Beiträge von Avocado

    Hier lebt ja ein Mini mit größeren Hunden. Sie war aber zuerst da. Wenn große Hunde miteinander toben weiß sie dass sie sich da raus halten muss um nicht unter die Räder zu geraten. Plus lassen wir keine Rennspiele zu mit ihr. Sie selber spielt sowieso nicht, aber mein Rüde hatte in seiner Sturm und Drangphase die Idee man könnte den rennenden Chi jagen. Deshalb hab ich da immer ein Auge drauf im Freilauf mit großen Hunden und schreite ein. Meist macht auch sie größeren Hunden beim Annäherungsversuch schnell klar dass sie keinen Bock hat.


    Ob ich einen Chi Welpen zu größeren Hunden dazu tun würde? Eher nicht. Aber gehen würde es, man muss halt grad anfangs viel managen.

    Eine Bekannte hat gerade zu Pit Hündin, Staff Hündin, Mini Bully Hündin eine mini Chihuahua Hündin dazu genommen (also so ein richtiges Teacup mit rausstehenden Augen und Apfelkopf). Kann man tun, ich würde es nicht. Sie hat eine Hundepension und der 1kg Chi läuft jetzt (wie der Vorgänger auch der mit 2 Jahren plötzlich verstarb) zwischen den großen Hunden rum.

    Glaubt ihr, wir werden hier, in unseren Breitengraden, ein Straßenhundeproblem kriegen? Ich mein, wenn ganz plötzlich viele Hunde weg müssen, die TH Aufnahmestopps haben und der Markt übersättigt ist? Viel, außer auszusetzen oder anderweitig zu entsorgen, bleibt da doch nicht, oder?

    Nö, dafür sind unsere Winter zu kalt, unsere Umwelt zu steril und die Leute zu engstirnig.

    Spätestens im Winter würde sich das Problem also lösen. Auf sehr grausame Art und Weise.

    Strassenhunde gibt es ja nicht nur im warmen Süden. In Osteuropa sind die Winter auch recht hart und es gibt dennoch viele.

    Trotzdem glaube ich nicht dass es das in D geben wird.

    Wir müssen uns umstellen, sie durfte sonst überall einen Kauartikel haben, das geht nun nicht mehr.

    Der Hund hat doch absolut nix falsch gemacht. Sie hat doch lt deinem Sohn ja geknurrt. Wenn er trotz dieser Warnung weiter macht dann hat der Hund abgeschnappt. Wäre da die Intention des Hundes gewesen zu verletzen sähe das danach anders aus.

    Lasst ihr einfach ihre Ruhe beim Fressen. Dass ein Hund in Ruhe fressen darf und auf seinem Liegeplatz in Ruhe gelassen wird sind Sachen die selbstverständlich sein sollten.

    Das kann passieren. Hunde in Chihuahuagröße würde ich in entsprechenden Regionen oder Gebieten mit entsprechender Häufung schon an der Leine lassen. Ich habe das jedenfalls schonmal gesehen- zum Glück war der Hund an der Schleppleine (Raubvogel). Ich meine auch, Avocado hätte mal etwas ähnliches erzählt.

    Oh ich seh das jetzt erst.

    Genau, das ist uns ein Mal passiert auf einem Berggipfel dass plötzlich ein Raubvogel über Ziva kreiste. Hab dann den Hecci abgeleint und dem Vogel entgegen geschickt und er ist abgehauen.

    Hier über unserem Zuhause haben Raubvögel ihr Nest. Die klauen Hühner aus dem Dorf und verlieren immer wieder ein Stück bei uns aufm Hof. Ziva (4,5kg) rennt trotzdem frei rum und es gab noch nie eine gefährliche Situation in den 3 Jahren die wir nun hier leben. Würde ihr ein Vogel zu nahe kommen würde sie einen mega Terz veranstalten und den wohl verprügeln :pfeif:

    Alle 3 sind hier kastriert aber so verfressen im Sinne von klaut Getreide und frisst das oder frisst generell ohne Ende ist auch nur einer, der der schon immer eher verfressen war. Also er hätte niemals, zu keinem Punkt in seinem Leben einfach aufgehört zu fressen solange Nachschub da ist. Nur lebte ich vorher in einer kleinen Wohnung mit den Hunden und nicht auf einem Hof wo es quasi all you can eat Buffet gibt für den Hund.

    Aktiv ist er wie vor der Kastra auch, anderen Rüden aufs Maul hauen will er weiterhin und auch jagen würde er gerne wollen wenn er denn dürfte.

