Ich hatte vor paar Jahren ja selber so ein Exemplar. Und war Single also keiner der mir helfen konnte.
Tierarztbesuche waren der Horror und sahen so aus. Hund mit Halti, drüber Maulkorb, ein enges Halsband und je nachdem ein Geschirr. Der war verschnürt wie ein Packerl. Und ja, es gibt Tierärzte die so einen Hund für ne Lappalie nicht behandeln wollen und einen weg schicken. Bei uns wurde Mal das Impfen abgebrochen weil die Ärztin Angst hatte. Der Hund spürte das und führte sich noch mehr auf. Vermutlich kommt es jetzt drauf an wie man als Halter damit umgeht. Ich wusste um sein Problem, hab es am Telefon erwähnt und wenn es nicht ging dann haben wir abgebrochen, ich hab die Untersuchung bezahlt, manchmal auch nix, und den nächsten TA raus gesucht.
Ich hatte schon Tierärzte die mir schon am Telefon gesagt haben dass sie Angst haben von diesen Rassen und ihm nicht gewachsen sind wenn er nicht mitmacht. Das war mir tausend Mal lieber als die Ärztin die meinen Hund angeschrien und gewaltsam behandelt hat. Denn ab da ging es richtig bergab mit seinem Verhalten beim TA.
Krallen schneiden ging auch nicht, das hab ich mitmachen lassen als er fürs Chip setzen sediert war.
Aber wir haben trainiert. Erstmal dass ich alles machen darf. Dass er das erträgt. Dass er Fixierung erträgt. Dass er fixiert wird und ihn jemand anderer betatscht. Dass jedes Körperteil mit Ansage angeschaut wird. Usw usw. Mittlerweile haben wir einen Tierarzt der den Hund gut kennt und mit ihm kann. Und er lässt sich ohne zu murren untersuchen. Trotzdem bekommt er schon im Auto den Mauli aufgesetzt.
Ich bin gespannt ob die was erreichen mit ihrem Anwalt oder ob das nicht eher auf die Besitzer und das TH zurück kommt. Ist das nicht Verleumdung wenn der TA genannt wird? (Ich weiß nicht ob er genannt wird, hab die Kommentare nicht gelesen)