Beiträge von Avocado

    Und was mir noch einfällt dazu. Wir haben einen Werkzeugkasten quasi, nicht nur auf Hundezusammenführungen begrenzt sondern generell im Alltag. Die Hunde kennen alle einen Abbruch, weggeschickt werden, kennen es Tabus zu bekommen, kennen es einen Platz zugewiesen zu bekommen oder auch ein "mir egal was du tust aber gib mir jetzt Ruhe". Sie dürfen sich generell nicht hirnlos in Sachen reinsteigern, etc.

    All das ist dann natürlich hilfreich.

    Ich hab damals als ich Hecci heim gebracht hatte absolut keine Ahnung von sowas gehabt. Kann man ja hier im DF irgendwo nachlesen wie es dann weiterging.

    Es war furchtbar, Ziva ging ihn ständig an, beide Hunde im Dauerstress und ich war verzweifelt. Heutzutage schüttele ich den Kopf darüber.

    Naja, mit Hecci hab ich dann sowieso sehr sehr viel dazu lernen müssen. Welpe kam zwar keiner mehr dazu aber verschiedene Hunde die Mal länger, Mal kürzer hier geurlaubt hatten.

    Wir haben eigentlich immer denselben Ablauf. Es wird Spazieren gegangen, die Hunde dürfen anfangs keinen Kontakt haben und mit der Zeit leinen wir der Reihe nach ab. Hecci braucht zB das Rennen können als Ventil. Würde ich ihm im Haus einen Hund vor die Nase setzen würden das nicht gut ausgehen. Je nach Kandidat wird für die erste Zusammenführung auch Mauli getragen (gerade bei unkastrierten Rüden). War nie notwendig aber es gibt mir Sicherheit.

    Alles was wir anschleppen ist erstmal unser und da haben die Hunde nix dran verloren. Wir dulden kein rum hüpfen, kein ärgern, nix. Also am Anfang. Je nach Kandidat gibt's dann mehr oder weniger Freiheiten mit der Zeit.

    Im Haus oder auf beengtem Raum dulden wir generell kein Rumgehampel.

    Die Hunde hier - vor Allem Hecci, aber wie es sich ja vor 7 Jahren als Hecci einzog zeigte, auch Ziva - brauchen sehr strikte Anleitung und anfangs viele Grenzen. Mittlerweile hat sich das für mich aber so eingebürgert, ich kenne es gar nicht anders und für mich ist es normal so.

    Plus reden wir von einem Hundetyp der eher fest zupackt und bei Gegenwehr schüttelt und nicht immer wieder ansetzt und oberflächlich beißt. Bei 30+kg Hundemasse sind die Verletzungen sicher stark. Und fliehen, ich kann mir nicht vorstellen wie man das tun soll wenn ein Hund in dieser Gewichtsklasse einen angreift. Gerade wenn man alleine ist.

    Wieso in die andere Klinik geflogen? Das kann viele Ursachen haben. Je nach Schwere der Verletzungen braucht es ja Spezialisten für die OPs. Sehnen die vielleicht durchtrennt sind. Oder ästhetische Chirurgie, oder oder oder. Es haben ja nicht alle Krankenhäuser Spezialisten für jedes Gebiet.


    Furchtbar ist das alles :loudly_crying_face:


    Edit. Weil ich letzte Woche mit meiner Mutter genau darüber gesprochen hatte da sich auch in meiner Heimat die Fälle häufen in denen Hunde stark verletzen oder sogar töten. War es früher genau so oder ist das ein Phänomen der jetzigen Zeit?

    Meine Mama hatte ihre ganze Kindheit und Jugend über Foxterrier (insgesamt 4), wir hatten dann noch Familienhunde (2 Cocker, Beagle, Mix) und natürlich gab es Mal ne Prügelei unter Hunden im Park oder Mal einen Hund in der Nachbarschaft der bissig war, aber sie kann sich an keinen einzigen schlimmen Fall erinnern in all der Zeit. Die letzten 5-6 Jahre aber wird gehäuft von schweren Attacken berichtet. In den Medien aber zB auch bei uns im Ort.

    Das klingt toll! Ich finde es ist ähnlich wie beim Hund - sobald man es ernst meint und auch so rüberbringt klappt es viel leichter. Wir hatten einige halbherzige Ansätze bzgl Schnuller weg die nicht klappten. Bis es mir eines Tages reichte.

    Mittlerweile ist es praktisch dass Mini findet er sei ein großer Junge und so Sachen wie Flasche, Schnulli, Quetschies sind nur für die Babyschwester xD


    Heute war die Maus zum ersten Mal eine Gassirunde in der Kutsche gesessen. Gassi ohne Baby am Rücken, ganz ungewohnt. Sie fand das so so super. Mini ist einen Teil mit dem Laufrad gefahren und die Maus hat Happy zugeguckt. Eigentlich hätten wir gedacht das dauert noch mindestens ein halbes Jahr, aber sie wollte unbedingt auch rein.

    Mein Rücken freut sich

    Ja, leider :woozy_face:

    Also der Mini füttert die Hunde bewusst, hat es aber nicht so mit Mengen einhalten und zumindest der Staff freut sich dann drüber. Weswegen die Hundefutterschachtel (haben das TroFu in Tonnen im Keller und füllen immer nur so eine kleine Schachtel mit vll 2kg ab) auf 2,50 Höhe ist. Da kann Mini auch mithilfe eines Stuhles nicht rauf.

    Die Maus hat schnell raus gehabt dass sie das was sie nicht essen will einfach nur einem Hund hinhalten muss. Da versuchen wir das aufzufangen und ihr das was sie nicht essen will wegzunehmen, die Hunde wegzuschicken oder ganze Mahlzeiten zu streichen (also für die Hunde).

    Wir waren letztens ja mit Kindern und einem Hund in Rumänien. 750km Autofahrt pro Weg und alle haben es super gemeistert.

    Hecci war ein super Touri-Begleithund und war einfach unauffällig überall dabei. Mauli hat er weil es das rumänische Gesetz so will. Eine einzige blöde Situation hatten wir mit einem Hund eines Mitarbeiters des Ostermarktes der frei über den Markt lief und meinte bei Hecci den Kopf auflegen zu müssen. War aber nur laut und nix ist passiert.

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    Die Fahrt war echt tausend Mal besser als erwartet. Bissi Bammel hatte ich ja, zuletzt waren wir im August so lange unterwegs und da war es wegen der Hitze etwas mühsam. Auf der Hinfahrt hatten wir Dauerregen und Wind, so dass Hecci nur ein Mal kurz an einer Raststation das Bein hob.

    Ich habe mich noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt weil es für mich nie relevant war. Also ich bin keine Person die schon ewig einen Kinderwunsch hat oder bei Kindern sofort Herzchen in den Augen bekommt.Wenn ich so darüber nachdenke muss ich aber sagen dass es für mich aus vielen Gründen nicht in Frage käme.

    Was ich so in Dokus gesehen habe ist das auch nicht gerade leicht zu adoptieren, Mal auf Deutschland bezogen weil ich deutsche Dokus geschaut habe. Finanziell, wie auch sonst wird ja sehr sehr viel geprüft und die Wartezeiten sind sehr lang. Wenn man fix weiß dass man ein Kind adoptieren will , dann setzt man sich sicher mehr mit dem Thema auseinander.

    Eine meiner größten Ängste wäre ehrlich gesagt dass ich keine Beziehung zu dem Kind aufbauen kann. Meine beiden habe ich ausgetragen, habe sie geboren, gestillt. Ich kann mir nicht vorstellen ein fremdes Kind über das ich absolut nichts weiß genauso schnell lieben zu können. Das bin aber ich. Ich weiß dass es auch anders sein kann. Ich weiß dass es auch Eltern gibt die zu ihren leiblichen Kindern keine Beziehung aufbauen können. Oder sogar schlimmer. (Hab letztens eine True Crime Doku über die Familie Turpin angehört :pleading_face: )

    Ich war mir bei Mini sicher ein Mädchen zu bekommen und war voll im Mädchen Fieber. Wurde dann ein Junge und aus meiner Verwandtschaft kam "na beim nächsten musst aber schon ein Mädchen bekommen damit deine Schwiegerfamilie auch ENDLICH ein Mädchen bekommt" (mein Mann hat einen Bruder und 4 Cousins).

    Beim zweiten war ich mir sicher dass es noch ein Junge wird. Wurde ein Mädchen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Die Kommentare waren "na jetzt habt ihr ein Pärchen jetzt ist eh genug" :face_with_rolling_eyes:

    Dazu fällt mir eine witzige Situation ein als ich auf dem Magistrat war um meinen Führerschein zu wechseln. Vor mir eine Mutter mit 3 Töchtern, hinter mir ein Mann mit 3 Jungs im Schlepptau. Die haben sich dann angegrinst :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Die Frage ob ein Kind geplant war finde ich immer so extrem Fehl am Platz. Vor Allem wenn sie nicht von Leuten kommt die einem sehr nahe stehen.