernde Tränen gibt es inklusive. Taucht die Oma nicht auf findet sie es zwar doof aber macht kein solches Drama. Wenn man sie enttarnt also sagt "duuuuu versuchst du grad jemanden zu veräppeln?" dann lacht sie wieder und die Traurigkeit ist weg.

    Sie ist knapp 3. Deshalb denke ich schon dass in dem Alter bereits solch komplexe Gedanken möglich sind. Wenn ich A mache dann B, aber nur bei Person X.

    Eine Grenze wird immer mit eins drauf setzen quittiert.

    Ich hab nen Terrier, ich bin da erprobt. Ich kann auch einen draufsetzen und letzten Endes, so blöd es auch ist, gewinne ich.

    bei meinen Kindern handele ich auch so. HEY! und Arm festhalten. Und nachhaltig, gerade bei älteren Kindern, entzug von Freiheiten. Du meinst deppert rumtun zu müssen? Ok dann ist X heute gestrichen. Ja, ist wohl nach heutiger Sicht nicht mehr ok weil die direkte Konsequenz von Pony ärgern nicht TV/Spielverbot ist. Die direkte Konsequenz wäre ein potentiell gefährlicher Tritt also ist es mir wichtig zu verstehen dass mit Mutti nicht gespasst wird.

    Bei einem Hund würde man zum Trainer raten und eben auch sagen dass diese Konflikte alle auf Beziehungsebene auftauchen und wenn da mal die Fronten geklärt sind auch nicht mehr in dem Ausmass auftauchen werden.

    Ich denke es ist in dieser Situation in der ihr seid schwierig den Fuss in die Tür zu bekommen und würde mir extern Hilfe suchen.