Beiträge von Avocado

    @Lucy_PRT wieso dürfte Lucy nicht an den Strand bei zB Urlaub am Meer?

    Wir müssen Hecci ja auch überallhin mitnehmen wenn wir für länger als 1 Tag weg wollen und ein Mitlaufhund ist der auch absolut nicht. Aber dann kommt er halt mit an den Strand wenn wir am Meer sind. Da wir ja mit Wohnwagen unterwegs sind kann ich ihn da null drinnen lassen im Sommer weil sich das Teil mega aufheizt. Wenn man eine Ferienwohnung hat kann man den Hund da auch stundenweise lassen.

    Und dass ihr einen Hund habt war da kein Problem, oder?


    Hier gibt's im Dorf eine Familie die Pflegekinder auf ihrem Hof aufnimmt um sie vor dem Heim zu bewahren. Bzw aufgenommen hat, die Kids waren im Alter meines Mannes und gingen mit ihm zur Schule. Manche gingen auch zurück in ihre Familien oder besuchten zumindest. Da hier alles so klein und dörflich ist kennt man natürlich auch die Probleme der Ursprungsfamilien und leider ging das am Ende nicht immer gut aus für die Kinder.

    Hunde haben früher aber nicht nur das beste Fleisch bekommen sondern eben die Reste. Heutzutage wird ja immer öfter nur Muskelfleisch verfüttert.

    Hm, ja gut. Aber selbst wenn ich meinem Hund abwechslungsreiches Fleisch füttere, wäre das doch noch nicht bedarfsdeckend oder?

    Kann man allein durch abwechslungsreiche Ernährung bedarfsbedeckend füttern ohne irgendwelche Zusätze? Oder ist das so gut wie unmöglich?

    Natürlich kann man das.

    Aber dann halt abwechslungsreich. Getreide, Obst, Gemüse, Innereien, Knochen, usw.

    Gerade früher als es nicht diese Massen an Fleisch gab bekamen Haushunde fix nicht das gute Muskelfleisch zum Fressen.

    Waren früher eigentlich alle Hunde mangelernährt?

    Wenn man heute selber für den Hund kocht wird ja trotzdem dazu geraten gewisse Nährstoffe zuzusetzen. Das haben die Leute früher, als die Hunde fast ausschließlich Reste bekommen haben, doch bestimmt nicht gemacht, oder?

    Hunde haben früher aber nicht nur das beste Fleisch bekommen sondern eben die Reste. Heutzutage wird ja immer öfter nur Muskelfleisch verfüttert.

    Naja ein Kind bekommen heisst nicht zwangsläufig völlige Selbstaufgabe der Mutter

    Hab ich auch nirgendwo geschrieben.

    Aber meine Hobbys sind halt wirklich null Babykompatibel und ich mach die sehr gern.

    Ich musste die wirklich längere Zeit aufgeben (schon in der Schwangerschaft) und das ist keine Selbstaufgabe.

    OK das ist dann was anderes.

    Mein Mann und ich lieben das Wandern, das ist so unser gemeinsames Hobby. Ging schwanger und auch noch mit Baby gut. Jetzt mit Kleinkind leider nicht mehr weil er einfach zu schwer ist um ihn zu tragen und sein Gefahrenbewusstsein noch nicht gut genug ist fürs Gebirge. Da mussten wir tatsächlich auf Alternativen ausweichen. Aber das Gebirge sieht uns dieses Jahr endlich wieder, die Kinder werden da aber nicht mitkommen. Wir werden das so einrichten dass sie an dem einen Tag zu Oma/Opa und zum Onkel gehen. Tim ist ja groß genug dass er mit seinem Onkel irgednwo hin fahren kann und da was unternehmen kann. Und das lieben beide sehr, diese gemeinsamen Unternehmungen.


    Hätten wir ein anderes Hobby das mit Kindern nicht möglich wäre, dann wäre das natürlich sehr viel einschränkender für uns. Freunde von uns klettern zb und gehen in Höhlen (gibt sicher ein Wort dafür). Das ließe sich lange Zeit nicht mit Kindern vereinbaren.

    Meine Aussage war auf den Post von Vakuole bezogen (sorry zitieren am Handy geht nicht).

    Man ist aber noch Frau, eben nicht nur Mutter. Viele Partnerschaften leiden deswegen auch wenn die Frau nurmehr fürs Kind lebt.

    Man MUSS es ja nicht so machen. Ich will nur aufzeigen dass ein Kind zu bekommen nicht bedeutet dass man nurmehr fürs Kind existiert.

    Es wäre eben schön wenn nicht sofort geurteilt wird sobald es jemand anders macht. Wenn eine Frau darin aufgeht 24/7 Mutter zu sein ist das genauso gut wie wenn eine Frau nicht nur Mutter sein will und keine davon liebt ihr Kind mehr oder weniger weil sie es anders macht. Nur ist es, das sieht man auch öfter Mal hier im Thread, gesellschaftlich nicht so akzeptiert zu sagen "ich will jetzt Mal Zeit für mich". Da wird auch gerne dann in den Raum geworfen wieso man überhaupt Kinder bekommt wenn man so egoistisch ist.

    Sehr wohl ist es aber akzeptiert wenn eine Mutter sagt dass sie wegen dem Baby nichtmal Duschen oder essen kann. Und das finde ich falsch. Und da wären wir wieder bei dem Tabuthema von gestern. Wie sollen Frauen offen darüber reden dass sie die Entscheidung für Kinder bereuen wenn man sich nichtmal sagen traut dass man kinderlose Zeit genießt ohne dafür sofort abgestempelt zu werden.

    Ich hatte ja eine PPD und eine der ersten Sachen die sowohl Psychologin als auch Psychiaterin gesagt haben "geben Sie die Kinder dem Vater oder irgendjemandem dem Sie vertrauen und tun Sie etwas nur für sich! Sei es auch nur ein Spaziergang alleine bei dem Sie in Ruhe ein Hörbuch hören. Kinder haben absolut nix von einer kranken Mutter, oder schlimmer."

    Naja ein Kind bekommen heisst nicht zwangsläufig völlige Selbstaufgabe der Mutter. Man muss nur damit klarkommen dass das von vielen gerne damit gleichgesetzt wird und wenn man das nicht so sieht gleich einen Stempel aufgedruckt bekommt. Es gibt immer Lösungen wenn man es will.

    Bekannte ohne Grosseltern in der Nähe nehmen sich zb regelmäßig an 2 Abenden die Woche einen Babysitter seit das KInd ein halbes Jahr ist um Paarzeit zu haben. Andere aus unserem Freundeskreis haben eine Putzfrau die ein Mal die Woche den Grossputz und Bügeln macht.

    (Tippselte sie aus dem Fitnessstudio während sie auf dem Crosstrainer das verhasste Aufwärmen macht)