    Ich bleibe dabei dass es vermutlich wie bei uns Menschen eine individuelle Sache ist.

    Stress kann ich bei meinem Hund 100% ausschließen. Ich kenne ihn durch unsere Vorgeschichte sehr gut und Stress verursacht bei ihm Unverträglichkeiten in Punkto Ernährung, Zerstörungswut und Hautprobleme. Hat er alles seit Jahren nicht mehr. Er frisst ja nicht wahllos alles sondern eh nur das was er als lecker empfindet. Ans Gemüse geht er nie xD . Pferdekacke bevorzugt er gegenüber Schafkacke, Hufabschnitt ist leckerer als Kacke, usw |)

    Ich tue mir da auch immer schwer. Sind es Freunde, klar, da schreibt man sich ja öfter mal unabhängig etwas von der Seele. Aber ich hatte auch schon sowas zwischendrin, also weder richtig Dicke, noch unbekannt und wenn die Person sagte es gehe ihr nicht gut (bzw sie postete es halt immer auf FB für alle sichtbar) und ich dann per SMS fragte was denn passiert sei und ob sie auf ein Eis/ne Pizza gehen mag und reden mag kam "nee danke will nicht drüber reden". Bei der Person habe ich dann auch im realen Leben irgendwann aufgehört zu fragen wie es ihr geht.

    Ich wollte damals den hungrigsten Welpen im Wurf haben weil ich mir einbildete der sei leichter zu erziehen.

    Er war immer schon sehr hungrig, in der Jungend bekam er das doppelte der empfohlenen Menge und war gertenschlank. Ich musste mir nie Gedanken um Leckerlies und Kaukram abwiegen machen, oder wenn der Hund von nem Arbeitskollegen ein ganzes Schnitzel und ne halbe Portion Pommes und vom nächsten die halbe Semmel bekam. Tja, dann kam die Kastra, Hund war noch immer ständig hungrig, setzte aber an, wir fuhren das Futter runter, Hund klaute und setzte weiter an, wir fuhren weiter runter, usw. Ich hab ewig versucht ihm das Futter zu strecken, das lässt er dann einfach stehen und ich weiß ich muss ihn draußen im Auge behalten. Immerhin sucht er beim Gassi nicht nach Fressbarem sondern nur hier am Hof. Hier haben wir auch schon Geschütze aufgefahren, alles an Getreide steht in verschlossenen Tonnen. Nur Misthaufen und Kompost kann man schlecht wegsperren. Dazu ein Kleinkind was gerne alles an geschlossenen Tonnen öffnet und gerne die Tiere füttert, dann die Tonnen offen stehen lässt oder den halben Inhalt seines Kübels am Weg zu den Tieren verliert, Türen auf macht und offen stehen lässt, usw.

    Unterfordert ist der Hund fix nicht. Auch nicht überfordert. Bis auf das ständige Fressen wollen ist er absolut normal - drinnen ruhig, draussen Gas.


    Ich vermute das ist nicht viel anders als bei uns Menschen - der eine ist mit mehr Appetit gesegnet, der andere nicht. Da Hunde schlecht zum Supermarkt laufen und sich Chips, Schoki und Co kaufen können suchen sie es halt anderswo.

    Hier ists bei Hecci ganz schlimm. Vor Allem seit der Kastra.

    Es gibt nix was dieser Hund nicht frisst. Und leider liegt 80% davon hier am Hof rum. Also laufen wir ständig rum und ermahnen den Hund. Kaninchenkacke, Schafkacke, Pferdekacke, Komposthaufen, Getreide, trockenes Brot. Beim Gassi frisst er nur Menschenkacke oder im Wald entsorgte Schlachtreste.

    Das allerschlimmste war als er als Mini so ca ein halbes Jahr war den Beutel mit den Windeln den mein Mann noch zum Mülleimer bringen wollte geleert hat und in der ganzen Wohnung zerstreut und teilweise gefressen hat. Hefeteig für Pizzen zum Geburtstag meines Mannes von der Arbeitsplatte geklaut und am Stück verschlungen. Sah aus wie hoch trächtig und hat einen ganzen Tag gepupst.

    Er hat vor paar Monaten ne halbe Schubkarre Schlachtreste runtergeschlungen und nicht verstanden wieso es Abends kein Fressen gab. Er sah aus als würde er gleich platzen und bewegte sich stöhnend von einem Ort zum nächsten.

    Kiloweise Trockenfutter geklaut. Kiloweise Hühner oder Hasenfutter.

    Aber wehe man versucht sein Fressen mit Möhren oder so zu strecken :fear: