Ein bisserl ist das ganze mit den Kids genauso wie mit den Hunden. Wenn das Kind es kennt im Alltag Grenzen aufgezeigt zu bekommen ist es natürlich einfacher ihm auch beizubringen dass der Hund tabu ist.
Ich war jetzt eine Woche mit meiner Tochter bei einer Freundin. da leben 2 junge Hunde und 3 Katzen. Meine Tochter lieeeebt Katzen und auch Hunde natürlich. Dennoch waren die Regeln ab Tag 2 für alle Lebewesen soweit etabliert dass das Kind am Boden malen konnte und die Hunde daneben schlafen konnten.
Ich erkläre meinen Kindern auch viel, aber vieles können Kinder in dem Alter noch nicht wirklich verstehen. Deshalb bin ich da und schreite wenn es die Situation bedarf auch ein, nebst dem ganzen Erklären. Zum Beispiel Kind geht auf den liegenden Hund zu. Kind tut das weil es den Hund toll findet und mit ihm interagieren will. Hund findet das gruselig und zeigt Meideverhalten. Ja, ich sage meinem Kind dass der Hund das nicht mag, sag ihm aber auch dass es das bitte lassen soll und stattdessen mit mir gerne in einem Buch gucken kann. Läuft es dennoch nach einer Minute wieder auf den Hund zu dann schreite ich ein und nehme es da raus. Kind motzt weil Mama doof, beruhigt sich, wir gucken in Ruhe Buch oder machen was auch immer und Hund kann entspannen weil er versteht dass das Kind nicht zu ihm kommt. Natürlich auch andersherum in der Situation Hund findet laufendes Kleinkind kann man super hüten. Dann bekommt der Hund erklärt dass das Kind tabu ist.
Ja, ist natürlich Recht anstrengend aber wenn man beides will dann muss man da durch.