Beiträge von Avocado

    Wird ja gerade aktuell.

    Im Falle eines Blackouts krachen übrigens auch die Netze zusammen. ;) Keine mobilen Daten, kein WLAN. Und das über Tage/Wochen.

    Wohl dem, der dann noch Sachen weiß, die man plötzlich nicht mehr googlen kann.

    Dann ist doch mein kleinstes Problem mitten im Wald Gassi zu gehen sondern eher mich und meine Kinder ohne funktionierende Grundversorgung gut über die Runden zu bringen.


    Irgendwie hat das stark was von einer Verschwörungstheorie.

    Die Menschen wähnen sich in trügerischer Vollkasko Sicherheit und merken dabei gar nicht, daß sie immer abhängiger werden und immer mehr Überlebensfähigkeiten abgeben

    Überleben hängt je nach Problem auch oft mit der Erreichbarkeit von Hilfskräften zusammen. Im Falle eines Anaphylaktischen Schocks oder einer Kopfverletzung oder inneren Blutungen oder oder oder bin ich auf spezialisierte Hilfe angewiesen. Wenn da ein Blackout kommt ist diese Hilfe auch nicht mehr erreichbar. Mit oder ohne Handy ist da auch schon egal.

    Ich weiß nicht. Wie gesagt ich war keine 200m Luftlinie von daheim entfernt aber in einem so tiefen Wald am Hang runter wo sich nie jemand hin verirrt, noch dazu wegen der Autobahn keine Chance mich bemerkbar zu machen.

    Gut, früher hätte es vielleicht keine Autobahn gegeben und man hätte mich vielleicht irgendwann schreien gehört. Oder nach paar Tagen gefunden und der Fuß wäre nicht mehr zu retten gewesen.

    Ich weiß ehrlich nicht wie diese Situation zB ohne Handy genauso glimpflich ausgegangen wäre.

    Oder die Situation beim Wandern mit dem plötzlich umgekippten Wanderer. Einen 90kg Mann die 1000hm ins Tal zurück schleppen als Frau alleine? Keine Chance.

    Selber ins Tal laufen und Hilfe suchen, dann mit Hilfe den Berg wieder hoch laufen und hoffen dass es nicht schon stockfinster ist.

    Mir hat das damals echt den Arsch gerettet denn ich weiß nicht wie die mich hätten sonst gefunden und vor allem Wann.

    Mein Mann hat als er meinen Anruf bekam einen Nachbarn mitgenommen der direkt an dem Wald wohnt, aber auch zu zweit hatten sie in dem Gelände absolut keine Chance mich zu bergen. War mir das peinlich dass die Bergrettung anrücken musste wegen so einer Lappalie, ich wäre am liebsten im Erdboden versunken und habe ich zigmal entschuldigt für die Störung.

    Was hier noch dazu kommt ist dass wir Recht wenig Wanderwege und Waldautobahn haben sondern 90% der Wege die wir gehen Jagdpfade oder Wege sind die wegen der Holzarbeiten existieren. Dann kann's auch sein dass man nach 2km mitten im Wald in einer Sackgasse steht und es nur einen Hang runter geht oder da ein Loch in der Erde ist oder oder oder. Da finde ich es praktisch per GPS zu gucken wo ich bin und wo ich hin könnte. So haben wir schon einige neue Wege erkundet.

    Mein Handy ist auch immer auf Lautlos oder sogar auf bitte nicht stören (also gibt keinen Mucks von sich).

    Früher als ich alleine in den Bergen unterwegs war war es auch eine Sicherheit für mich. Oder als ich alleine gereist bin.


    Klar, früher gab's das alles nicht. Früher ist man aber auch nicht einfach zum Spaß an der Sache durch die Gegend gestiefelt weil man vermutlich genug Arbeit am Feld hatte. Und wenn man gerne true crimes hört, vor allem so aus den 60er-90er denkt man sich auch oft puh hätte die ein Handy dabei gehabt wäre sie noch am Leben.


