Beiträge von Avocado

    Ein bisserl ist das ganze mit den Kids genauso wie mit den Hunden. Wenn das Kind es kennt im Alltag Grenzen aufgezeigt zu bekommen ist es natürlich einfacher ihm auch beizubringen dass der Hund tabu ist.

    Ich war jetzt eine Woche mit meiner Tochter bei einer Freundin. da leben 2 junge Hunde und 3 Katzen. Meine Tochter lieeeebt Katzen und auch Hunde natürlich. Dennoch waren die Regeln ab Tag 2 für alle Lebewesen soweit etabliert dass das Kind am Boden malen konnte und die Hunde daneben schlafen konnten.

    Ich erkläre meinen Kindern auch viel, aber vieles können Kinder in dem Alter noch nicht wirklich verstehen. Deshalb bin ich da und schreite wenn es die Situation bedarf auch ein, nebst dem ganzen Erklären. Zum Beispiel Kind geht auf den liegenden Hund zu. Kind tut das weil es den Hund toll findet und mit ihm interagieren will. Hund findet das gruselig und zeigt Meideverhalten. Ja, ich sage meinem Kind dass der Hund das nicht mag, sag ihm aber auch dass es das bitte lassen soll und stattdessen mit mir gerne in einem Buch gucken kann. Läuft es dennoch nach einer Minute wieder auf den Hund zu dann schreite ich ein und nehme es da raus. Kind motzt weil Mama doof, beruhigt sich, wir gucken in Ruhe Buch oder machen was auch immer und Hund kann entspannen weil er versteht dass das Kind nicht zu ihm kommt. Natürlich auch andersherum in der Situation Hund findet laufendes Kleinkind kann man super hüten. Dann bekommt der Hund erklärt dass das Kind tabu ist.

    Ja, ist natürlich Recht anstrengend aber wenn man beides will dann muss man da durch.

    Hier wohnen 2 Kinder (3 und 1,5) und 3 Hunde und ein Haufen anderer Tiere.

    Die wichtigste Regel hier ist dass man die Tiere in Ruhe lässt. Hunde sind keine Spielzeuge und keine Kuschelobjekte.Bei der Kleinen müssen wir da natürlich noch mehr dran sein, aber der 3 jährige hat das super verstanden.

    Wir können gerne GEMEINSAM Bürsten, Putzen, Tricks üben. Unter unserer Aufsicht wird gezergelt oder Mal ein Stocki geworfen.

    Klar hat die menschliche Familie einen anderen Stellenwert als ein Hund, aber der Hund hat es sich nicht ausgesucht wo er hinkommt und ich finde es unfair ihm gegenüber zu sagen Kinder gehen vor da muss er halt mit klarkommen.

    Hier gelten einfach Regeln für alle und wenn's Kind meint es ist witzig sich auf den Hund zu setzen gibt's genauso einen Anschiss wie wenn der Hund meint dem Kind das Brot aus der Hand zu klauen.

    Das führt dazu dass der Hund weiß dass er sich die Kinder nie selber vom Leibe halten muss weil ich das für ihn löse. Denn Hunde lösen so etwas irgendwann wenn alles Knurren und Schnappen nix bringt (oder bestraft wird) mit ihren Zähnen. Wenn man sich das bisserl bewusst macht dann fällt es vielleicht auch leichter die Kinder dahingehend zu erziehen dass der Hund in Ruhe gelassen wird.

    Mein Hund war so ein Kandidat der sich nichtmal angucken ließ beim Tierarzt. von mir daheim übrigens auch nicht. Als man ihm den Kastrachip setzte musste er sediert werden.

    Stand heute ist dass er beim Tierarzt in die Praxis marschiert, hallo sagt und seine Spritze bekommt. Maulkorb hat er beim TA immer drauf bis die Behandlung abgeschlossen ist (ich will da einfach nix riskieren).

    Wir haben daran gearbeitet dass er erstmal von mir und ihm bekannten Menschen ein Fixieren zulässt und dass ich alles mit und an ihm tun kann.

    Kragen kannte er nicht, war nie nötig. dann bekam er ein Blutohr das nicht weg ging und weil nix anderes half wurde er operiert. Am Ohr waren viele Nähte und ohne Kragen ging die erste Zeit einfach nicht. 1x kurz kratzen und er würde alle Fäden ausreißen. Dann hat er halt Recht lange Kragen getragen. Anfangs fand er den doof, aber da es keine Alternative gab mussten wir da alle durch. Bemitleidet habe ich ihn auch nicht, denn es war förderlich für seine Gesundheit den Kragen zu tragen und nicht weil wir es ja so witzig finden. Dementsprechend wurde der erste Versuch den Kragen abzustreifen abgebrochen und es gab ein Donnerwetter.

