Ich sehe es ganz ehrlich auch nicht ein die Bedürfnisse der anderen Familienmitglieder, dazu natürlich auch meine Bedürfnisse, komplett abzustellen.
Das ist vermutlich eine Grundsatzgeschichte.
Ich erfülle die Bedürfnisse meiner Kinder, aber wenn eins Mal kurz warten muss dann ist es halt so. Ganz ehrlich, ich lasse nicht alles stehen und liegen weil das Baby kurz weint.
Ich habe es immer so gehalten dass ich bevor ich was tun wollte - Duschen, Essen, Kaffee trinken, Autofahren, Gassi - das Baby gestillt und gewickelt habe. Und dann das gemacht was ich vor hatte. Hat das Baby dann angefangen zu weinen gab es den Schnuller und ich hab das fertig gemacht was ich angefangen hatte. Die Maus war da etwas pflegeleichter (wohl auch weil sie als zweites Kind von Anfang an Aufmerksamkeit teilen musste), aber ihr Bruder fand es blöd länger als 2Min irgendwo zu liegen ohne Ansprache oder so. Ging halt eben nicht immer und davon trägt auch kein Kind ein Trauma davon. Wohl eher wenn seine Mutter sich komplett aufgibt und dann krank wird.
Mini mit 2,5 muss halt auch manchmal warten. Das kommuniziere ich so, erkläre ihm warum. Er darf es auch doof finden, ich bin 30,5 und finde warten manchmal richtig doof nur kommt es blöd wenn ich dann trampele und Rum schreie, aber ich verstehe ihn. Nur ist das dann halt so. Seine Bedürfnisse werden nicht ignoriert oder so, er muss halt manchmal warten. Sei es weil ich die Hunde erst raus lassen muss, die Schwester stillen muss oder ja, mir einen Kaffee kochen will. Danach hat er ja trotzdem meine volle Aufmerksamkeit