    Bzgl Empfang. Oft kann man auch wenn kein Empfang da ist die 112 wählen. Haben wir am Berg gehabt als ein Wanderer plötzlich umkippte. Mein Handy sagte kein Empfang, aber ich konnte mit der Rettung telefonieren.

    Ist zwar OT aber bzgl Handy beim Gassi und dem hier:

    Die Menschen wussten sich selbst zu helfen.

    Ganz einfach. Man half sich ausserdem untereinander.

    Jeder war sich seines Risikos bewusst.

    Vor ziemlich genau 4 Jahren bin ich mit unserem Gasthund zum Joggen los. Mein Mann wusste dass ich joggen gehe, ich sagte ich laufe am Feld. Warum auch immer kam mir der Gedanke dass es im Wald doch netter sei und ich bog statt links zu den Feldern rechts in den Wald. Ich joggte so vor mich hin und plötzlich blieb ich mit dem Fuß unter einer von Blättern verdeckten Wurzel stecken, überschlug mich und stürzte den Hang hinunter. Gelenk war gebrochen, ich versuchte irgendwie wieder Richtung Weg zu krabbeln aber keine Chance denn es war ein steiler Hang und mein Fuß stand komisch ab und schmerzte höllisch. Nur mit den Armen hochziehen ging auch nicht da ich immer wieder runter rutschte. Unten ist ein Fluss und danach die Autobahn (also zwecks Geräuschpegel, ich hätte schreien können, mich hätte man nicht gehört). Mein Mann hat es nur mittels live Standort den ich übermittelt habe geschafft mich zu finden bzw den Radius einigermaßen einzugrenzen. Der Wald ist groß. Sehr groß. Und steil. Und dicht bewachsen. Und durch die Nähe zur Autobahn und den Hang hörte weder ich sein rufen, noch er meins.

    Endete übrigens in einem Einsatz der Bergrettung das ganze. Und die Ironie an der Sache? Es passierte keine 200m Luftlinie von Zuhause aus.

    Hätte ich mein Handy nicht mitgehabt und wäre dann nicht heim gekommen hätte mein Mann mich auf meiner üblichen Strecke gesucht. Spaziergänger trifft man in dem Wald fast nie und auch wenn, vom Weg aus hätten sie mich weder sehen noch hören können. Irgendwann am Nachmittag ging es an dem Tag auch mit Regen los.

    Seit dem Vorfall gehe ich nie wieder ohne Handy los. Ich weiß nicht wie das ohne Handy ausgegangen wäre.

    Erfinden kenne ich eher vom anderen Lager. "Also mein Brachy ist so so fit und macht sooo viel Strecke. Hier ein Foto wo er im Wohnzimmer auf den Fliesen liegt"

    Also ich für meinen Teil hab da nix zu verbergen. Weiss auch nicht, was das bringen sollte, hilft dem Hund ja nicht, wenn man behauptet der kann aber, obwohl er gar nicht kann. Vielleicht fürs Ego? :ka:

    Von uns gibt es etliche Berichte, Fotos und Videos aus allen möglichen Situationen hier im Forum, ohne und mit Ton, wobei ohne meist Privatgequatsche ausblenden soll. Da kann sich jeder, der möchte, also gerne sein eigenes Bild machen oder es auch lassen, denn wie gesagt, dem Hund bringt es nichts und ihm ist es eh wurscht.

    Also: not my shoes...

    Dich meine ich ja auch nicht. Es gab ja in den letzten Jahren so einige Brachy Besitzer die genau das gemacht haben. Dasselbe auf FB und Instagram zB unter Diskussionen zum Thema Qualzucht. Muss man nur Mal beim Rückert in die Kommentare schauen.

    Ich kann von mir sprechen dass ich gerne alles mögliche tracke und so sehen kann ob sich meine Fitness verbessert. So wie ich zu Fitnesszeiten die Gewichte und Wiederholungen getracked habe. So wie Läufer ihre Läufe tracken.