    Meine Hündin trägt gerade einen Verband mit Schiene über die Schulter und das ganze Vorderbein. Da gab's auch keine Alternative und keine vorherige Gewöhnung. Muss sein und gut ist.

    Mein Mann wurde damals schief angesehen auf den Spielplätzen. Und von Kollegen amüsiert betrachtet weil er unseren Sohn gewickelt hat und alles.

    Das ist 20 Jahre her, aber wenn ich mich so umgucke... So wirklich viel besser ist es doch immer noch nicht geworden. :no:

    Also ich empfinde das gar nicht so.

    Mein Mann geht mehr auf Spielplätze als ich. Und ist da nicht der einzige Papa. Und wir wohnen am Dorf, kein hippes Großstadtviertel.

    Genauso trifft mein Mann sich mit seinem Kumpel mit den Kindern und die unternehmen was alle gemeinsam. Oder wir teilen die Kids auf und jeder von uns nimmt ein Kind mit.

    Bringen und Abholen im Kindergarten machen hier auch total viele Väter. Ich würde sagen das Abholen sogar zu 80% die Papas.

    Kochen können in meinem Bekanntenkreis oft sogar die Männer lieber als die Frauen.

    In mich rein gelaufen ist auch noch nie jemand, auch nicht in der Großstadt.

    Soll nicht heißen dass es keine Probleme gibt da draußen aber ich habe diese Sachen ehrlich noch nie erlebt.

    Ich würde Kalorien zählen. Ich habe mit den Kids zB nicht ungesünder gegessen, dafür aber sehr viel mehr gesnacked. die zwei essen ja öfter und immer wenn was übrig blieb oder beim Vorbereiten da ein Happen dort ein Bisschen, usw. Das summiert sich total

    ein Kaiserschnitt bringt angeblich mehr Einnahmen für das LKH

    Ein Kaiserschnitt ist halt sehr planbar und verbraucht dadurch weniger Ressourcen. Eine natürliche Geburt kann man nicht planen, die Gebärende braucht Betreuung, also eine Hebamme, falls Komplikationen auftauchen muss auch ein Arzt bereit stehen, usw. Kaiserschnitt ist einfach ein standardisierter Ablauf.

    Ich habe in meinem Umkreis sowohl natürliche Geburten als auch KS erlebt und da sowohl medizinisch indizierte als auch selbst gewählte.

    Letzten Endes muss man das mit sich selbst ausmachen und es am Besten dem Partner oder der Begleitung die man mitnimmt zur Geburt im Vorhinein sagen so dass er/sie unterstützt.

    Ich wollte beim ersten Kind nach 2 Tagen Wehen auch einen KS, das geht in Slowenien aber eh nicht wenn keine medizinische Indikation vorliegt. Einer Freundin wurde der KS nach paar Stunden Wehen schon aufgeschwatzt und sie hat es lange bereut und daran zu knabbern gehabt.

    Letztens bei Aldi war eine Frau mit kleinem weißen Wuschel am Arm einkaufen. Ihr Mann auch dabei. Da hab ich mich schon gefragt ob das sein muss. Natürlich haben die beiden auch noch Klischeehaft beim Brot ewig rumgetan und anstatt dass der Mann das aus den Boxen nimmt hat da ständig die Frau drin rumgeangelt und der Hund schön die Nase reingesteckt.

    Nö, muss echt nicht sein sowas.

    Meine Hunde kennen in Läden mitgehen und wenn's nicht anders geht dann kommen sie auch mit -zB. Letztens im Urlaub, 32 Grad, keinen Platz in der Tiefgarage bekommen und wir brauchen etwas. Aber wenn da irgendwo ein Verbot ist, so wie im Supermarkt, dann bleibt halt einer draußen mit dem Hund.

    Hunde gewöhnen sich schnell dran.

    Mein Hund hat 3 Wochen fast durchgehend den Kragen getragen da OP am Ohr und beim Ausziehen hat der Kragen das Ohr gestreift, also mussten wir ihn ständig auseinander friemeln und wieder zusammenbauen. Was wir dann nur 1x am Tag für große Gassirunden gemacht haben.

    Fressen, Trinken, Schlafen gingen nach kurzer Eingewöhnung super. Auch Laufen und Treppen gehen hatte er schnell raus obwohl er die erste halbe Stunde nur rückwärts ging damit und überall andatschte.

    Der kleine Hund hatte heute einen Unfall. Und was tut der Mini als erstes? Bringt Pflaster und Mullbinde um das kaputte Beinchen wieder zu reparieren :smiling_face_with_hearts:

    Er hatte dann mit dem Papa und Ziva einen spannenden Tag in der Klinik. Am Telefon hat er mir noch erzählt dass er dort Katzen gestreichelt hat (Meine Kids lieeeeeben Katzen).

    Er ist total gerne beim Tierarzt und schaut immer sehr gespannt zu was getan wird