Bei mir damals war es dieser Eifer ja alles so perfekt wie möglich zu machen. Und ein Kind braucht ja keinen Schnuller sondern nur die Mutter und man kann ihm ja immer die Brust geben. Wer Schnuller nutzt ist zu faul für sein Kind zu sorgen (sehr überspitzt formuliert).
Ab Geburt bis Entlassung aus dem KKH war mein Kind an der Brust. kurze Pause zum Duschen in dem die Schwester ihn schaukelte. Sonst ständig. Ich habe mit Kind an der Brust gegessen. Er schlief nur so. Ich war noch immer auf dem anti Schnuller Trip. Bis die Hebamme mit mir geredet hatte und mir gesagt hat dass ich das zwar schon durchziehen kann, mich aber darauf einstellen muss dass er die nächsten Monate nur an der Brust hängt. Gerade mit Anfangs ja noch Schmerzen, usw war das nix worauf ich Lust hatte.
Bei der Maus hab ich das schon im KKH nachdem sie das mit dem Stillen raus hatte gemacht und ich hatte weder wunde Brustwarzen noch irgendwelche Probleme.
Aber beide Kids haben ab Anfang gut getrunken und zugelegt so dass wir diesbezüglich nix beachten mussten. Saugverwirrung gab es beide Male nicht und gestillt haben sie trotzdem zum satt werden. Schnuller wurde bei Hunger raus gespuckt und gebrüllt bis die Brust kam 
Ich war als mein Mini paar Wochen alt war auch ganz sicher dass ich zu den Langzeitstillenden gehören werde und er niemals eine Flasche bekommen wird sondern sich natürlich abstillen soll. Und ein knappes Jahr später haben wir schnell und schmerzlos abgestillt und er bekam die Flasche.
Ich habe auch nicht mehr den Anspruch alles perfekt und ohne Hilfsmittel zu machen. Warum auch? Da haben wir alle nix davon.