    Oder zum Thema Hund, wenn ich sehe dass der Strecke X ohne Probleme danach machen kann dann weiß ich wir können es wieder auf einen Berg wagen.

    Boah… nochmal: es geht doch nicht darum das die Strecken mit der Watch, einer App oder eines Trackers aufgenommen werden (das ist ja fast schon normal) und mache ich doch auch, sondern darum das man immer wieder liest „also mein Hund ist xy schnell“ „ meiner ist noch nen Ticken schneller“ „meiner kann sogar bei ü25/30 Grad ohne hecheln laufen“ usw usf. (Zitate sind von mir jetzt einfach so salopp gesagt).

    Und das ist wenn man das so still verfolgt manchmal eben wie so ein kleiner Wettbewerb. Ja und da stehe ich dazu wenn ich für mich denke: „naja ob das immer alles so wahr ist was so geschrieben wird.“ das geht mir aber bei so vielen Themen so und geht natürlich auch vllt anderen so wenn sie was von mir lesen, ist doch völlig normal, jedenfalls für mich.

    Aber wenn man aufzeichnet hat man ja die Daten von sich selber und die sind doch mindestens auch die vom Hund.

    Ich weiß nicht wie viele kmh meine Hunde laufen, aber ich weiß ja wie schnell ich laufe und dass sie neben oder vor mir herlaufen. Hinten bleiben passiert hier nicht. Als es passierte war der Hund krank. (Den Senior klammere ich Mal aus, der ist 16 und ich finde da muss ein Hund keine Strecke mehr machen, der kommt mit wann ihm danach ist und wir passen unser Tempo an).

    Mit den Grad genauso. Ich fotografiere oft auf Spaziergängen. Da fällt mir doch irgendwann auf, auch wenn ich nicht extra drauf achte, dass ein Hund auf den Fotos im Sommer immer weit hechelt, der andere aber nicht.

    Der Staff ist so einer der eigentlich schon ab Welpenalter im Sommer ein Breitmaulfrosch ist. Stellte sich vor paar Jahren raus dass das nicht "nur so" ist bei ihm sondern er leicht brachyzephal ist trotz normaler Nase und normaler Nasenlöcher.

    Meine Hündin hechelt fast nie. Sie trinkt auch nicht so oft wie der Staff. Wir nennen sie deshalb spasshalber Kamel. Aber alles Sachen die mir nebenbei aufgefallen sind. Und ja, dann kann man doch sagen "von meinen Hunden hechelt einer bei Spaziergängen ab 20Grad, der andere hechelt auch bei 30 Grad nicht". Wo ist da ein Wettbewerb oder gar ein Grund was zu erfinden?

    Erfinden kenne ich eher vom anderen Lager. "Also mein Brachy ist so so fit und macht sooo viel Strecke. Hier ein Foto wo er im Wohnzimmer auf den Fliesen liegt"

    Wir haben weiterhin regelmäßig entwurmt. Hier wird alles mit 4 Beinen regelmäßig entwurmt. Rät unser TA auch ausdrücklich dazu (und nein, nicht weil er dadurch was verdient, das Standard Entwurmungsmittel gibt's fast gratis bzw zu jeder Impfung sowieso gratis und sonst kostet es echt kaum was, wird wohl teils subventioniert). Ich entwurme immer abwechselnd mit 2 Mitteln. Das Standard und vor Allem im Sommer und Herbst mit einem das auch gegen Herzwürmer wirkt (da wir da öfter in Kroatien oder an der slowenischen Küste sind)

    bzgl der Wahrheit sagen oder nicht: ist halt meine Meinung/Gefühl und Ansicht (nicht nur in und bei diesem Thema), scheine ja nicht die Einzige zu sein der es so geht. Wer sich den Schuh anzieht oder angesprochen fühlt .. hmm… 🤷‍♀️

    Also das hab ich nur von dir gelesen bis dato und finde es auch Recht unhöflich sowas in den Raum zu stellen.

