Meine Aussage war auf den Post von Vakuole bezogen (sorry zitieren am Handy geht nicht).
Man ist aber noch Frau, eben nicht nur Mutter. Viele Partnerschaften leiden deswegen auch wenn die Frau nurmehr fürs Kind lebt.
Man MUSS es ja nicht so machen. Ich will nur aufzeigen dass ein Kind zu bekommen nicht bedeutet dass man nurmehr fürs Kind existiert.
Es wäre eben schön wenn nicht sofort geurteilt wird sobald es jemand anders macht. Wenn eine Frau darin aufgeht 24/7 Mutter zu sein ist das genauso gut wie wenn eine Frau nicht nur Mutter sein will und keine davon liebt ihr Kind mehr oder weniger weil sie es anders macht. Nur ist es, das sieht man auch öfter Mal hier im Thread, gesellschaftlich nicht so akzeptiert zu sagen "ich will jetzt Mal Zeit für mich". Da wird auch gerne dann in den Raum geworfen wieso man überhaupt Kinder bekommt wenn man so egoistisch ist.
Sehr wohl ist es aber akzeptiert wenn eine Mutter sagt dass sie wegen dem Baby nichtmal Duschen oder essen kann. Und das finde ich falsch. Und da wären wir wieder bei dem Tabuthema von gestern. Wie sollen Frauen offen darüber reden dass sie die Entscheidung für Kinder bereuen wenn man sich nichtmal sagen traut dass man kinderlose Zeit genießt ohne dafür sofort abgestempelt zu werden.
Ich hatte ja eine PPD und eine der ersten Sachen die sowohl Psychologin als auch Psychiaterin gesagt haben "geben Sie die Kinder dem Vater oder irgendjemandem dem Sie vertrauen und tun Sie etwas nur für sich! Sei es auch nur ein Spaziergang alleine bei dem Sie in Ruhe ein Hörbuch hören. Kinder haben absolut nix von einer kranken Mutter, oder schlimmer."