    Ich kann von mir sprechen dass ich gerne alles mögliche tracke und so sehen kann ob sich meine Fitness verbessert. So wie ich zu Fitnesszeiten die Gewichte und Wiederholungen getracked habe. So wie Läufer ihre Läufe tracken.

    Oder zum Thema Hund, wenn ich sehe dass der Strecke X ohne Probleme danach machen kann dann weiß ich wir können es wieder auf einen Berg wagen.

    Da ich auch Zeiten genannt habe und mich etwas angegriffen fühle. Ich tracke unsere Spaziergänge aus 2 Gründen. Ein Mal weil das für mich interessant ist, Gassi ist mein Sportprogramm. Ich aber nur mit Zeiten nix anfangen kann anhand dessen dass es hier stetig bergauf bergab geht und 1 Stunde Gassi schlendern ohne Steigungen was anderes ist als eine Stunde über Stock und Stein und Hügeln. Es interessiert mich einfach. Ich sehe auch ob ich da besser werde im Sinne von fitter. Wir haben hier einen wahnsinnig steilen Weg rauf auf einen Steinbruch das ist so meine Schwäche und mein Plan ist es den Hügel Mal in unter 30min von daheim aus geschafft zu haben. Im Moment bin ich bei ohne Kind am Rücken 40min, mit Kind 1 Stunde.

    Und zweitens dadurch dass mein Hund Probleme hat mit seinen Gelenken und noch in Behandlung ist und meinen TA interessiert es auch wie er sich entwickelt. Ich kann genau sagen was wir für Strecken gemacht haben und ob wir Probleme hatten, im Sinne von Humpeln oder Schonhaltung, danach. Die Strecke vom Hund ist ja immer mindestens so lang wie meine, je nachdem ob er abgeleint war ist es dann natürlich mehr aber weniger kann's ja nicht sein.

    Ein Hexenwerk ist es nun wirklich nicht Komoot mitlaufen zu lassen. Ich hab nichtmal eine coole Uhr oder so, nur eine die fad Schritte zählen und Zeit anzeigen kann und komoot am Handy. Die Uhr nutze ich selten weil ich auf dieses Silikon Armband allergisch reagiere und es juckt wenn ich schwitze.

    Ich kann dieses Größen Argument echt nicht verstehen.

    Ich habe hier ja beides. Mittelgroß und klein. Der kleine Hund hatte immer schon viel viel mehr Kondition. Am Rad läuft der große Hund zB neben dem Rad her während der kleine vor und zurück rennt. Den Berg hoch dasselbe Spiel. Der Große geht stur nach vorne und macht keinen Schritt mehr als nötig, die Kleine rennt rauf und runter, rauf und runter, nochmal ne Runde, ach da ist ein Baumstamm schau da kann ich hoch. Und runter. Und noch. Oh, noch ein Baumstamm hopp rauf, hopp runter. Der große währenddessen würde mit den Augen rollen wenn er könnte.

    Die letzten Tage muss ich 2x gehen weil das Pony auch bewegt werden muss aber aufgrund einiger Probleme eigene Runden geht. Welcher Hund geht also 2x am Tag? Richtig, der Kleine. Welcher Hund rennt dann abends noch neben dem Rad wenn's zum Spielplatz geht und rennt dort dem gefundenen Tennisball noch nach? Auch der Kleine. Der Große fällt in den chill-Modus und bewegt sich bis zur Heimfahrt nicht mehr. Und genauso war das schon immer, also auch als die Hunde jeweils 1Jahr und 2 Jahre alt waren. Die sind jetzt 7 und 8,5. Also der kleine Hund ist 8,5.


    Klar ist der kleine Hund kleiner und die Beine kürzer. Aber sie ist leichter gebaut und es muss ja auch viel weniger Masse bewegt werden. Ist doch auch beim Menschen so. Klar macht ein Mensch mit 1,50 kleinere Schritte, aber hat auch viel weniger Masse mitzutragen als einer mit 2m.